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Smarthome-Installation per Nachbarschaftshilfe

14.02.2017

Die App von Mila.com vermittelt Technik-Experten für Smart-TVs, HiFi-Anlagen oder die Fritzbox – und jetzt auch für Heimsteuerungs-Systeme wie Innogy Smarthome oder Philips Hue.

Das neue Funk-Smarthomesystem zum nachrüsten ist angekommen, aber das Know-How zur Einrichtung fehlt? Kein Problem, sagt die Vermittlungsplattform für Technikhelfer Mila.com. Seit kurzem ist dort innogy SmartHome als neues Partner-System gelistet. Nutzer der intelligenten Haussteuerung finden in der zugehörigen App seitdem technisch versierte Menschen, die ihnen bei der Ersteinrichtung oder bei weiterführenden Fragen helfen. Mila.com bietet die Vermittlung von so genannten „innogy Friends“ zunächst für sechs Monate in Berlin und im Ruhrgebiet an. Während der Pilotphase sollen Kunden in erster Linie Hilfe zu den Themen Energie und Sicherheit mit innogy Smarthome erhalten.

Daneben finden Technik-Laien auf Mila.com auch Hilfe in anderen Technik-Themen und Systemen wie etwa Philips Hue, dem Verkabeln von HiFi-Anlagen oder auch der Installation von DSL-Routern wie der Fritzbox von AVM. Auf Mila.com kann es außerdem neben der Hilfe von engagierten Privatleuten, den sogenannten „Friends",  auch „Mila Profis“, also registrierte Fachbetriebe für die verschiedenen Technik-Bereiche geben. Bei konkreten Kooperationen wie etwa den „innogy Friends“ sind auch die freiberuflichen Privat-Helfer laut Anbieter technisch geprüft.  

Mila.com findet freiberufliche Experten per App

Und so funktioniert der Vermittlungsservice: Wer ein innogy SmartHome-Paket erworben hat und Unterstützung wünscht, bucht auf mila.com/innogy das passende Servicepaket. Die Anfrage wird an geprüfte innogy Friends in der Umgebung geschickt. Der erste Friend, der den Auftrag annimmt, bekommt den Zuschlag und vereinbart mit dem Kunden einen passenden Termin vor Ort. Er übernimmt beispielsweise die Erstinstallation: Er lädt die innogy App auf das Smartphone, meldet die Zentrale an, richtet Komponenten wie intelligente Heizkörperthermostate, Rauchmelder oder Fenstersensoren ein und vernetzt das Zusammenspiel untereinander.

Was im Einzelnen zu tun ist, vereinbaren der Kunde und der private Dienstleister unter sich. Der empfohlene Arbeitspreis für die Ersteinrichtung liegt bei 39 Euro pro Stunde, mila.com behält davon laut Infos auf der Webseite 20 Prozent Provision. In Kooperationen wie der mit innogy Smarthome bekommt laut Mila-Nutzungsbedingungen teils auch der Systemanbieter eine Provision. Mila Friends arbeiten in der Regel freiberuflich in Nebenerwerb. Der Kunde bezahlt die Dienstleistung bargeldlos über die App von Mila.com und kann den Service abschließend auch bewerten.

Das Know-how der Friends soll Neueinsteigern den Start besonders einfach machen. Die halb professionelle Hilfe passiert sozusagen in der Nachbarschaft, so die Idee des Shared-Economy-Startups Mila.com, jedermann soll  innerhalb seiner lokalen Community einen persönlichen Helfer für innogy SmartHome oder andere technische Herausforderungen finden.

So bieten private Technik-Kenner ihre Dienste an

Umgekehrt können Kenner der Materie, die übrige Zeit haben, ihre Dienste auch aktiv über die Mila-Plattform anbieten. Die Verwaltung von Aufträgen erfolgt über die Mila App. Kunden buchen den Service darüber  in nur wenigen Minuten, Friends können ebenso spontan Aufträge annehmen. Informationen zur Registrierung und zu den Nutzungsbedingungen der Crowd Service Plattform gibt's unter www.mila.com/innogy.

Fazit: Hilfe in einfachen Fällen

Mila.com bietet eine recht spannende Vermittlungsplattform an, die in vielen Fällen sicher schnelle und einfache Hilfe bringt. Allerdings schließt der Anbieter selbst jegliche Gewährleistung für die abgeschlossenen Dienstleistungen aus, so dass man sich als Kunde auf die Fähigkeiten des vermittelten Hobby-Technikers und dessen Bewertungen verlassen muss. Dafür sind 39 Euro pro Stunde schon ein recht stolzes Sümmchen. Größere Installationsarbeiten, etwa mit Unterputz-Aktoren, darf ein Hobby-Experte gar nicht erst anbringen, dafür muss ein Elektriker her, der in manchen Regionen auch nicht viel mehr für den Einsatz seines Gesellen verlangt und für alle Leistungen eine Gewährleistung bieten muss. Für einfache und schnelle Hilfe an Funk-Systemen zum selbst Nachrüsten ist diese Art des Supports sicher gut geeignet. Für komplexere Installationen geht's nicht ohne Profi-Einsatz. 


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