Netgear Arlo pro Cam

6 Top-Features: Das können vernetzte Überwachungskameras

14.12.2017

Überwachungskameras lassen sich in vielen Bereichen anwenden. Unser Überblick zeigt, was die digitalen Augen mit Internetanschluss so alles leisten können – für Sicherheit in Haus ebenso wie für neugierige Hausherren.

1. Einbrecher abschrecken

Eine Kamera, die hoch über der Terrasse den Bereich hinter dem Haus im Blick hat, lässt zumindest Gelegenheitsdiebe schnell weiterziehen. Wer den Innenraum mit einer Kamera überwachen lässt, der sollte auch das zur Abschreckung außen zeigen – zum Beispiel mit einem Warnungs-Aufkleber an der Fensterscheibe oder Türe.

Nest IQ Cam
Sichtbar angebrachte Kameras wie hier die Nest IQ Cam können Gelegenheitseinbrecher auch mal wirkungsvoll abschrecken. Foto: Nest IQ Cam

2. Sehen, wer vor der Türe steht

Zusammen mit einer vernetzten Klingel praktisch, um etwa von außerhalb den Paketboten ins Treppenhaus zu lassen. Eine großflächige  Videoüberwachung auf dem Grundstück muss man kenntlich machen. Man darf auch nicht einfach so den öffentlichen Straßenraum per Kamera aufnehmen.

Logitech Circle2
Eine Kamera am Eingang zeigt im Zweifel drinnen, wer vor der Türe steht. Im Bild: Logitech Circle 2. Foto: Logitech

3. Eindringlinge filmen und Alarm auslösen

Zusammen mit Tür-/Fensterkontakten und anderen Sensoren können sich viele Netwzerkkameras bei Bewegungen oder Eindringen aktivieren und nehmen dann auf, was sich vor ihnen abspielt. Manche speichern die Aufnahmen lokal auf einer SD-Speicherkarte. Da besteht das Risiko, dass ein Einbrecher, die Karte schlicht ausbaut und mitnimmt. Hier ist ein Online-Cloudspeicher i mZweifel besser geeignet. Der kostet aber in der Regel eine monatliche Nutzungsgebühr. Manche Kameras registrieren auc hBewegungen vor der Linse und schalten dann eine Alarmsirene ein. Diese Funktion sollte man aber nur an Orten nutzen, an denen sich bei Abwesenheit wirklich nichts abspielt. Viele Kameras reagieren sogar auf Lichtreflexe wie etwa die Scheinwerfer eines Autos, die von draußen Schatten auf die Wand eines Zimmers zeichnen.

Smartfrog Webapp
Der Onlinespeicher der Smartfrog Überwachungskamera nimmt Ereignisse auf, sobald sich im Bild etwas auffällig bewegt. Foto: Smartfrog


4. Objekte überwachen

Ein Fall für Profis: Die Kamera hat ein schützenswertes Objekt im Auge und schickt die Bilder an das Smarthome-System. Dort werden die Aufnahmen lokal gespeichert, so dass im Fall der Fälle lückenlos nachvollziehbar ist, wann sich jemand unerlaubt genähert oder auffällig verhalten hat.  

Arlo Camera
Nicht nur für Kunstwerke: Die Arlo pro von Netgear kann auch dauerhaft aufnehmen. Foto: Netgear

5. Mit dem Smarthome zusammenarbeiten

Eine ganze Reihe vernetzter Kameras lassen sich in Smarthome-Systeme einbinden – ihre Bilder werden dann beispielsweise in die Menüoberfläche der zugehörigen App angezeigt. Die Kamera kann dann auch vom System nach einem Zeitplan scharfgestellt werden oder sich einschalten, wenn bei Abwesenheit ein Fensterkontakt auslöst. 

Somfy One plus klein
Die Somfy One ist ein eigenes kleines Alarmsystem und kann mit eigenen Sensoren Fenster und Türen überwachen. Sie lässt sich aber auch mit Komponenten des Smarthome-Systems Somfy Tahoma Permium koppeln. Foto: Somfy 


6. Nach dem Rechten schauen

Ist mit dem Hund alles in Ordnung? Schläft das Baby? Macht der Nachwuchs Hausaufgaben? Vertrauen ist gut, Kontrolle oft besser. Für einen spontanen Blick in die Wohnung taugen praktisch alle Netzwerk-Kameras auf dem Markt. Allerdings sollte jede Familie selbst entscheiden, wie viel Überwachung sie tatsächlich möchte – auch gegenüber anderen Familienmitgliedern. Manchmal ist es eben doch besser, persönlich nach dem Rechten zu schauen.

Smartfrog Screen
Im Onlineportal von Smartfrog lassen sich mehrere Kameras einbinden – auch die Webcams von Smartphones oder Computern.  Foto: Smartfrog

 

 

 

IP- oder Netzwerkkamera

Man unterscheidet zwischen diesen beiden Arten von Überwachungskameras.

IP-Kameras wie etwa Google Nest IQ Cam oder etwa im Sicherheitssystem Somfy One verbinden sich direkt ins Internet und lassen sich ohne weitere Computer oder Netwzerkgeräte über eine zugehörige App oder den Internetbrowser im Haus wie auch über das Internet abrufen. Modelle für Endnutzer sind häufig mit einem Cloud-Speicherdienst und einer eigenen Konfiguration- und Abruf-App ausgestattet. Für eine dauerhafte Onlinespeicherung fallen in der Regel Gebühren an.  

Netzwerkkameras ohne eigene IP-Funktion (siehe etwa Axis Überwachungskameras) verbinden sich innerhalb des Netzwerks mit einem Videoserver oder Video-Gateway, dem sie ihre Bilder liefern. Ob diese dann lokal gespeichert, ins Internet gestreamt oder in einem Cloudspeicher angelegt werden, entscheidet dieses Gerät und nicht die Kamera selbst. 

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