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E-Net Smart Home ist jetzt zu haben

14.09.2017

Smarte Hausautomation schafft Sicherheit, nimmt Arbeit ab und spart Energie. Gira und Jung, die Pioniere der Hausautomation, wollen mit E-Net Smart Home jetzt einen neuen Standard für professionell installierte Funksysteme setzen – und lassen sich dabei von Partnern helfen.

Endlich ist es da: Mit E-Net Smart Home bringen die beiden Hersteller Gira und Jung jetzt ihr Funk-Smarthomesystem runderneuert auf den Markt. Das bereits vor über zwei Jahren gestartete Sortiment aus Funkbus-Komponenten für die Licht- und Beschattungssteuerung bekommt damit eine eigene Intelligenz in Form des E-Net Smart Home Servers.


Vorgestellt wurde E-Net Smart Home bereits auf der Fachmesse Eltefa im Frühjahr 2017 in Stuttgart - „Das intelligente Haus“ berichtete


Außerdem öffnen die Entwickler von E-Net ihr System nach und nach auch für Partner-Anwendungen wie etwa vernetzte Leuchten und Sensoren etwa von Brumberg oder Steinel oder die Heizungssteuerung Tado. Weitere Partner können folgen, und so soll E-Net auf Dauer immer wieder erweiterbar bleiben. 

Modulares Funksystem mit Umzugs-Option

Der Server ist dabei nicht für alle Basisfunktionen notwendig. Einfache Aufgaben wie das Ein-/Ausschalten von Licht oder die manuelle Ansteuerung von Rollläden funktionieren auch ohne den E-Net Server direkt zwischen den Funk-Tastern und den zugehörigen Schalt-Aktoren.

Für ein echtes, automatisiertes Smarthome hat der Server Einiges zu bieten: Soll der Rasensprenger eine Pause einlegen, wenn jemand durch den Garten geht? Dürfen die Jalosien hochfahren wenn jemand durch den Garten geht? All dies lässt sich über eine gemeinsame, eigens entwickelte App für alle vernetzten Geräte auf dem Smartphone steuern. Damit ist das System keine Insellösung, sondern ein Gesamtpaket mit Erweiturungsmöglichkeiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass E-Net mobil ist: Wer umzieht, nimmt das gesamte System einfach mit. Der Einbau der Technik ist ohne Öffnung von Wänden möglich. Damit eignet sich E-Net sowohl für Privathaushalte als auch für Gewerbetreibende und Hausverwaltungen.


Das Prinzip von E-Net Smart Home – einfach erklärt von Produktmanager Hans-Henning Gerhard auf der Fachmesse Eltefa in Stuttgart:


E-Net Automatisierung auch ohne Internet 

Die Aufgabe des Servers besteht auch darin, die Kommunikation innerhalb des Systems abzusichern. Die Datenübertragung zwischen den Geräten, dem Zugangsportal für den Remote-Zugang zur Fernsteuerung und der E-Net App auf dem Smartphone ist durch den Server verschlüsselt. Und was ist, wenn das Internet mal ausfällt? Kein Problem. Auch daran haben die Hersteller gedacht. Einmal angelegte Automatisierungen benötigen kein ständig aktives Internet. Sie sind im E-Net Server oder auf den einzelnen Geräten und damit im hauseigenen Netz hinterlegt.

Möchte man auf das System aus der Ferne zugreifen, erfolgt dies laut Hersteller über Zugangsserver in Deutschland, die damit einem der strengsten Datenschutzgesetze weltweit unterliegen. Diese Server regeln ausschließlich den sicheren Zugang zum E-Net-Heimserver – sowohl für die Fernsteuerung durch den Nutzer via Smartphone-App als auch für den autorisierten Handwerker im Wartungsfall. So manche Anfahrtspauschale für den Handwerker kann damit entfallen, versprechen die E-Net-Macher. 

Partner für E-Net Smart Home

Neu ist auch, dass der E-Net Smart Home Server neben den eigenen Funk-Komponenten nach und nach auch Systeme anderer Hersteller integrieren will. Bislang sind folgende Partner bekannt:

  • Jung und Gira bilden die Basisausstattung mit den E-Net-Funktastern, Schalt- und Dimmaktoren für die Beleuchtung sowie die Steuerung von Rollläden und Jalousien.
  • Bachmann ist ein Hersteller von fernbedienbaren Schaltsteckdosen und anderen Energiemanagement-Lösungen.
  • Brumberg steuert komplette LED-Leuchten inklusive Fernsteuerungs-Option zu E-Net Smart Home bei.
  • Steinel ist Spezialist für Bewegungssensoren für Innen und außen sowie Beleuchtungsprodukte überwiegend im Außenbereich.
  • Tado hat eine vernetzte, selbst lernende Heizungssteuerung mit An- und Abwesenheitsautoamtik im Programm. Mit Tado lernt E-Net Smart Home tatsächlich auch die hohe Kunst der Heizungssteuerung – allerdings wohl erst Anfang 2018. 

Fazit: Funksystem mit Potential – und viel Konkurrenz

Endlich bekommt E-Net Smart Home die Chance sich auf dem Markt zu beweisen. Nachdem das bisherige E-Net-System nicht allzu erfolgreich war, da ihm einfach eine ganze Reihe Funktionen der Heimsteuerung fehlten, holten sich Jung und Gira neben einem echten E-Net-Server auch die richtigen Partner an Bord, um etwa im Bereich der Heizungssteuerung und einer umfassenden Sensorik mit der Konkurrenz mithalten zu können. Sobald die Partnersysteme tatsächlich alle in E-Net verfügbar sind, stehen die Chancen für eine Verbreitung gut.

Allerdings ist dieser Markt mittlerweile auch schon üppigt besetzt: Busch Jaeger hat gerade erst die Funkvariante seines Einsteiger-Systems Busch Free@Home vorgestellt und mit der Hager Coviva Box gibt es mittlerweile auch einen Server, die dem KNX-RF-Funkstandard von Hager drahtlose Intelligenz verleiht. Daneben gibt es mit Funksystemen auf Z-Wave- oder Enocean-Basis wie Coqon oder Wibutler pro weitere Konkurrenten, die um die Gunst der Kunden wie auch um die der installierenden Elektriker werben. Jenseits des KNX-Busstandards haben es die etablierten Haustechnik-Hersteller mit Sicherheit schwerer als in ihrer ursprünglichen Domäne.   


BILDERGALERIE - Bitte klicken Sie zur Großansicht auf die Bilder:

Wer installiert das?

E-Net Smart Home wurde von Jung und Gira für den Einsatz in der Smarthome-Nachrüstung konzipiert. Als Installateure und Planer kommen Elektriker und Systemintegratoren infrage. Die Konfiguration ist laut Hersteller so einfach, dass auch weniger kundige Fachbetriebe sic schnell einarbeiten können. In einem mehrteiligen Video-Tutorial erklärt Systemintegrator Bastian Niemann die Basics für die Inbetriebnahme eines E-Net Smart Home Systems.

 

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