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IFTTT-Rezepte steuern jetzt auch Digitalstrom

23.11.2017

Das Smarthome-System von Digitalstrom bietet jetzt auch Automatisierungen über den Onlinedienst „If This Then That“ – kurz: IFTTT. Damit lassen sich etwa An- und Abwesenheitsfunktionen besonders bequem über diverse Onlinedienste aktivieren.

Die Digitalstrom-Plattform vernetzt herstellerunabhängig Geräte und Services im Haus und steuert so analoge Technik mit IP-Geräten, Audio- und Multimediaanwendungen, Gebäudetechnik, Sensoren und Services gemeinsam auf Basis einer gemeinsamen Software. Das Ziel: Größtmöglicher Wohnkomfort und maximale Flexibilität für die Nutzer des Smarthome-Systems – auch für immer wieder neue Bedürfnisse.

Wenn-Dann Verbindung für Smarthome und Online-Services

Der Online-Automatisierungsdienst IFTTT setzt ganz unterschiedliche Dienste und Funktionen aus der Welt des Internet of Things wie auch vielfältige Onlinedienste zusammen und verbindet diese mit immer mehr Smarthome-Anwendungen. Das Prinzip: Ein bestimmter Auslöser eines mit IFTTT verbundenen Dienstes bewirkt eine Aktion in einem anderen Dienst über eine einfache „Wenn-Dann-Regel“. Spotify, Skype oder Google Maps sind Beispiele der namenhaften Online-Services, die zur Verfügung stehen. Die Regeln zur Automatisierung werden im Alltag konkret genutzt, etwa um Freunde und Familie automatisch über eine Skype-Nachricht zu informieren, dass man den Arbeitsplatz verlassen hat (per Google Maps zu erkannt) und auf dem Weg nach Hause ist oder die Songs in einer Spotify-Playliste zusammenzustellen, die über Amazon Alexa abgespielt werden.

Digitalstrom-Applets
Digitalstrom-Rezepte im Onlinedienste IFTTT. Screenshot: diH Online.

Ab sofort können auch Nutzer des Digitalstrom-Systems ihr Zuhause mit IFTTT verknüpfen, um auf bestehende Smart Home-Automatisierungen des Cloud-Dienstes zurückzugreifen oder eigene – passend zu ihren Bedürfnissen – zu erstellen und zu nutzen. Ein Eintrag im Google Kalender etwa lässt sich als Timer nutzen, um  beispielsweise die Außenbeleuchtung täglich zu einer festen Uhrzeit einzuschalten. Alternativ kennt IFTTT auch die Zeiten für den Sonnenuntergang und kann das Außenlicht auch beispielsweise zehn Minuten vor Sonnenuntergang aktivieren. 

IFTTT verbindet Digitalstrom mit weiteren Gadgets

Eine Netatmo Welcome-Kamera kann an IFTTT melden, dass Bewohner nach Hause kommen und sie, gesteuert über einen Digitalstrom-Trigger, mit ihrer Lieblingsmusik begrüßen. Der Echtzeit-Ortungsdienst Life360 ist ebenfalls über IFTTT nutzbar. Er kann feststellen, wann das letzte Familienmitglied die Umgebung um das Haus verlassen hat und kann dann automatisch die Digitalstrom-Funktion „Gehen“ aufrufen: Alle Lichter im Haus werden ausgeschaltet und die Heizung geht in die Absenkung. Diese und viele weitere Regeln lassen sich sehr einfach umsetzen, sobald das Digitalstrom-System und IFTTT über einen Authentifizierungsprozess miteinander verbunden wurden. 

„Mit Digitalstrom sind unsere Kunden bei der Ausstattung ihrer Immobilie nicht an Produkte einer Marke gebunden und können diese gemäß ihrer Funktionalität auswählen – das gilt für Geräte aber auch für Services“, erklärt Martin Vesper, CEO der Digitalstrom AG. „Sind Wohnungen und Häuser mit Digitalstrom vernetzt, haben sie jederzeit Zugriff auf die besten Services und Algorithmen der Welt. Sie werden über die Zeit immer besser. Die Anbindung an IFTTT ist hier eine logische Konsequenz und stellt Kunden über die Digitalstrom-Plattform hinaus eine Vielzahl intelligenter Automatisierungen bereit“, so Vesper weiter.

Es kommt darauf an, was man nutzt

IFTTT kann mittlerweile unzählige Dienste aus dem Cyberspace mit realen Anwendungen verbinden (siehe auch Kasten rechts). Für den alltäglichen Nutzen ist allerdings entscheidend, welche Funktionen man tatsächlich miteinander verknüpft. So kann der Dienst etwa auch die Positionsdaten der Weltraumstation ISS auswerten und etwa das Licht im Wohnzimmer rot blinken lassen, wenn diese den eigenen Standort überfliegt. Ob das auf Dauer sinnvoll ist, sollte man dann aber doch hinterfragen. Andererseits kann IFTTT etwa Funktionen von einem System in ein Anderes clever übertragen: Wer etwa die Heizungssteuerung von Tado besitzt, der hat bereits in der Regel seine gesamte Familie in einer App versammelt, die ermittelt, wer zu Hause ist und wer nicht. So lässt sich der Tado-Trugger „Home Modus“ oder „Abwesend“, also das Verlassen der Homezone durch den letzten Bewohner, über ein IFTTT-Rezept zum Aktivieren des Abwesenheitsmodus in einem anderen System einsetzen.  

Wie funktioniert IFTTT?

Der Onlinedienst arbeitet mit allen angeschlossenen Systemen zusammen, indem man sich im eigenen IFTTT-Konto jeweils einmalig mit den verschiedenen Diensten verbindet und diese für die Nutzung von IFTTT freischaltet. Damit sind die Zugangsdaten zu all diesen Diensten im eigenen Benutzeraccount von IFTTT hinterlegt. Dieser beinhaltet allerdings kaum persönliche Daten – mehr als eine Mail-Adresse, ein Passwort und die eigene Zeitzone verlangt IFTTT nicht für die Anmeldung. Dennoch sollte man zur Absicherung des eigenen IFTTT-Accounts ein sicheres, individuelles Passwort wählen.

Diese Geräte unterstützen IFTTT (Auswahl):

Diese Onlinedienste sprechen mit IFTTT (Auswahl):

  • Google Maps, Mail etc.
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagramm
  • Snapchat
  • Linkedin Pinterest
  • NASA (sendet Satellitenfotos und z.B. die Position der Raumstation ISS)

 

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