Basalte Asano Musikserver S4 Slider

Basalte Asano: Multiroomanlage mit KNX-Connection

20.02.2017

Das Multiroomsystem Asano von Basalte setzt sich durch eine ganze Reihe innovativer Features von seinen Mitbewerbern ab – zum Beispiel durch seine KNX-Anbindung. Mit den neuen Musikserver S4 macht der Hersteller eine Anlage zum vollwertigen Streamingsystem.

Das Asano Multiroom-Audiosystem verteilt bereits seit ein paar Jahren Musik auf eine qualitativ hochwertige Weise im ganzen Haus.  Es verstärkt und verteilt HiFi-Musik von allen möglichen Quellen im ganzen Haus, indem es sie per Streaming-Technik an einzelne Raumverstärker überträgt. Bisher waren dabei die verschiedenen Komponenten wie etwa der Raumverstärker P1 oder das Drei-Zonen-Ausgabemodul A3 sowohl Abspielstation für analoge und digitale Zuspieler als auch Wiedergabegeräte in der jeweiligen Hörzone. Die Übertragung der Musik innerhalb des Hauses erfolgt für alle aktiven Musikstreams über eine spezielle Netzwerkverbindung namens CobraNet. Mit WLAN-Multiroomsylstemen à la Sonos, Heos by Denon oder Yamaha Musiccast hat Asano von Basalte so nicht allzu viel gemeinsam.  Nachteil der Netzwerkverbindung: Man muss Kabel verlegen. Vorteil: Die Anlage soll gleich mehrere unkomprimierte High-Resolution-Musikstreams parallel übertragen können. 

Basalte Asano P1
Der Einzelraum-Verstärker Basalte Asano P1 hat sowohl Anschlüsse für Zuspieler für analoge und digitale Musikquellen als auch Endstufen und Lautsprecherausgänge für eine Hörzone im Haus. Foto: Basalte

Die Anlage wird per KNX-Bus gesteuert

Außerdem hat das Asano-System eine weitere Kabelverbindung, über die sich die Anlage zentral und in jedem einzelnen Raum steuern lässt: Jede Komponente hat einen KNX-Busanschluss und lässt sich somit an passende Bedienelemente innerhalb einer KNX-Heimsteuerung anbinden. So lassen sich wiederkehrende Befehle mit jedem denkbaren KNX-Taster anstoßen. Außerdem bietet Basalte auch ein Musik-Wandterminal im Format eines normalen Unterputz-Schalters an, in dem sich die wichtigsten Steuerungsaufgaben des Musiksystem per Touch-bedieung und über ein OLED-Display kontrollieren lassen. Die Steuerung des Systems über den KNX-Bus erfordert laut Basalte kein zusätzliches Gateway oder ein weiter gehendes Hausautomatisierungs-System à la Gira Homeserver. Alle Bedienschritte werden unmittelbar vom System auf den KNX-Bus übertragen beziehungsweise von den entsprechenden Tastern und Bedienfeldern zum Multiroom-System.

Basalte Asano Deseo Bedienterminal Musik
Der Basalte Taster Deseo bietet verschiedene Funktionen - neben der Multiroom-Anlage kann er auch z.B. die Heizung oder die Jalousien in einem Raum steuern. Foto: R. Otter

Der neue Asano-Musikserver

Ganz neu ist der Asano Musikserver S4, den Basalte erst kürzlich auf der Messe ISE 2017 in Amsterdam vorgestellt hat. Er macht das klassische Multiroomsystem mit analogen und digitalen Zuspielern zu einem Streaming-System nach dem Vorbild von Sonos oder dem Revox Multiuser-System Voxnet. Der Server lässt sich mit USB-Festplatten oder einem NAS-Netzwerkspeicher verbinden, auf denen zum Beispiel eine iTunes-Musikbibliothek lagert. Diese Musik holt der S4-Server ins Asano-Netzwerk und verteilt über bis zu vier parallele Streams in alle Hörzonen der Anlage – steuerbar über die oben erwähnten KNX-Bedienelemente wie auch mit der zugehörigen Asano-App. 

Basalte Asano S4
Der Basalte Asano S4 Musikserver verbindet die Multiroomanlage mit Netzwerkspeichern und Internetradio. Steuerbar ist das Ganze neben der zugehörigen App ebenfalls über KNX-Bedienelemente. Foto: R. Otter

Besonderheit: Der Asano S4 Musikserver verwaltet nicht nur die gespeicherte Musik auf einem oder mehreren Speichern sowie Webradiostationen, auf der Messe zeigte Basalte sogar die Integration des Musikdienstes Spotify in den Asano-Server. Auf der Basale Webseite ist von dieser Funktion bislang allerdings nicht die Rede. Daneben beintet der Server auch ein komplettes Benutzer-Management. So lässt sich festlegen, welches Familienmitglied die Musik in den verschiedenen Räum,en steuern darf. Außerdem speichert Asano S4 für jeden Nutzer eigenen Favoriten- und Wiedergabelisten. 

Passend zum S4 Musikserver zeigte Basalte auch einen Verstärker für vier Hörzonen, den Asano M4. Er erlaubt die zentrale Installation im Technikraum und verteilt den verstärkten Sound dann über Lautsprecherstrippen in die vier zugeordneten Hörzonen. Alternativ können aber auch die bisherigen Komponenten wie etwa der Einzelraum-Verstärker P1 zum Einsatz kommen.

Asano Aktivboxen für die Wandmontage

Auf der ISE 2017 zeigte Basalte auch neue aktive Lautsprecher. Das Design ist anpassbar, da das Gehäuse in den gleichen Materialien wie die Basalte Schalter erhältlich ist. Die Lautsprecher mit klassischer Mehrwegbestückung lassen sich recht flach an die Wand hängen. Sie sind aktiv aufgebaut, die Verstärkung übernehmen digitale ICEpower-Endstufen. Der Clou: Die Lautsprecher sollen mit eingebauten Multiroom-Empfängern für das Asano-System ausgestattet sein, wenn sie auf den Markt kommen. 


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Systeme

Smarthome-Design von Basalte

Der belgische Hersteller sticht schon seit ein paar Jahren im in der KNX-Branche durch besonders schick gestaltete Taster, Wand-Bedienterminals und iPad-Halterungen hervor. Alle Basalte-Taster sind als Multitouch-Sensoren ausgeführt, reagieren also nicht auf mechanischen Druck, sondern wie ein iPhone-Display auf die Fingerberührung. 

Die Basalte-Taster und Wand-Bedienpanels sind mit allen möglichen Farben und Oberflächendesigns mit Stein, Leder, Glas, Edelstahl und weiteren Materialien zu haben, so dass sie sich in jedes vornehme Wohnambiente einpassen sollen.

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