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Digitalstrom holt Roboter ins Smarthome

15.12.2016

Auf der Elektronikmesse CES möchte der Smarthome-Hersteller Digitalstrom erstmals ein intelligentes Haus mit Roboter-Support vorführen. Die Voraussetzungen dafür sind nicht schlecht: Digitalstrom hat in sein Heimsteueurngssystem auch bisher schon künstliche Intelligenz integriert.

Wenn sich ein gerade mal 1,20 m großer, humanoide Roboter auf der Elektronikmesse CES Anfang Januar in Las Vegas selbständig auf dem Stand des deutsch-schweizerischen Smarthome-Herstellers Digitalstrom im Sands Expo Center bewegt, dann soll er die Besucher nicht nur aufgrund seines niedlichen Äußeren, sondern vor allem durch seine unglaublichen Fähigkeiten begeistern. Nach einer freundlichen Begrüßung und einem kurzen Dialog zeigt der Roboter namens Pepper, dass er viel mehr ist als ein kleiner, niedliche Roboter: Er soll als intelligenter und mobiler Helfer, eingebunden in die Digitalstrom Plattform, sämtliche Geräte im vernetzten Zuhause steuern kann. Außerdem, so Digitalstrom, interagiert der von von dem französischen Unternehmen Aldebaran Robotics SAS und dem japanischen Telekommunikations- und Medienkonzern SoftBank Mobile Corp entwickelte Roboter ganz natürlich mit den Bewohnern und nimmt ihnen alltägliche Routinearbeiten ab. Auf gut Deutsch: Kaffee kochen kann er auch, und zwar komplett.

Auf der CES 2017 möchte Digitalstrom damit die Verbindung von Interaktions- und Handlungsfähigkeit eines Roboters im Haus zeigen. Der Roboter Pepper soll dabei Abläufe im Haus steuern können und dabei mit den unterschiedlichen vernetzten Geräten kommunizieren. Schließlich integriert Digitalstrom schon bisher etwa vernetzte Kaffeevollautoamten oder den WLAN-Wasserkocher iKettle in seine Heimsteuerung und stattet immer mehr Gerätschaften neben einer dialogbasierten Sprachsteuerung auch mit künstlicher Intelligenz aus. Die Sprachsteuerung ist für das Digitalstrom-System nichts neues mehr und wird jetzt eben auf einen handelnden Roboter ausgeweitet.

Bemerkenswert: Digitalstrom nennt die Softwaremodule zur selbstlernenden Steuerung von Jalousien, Wasserkochern oder Kaffeeautomaten bereits bislang „Bots" als Kurzform für eine Roboter-ähnliche Steuerungslogik (siehe Galerie unten). Der humanoide Roboter Pepper ist so fast schon eine logische Weiterentwicklung dieses Prinzips. Denn auch die Bedienung und Steuerung des beweglichen Haushaltshelfers soll  intuitiv und einfach im Dialog zwischen Bewohner und Pepper erfolgen und so keine besonderen technischen Kenntnisse und Fähigkeiten erfordern. 


BILDERGALERIE - Bitte klicken Sie zur Großansicht auf die Bilder:

Der Roboter Pepper

Pepper ist ein menschenähnlicher (humanoider) Roboter, der Menschen und deren Mimik und Gestik analysieren und auf diese Emotionszustände entsprechend reagieren können soll. Er wurde von dem französischen Unternehmen Aldebaran Robotics und dem japanischen Telekom- und Medienkonzern SoftBank Mobile gemeinsam als „Roboter-Gefährte“ und „persönlicher Roboter“ entwickelt. Vorerst soll Pepper in Verkaufsräumen, hinter Empfangstischen, in Einrichtungen für Erziehung sowie im Gesundheitswesen eingesetzt werden. Pepper wird seit Mitte 2016 in Deutschland im Geschäftsbereich verkauft und soll rund 17.000 Euro kosten. (Quelle: Wikipedia)

Roboter Pepper Xavier Caré / Wikimedia Commons / CC-BY-SA
Pepper, der menschenähnliche Haus-Roboter. Foto: Xavier Caré / Wikimedia Commons / CC-BY-SA

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