Homematic CCU2 Teaser

Homematic – der Klassiker unter den Funksystemen

15.02.2017

Homematic ist mit seiner günstigen Zentrale CCU 2 und über 80 abschließbaren Komponenten der Vollsortimenter unter den Funk-Smarthomesystemen – und zugleich Lieferant für eine ganze Reihe anderer Anbieter. Das System spricht Selbermacher ebenso an wie Experten, die Smarthomes auf Basis von Homematic professionell planen und installieren. 

Thomas Mayer und sein Partner Dieter Auerswald aus Leverkusen haben seit der Gründung ihrer Firma Connecting Home in den letzten Jahren über 60 Häuser mit Smarthome-Technik von Homematic ausgerüstet. Dabei teilen sich die beiden Fachleute die Aufgaben: Der Informationselektroniker Thomas Mayer ist der Architekt und Programmierer der Kundenprojekte, Elektrikermeister Auerswald erledigt die fachgerechte Installation aller Komponenten beim Kunden. Auf das System Homematic von eQ-3 fiel die Wahl, weil es universell ist:  „Homematic bietet sehr viele Möglichkeiten, da das System aus über 80 verschiedenen Aktoren und Sensoren besteht“, so Thomas Mayer. Das System sei obendrein für Kunden erschwinglich und deckt doch alle Bereiche der Haustechnik ab, so der Smarthome-Profi:  "Homematic  ist für mich die Zukunft im Smarthome-Bereich, denn das System ist erschwinglich und deckt doch alle Bereiche der Haustechnik ab. In Punkto Preis und Leistung ist es in meinen Augen das Beste," sagt der Smarthome-Profi über sein Lieblings-System.

Komplette Smarthome-Planung statt Online-Shopping

Versierte Bastler können sich auf Basis von Homematic natürlich auch selbst ein komplettes Smarthome kaufen und einrichten – mit Ausnahme von Unterputz-Schaltern und Aktoren. Dass Heimwerker die Komponenten von eQ-3 auch im Versandhandel kaufen und viele davon selbst installieren können, stört den Planer nicht. Schließlich will er seinen Kunden keine einzelnen Funkautoren verkaufen, sondern komplette Lösungen. Thomas Mayer geht dafür mit Interessenten alle Technikbereiche des Hauses durch und ermittelt so den Bedarf an Automatisierungen: Soll es nur eine einfache Tageszeit-Automatik für Rollläden und Licht sein, oder soll auch die Beschattung je nach Wetter und Sonnenstand berücksichtigt und die Heizung intelligent gesteuert werden? Besteht Bedarf an zusätzlichen Sicherheitsfunktionen wie Abwesenheit-Szenen mit einer automatischen Lichtsteuerung, die das Haus bewohnt erscheinen lässt, auch wenn niemand zu Hause ist?

Transparente Kalkulation überzeugt

Nach der Planung legt Thomas Mayer seinen Kunden eine detaillierte Kalkulation vor. „Für die Installation und Programmierung berechne ich für jeden Aktor eine Pauschale, zusätzlich zum Kaufpreis. Dabei kostet der Rollladen-Aktor, der viel Installations- und Programmieraufwand erfordert, mehr als etwa ein Heizkörper-Motor zum Aufschrauben“, sagt Mayer. Der Preis einer Smarthome-Installation bewegt sich so je nach Größe der Wohneinheit zwischen 1500 und 6000 Euro. 

„70 bis 80 Prozent meiner Projekte betreffen Bestandsimmobilien“

In erster Linie kommt das Funksystem von Homematic in der Smarthome-Nachrüstung zum Einsatz – so auch bei Thomas Mayer's Firma Connecting Home: „70 bis 80 Prozent meiner Projekte betreffen Bestandsimmobilien, der Rest ist Neubau.“ Neben dem Funksystem vom Hersteller eQ-3 gibt es allerdings auch ein Bussystem von Homematic, das Mayer ebenfalls einsetzt, dann aber mit Hilfe externer Elektriker: „Wenn ein Kunde im Neubau die Busvariante von Homematic möchte, dann übernimmt ein externe Elektriker die Installation, während wir die Homematic-Komponenten  einbauen und programmieren." 

Für die Steuerung und Konfiguration per iPhone oder iPad gibt Homematic keine bestimmte App vor, es gibt vielmehr eine Reihe Programme für Smartphones und Tablets, die das Hoematic-System befehligen können. Hier favorisiert Thomas Mayer die App „Pocket Control“. Sie kostet zwar je nach Gerät 25 bis 35 Euro extra, bietet aber eine individualisierbare Darstellung und hilft auch dem Nutzer später noch bei der Erstellung von Automatik-Programmen.

Die Anpassbarkeit ist ein weiteres Feature, das Mayer an Homematic schätzt: Kundige Nutzer können das System selbst immer weiter auf ihr Bedürfnisse optimieren. Auf Wunsch bietet Thomas Mayer dafür nach der Inbetriebnahme auch einen Wartungsvertrag an. Je nach Anlagegröße kostet der zwischen 100 und 300 Euro pro Jahr. Darin sind dann Updates der Betriebssoftware ebenso inbegriffen wie Kundensupport für Anpassungen an den Automatisierungen. 

Thomas Mayer Connecting Home Homematic Experte
Thomas Mayer, Connecting Home GBR. Foto: Thomas Mayer.

"Die Planung läuft in der Regel so ab, dass man von einem Bereich, den der Kunde auf jeden Fall automatisieren möchte, auf weitere sinnvolle  Anwendungen kommt. Häufig sollen etwa die Rollläden zur Dämmerung von selbst herunter fahren. Dann zeige ich, wie etwa zeitgesteuerte Lichtszenen dies sinnvoll ergänzen können oder wie ein Fenster-/Türsensor verhindert, dass man sich an der Terrassentüre versehentlich ausschließt. So entsteht aus bestimmten Wunsch-Funktionen dann häufig ein recht umfassendes Smarthome. "


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Homematic Facts

  • Zentrale: CCU 2, Preis um 100 Euro
  • Funkstandard: BidCOS 
  • Komponenten: über 80 Homematic-Sensoren, -Aktoren, -Taster
  • Erweiterungen: Fremdsysteme via Netzwerk – Philips Hue, Osram Lightify; Steuerungen Mediola, Easy SmartHome, Amazon Alexa
  • Kosten: 2-3-Zi-Wohnung ab 1500, EFH bis 6000 Euro

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