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Mit Smarthome-Technik in Sicherheit investieren

26.10.2017

Am 29. Oktober ist Tag des Einbruchschutzes. Ein guter Anlass, Haus oder Wohnung auf Sicherheitslücken zu überprüfen. Mit diesen baulichen und technischen Sicherheitsmaßnahmen haben Einbrecher schlechte Chancen.

Die Zahl der Einbrüche ist 2016 zum ersten Mal seit Langem leicht gesunken. Entwarnung gibt die Polizei aber trotzdem nicht. Denn seit 2006 sind die Einbruchszahlen fast um die Hälfte auf 151.000 gestiegen. Die Aufklärungsquote ist ernüchternd: Nach wie vor werden im Bundesdurchschnitt unter 20 Prozent der Wohnungseinbrüche aufgeklärt.

Binnen Sekunden hebeln Einbrecher auf Kipp stehende Fenster oder Balkontüren auf und schlagen ungehindert zu. Besonders in der dunklen Jahreshälfte häufen sich die Einbrüche. Eine aktuelle Übersichtskarte enthüllt, in welchem Bundesland und welcher Landeshauptstadt die Gefahr am größten ist. Auch wenn sich Einbrüche nie ganz verhindern lassen: Was können Bewohner tun, um sich zu schützen?

Indografik Einbruch Sicherheitsrisiken Haus

Smarte Einbruchsprävention 

Mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern machen Einbrechern das Leben schwer, ebenso die sorgfältig abgeschlossene Haustür. Statt jedoch ansonsten auf aufmerksame Nachbarn zu hoffen, setzen immer mehr Bewohner auf digitale Helfer: Als Haushüter simulieren immer mehr Smart-Home-Lösungen die Anwesenheit von Bewohnern: Erst kommt im Obergeschoss das Geräusch eines Staubsaugers, später im Wohnzimmer Musik aus den vernetzten Boxen, Lichter werden ein und wieder ausgeschaltet, die Rollläden öffnen und schließen sich zu unterschiedlichen Zeiten. Möglich wird dies, wenn alle möglichen Geräte wie Lichtsteuerung, Lautsprecher-Boxen, Rollläden oder Gegensprechanlage im Haus miteinander vernetzt sind und sich mit einer App auf dem Smartphone steuern lassen. Der Smarthome-Nutzer steuert alle vernetzten Geräte über die App und definiert für sich individuelle Szenarien.


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Rundum versorgt, vernetzt und versichert

Und wenn doch jemand versucht durch die Balkontür einzubrechen? Dann löst der Tür-/Fensterkontakt im intelligenten Zuhause Alarm aus und das System informiert den Bewohner sofort via Smartphone-App. Ist der Anwender einmal nicht erreichbar, hilft die Kooperation mit einer Versicherung weiter, wie sie immer mehr Anbieter vernetzter Haustechnik zusammen mit Sachversicherungen anbieten.

Die Telekom beispielsweise kooperiert für ihr Magenta Smarthome mit der ERGO Versicherung. Ein spezieller Schutzbrief sorgt für schnelle Hilfe: Reagiert der Smart-Home-Bewohner nicht auf die Notfallmeldung, kontaktiert die ERGO die zuvor benannte Schlüsselkontaktperson, um Zugang zum Haus zu erlangen und beispielsweise die Polizei zu alarmieren. So läuft kein Alarm ins Leere und der Nutzer weiß sein intelligentes Zuhause jederzeit gut geschützt.

Ein ähnliches System bietet etwa auch Panasonic Smarthome zusammen mit dem Servicedienstleister Allianz Assistance an – hier können Kunden zusammen mit dem auf die Hausüberwachung konzipierten Smarthome-System eine Art Schutzbrief für das eigene Haus abschließen.

Schließlich gibt es auch eine Verbindung des Smarthome-Systems Devolo Home Control mit einer Versicherung fürs Haus. Der Aachener Technik-Konzern kooperiert mit der Bayerischen Versicherung, die Smarthome-Produkte unter dem Stichwort „Safe Home – das wehrhafte Haus“ kombiniert.  

Günstiger versichert dank Smarthome-Technik

Der Versicherungskonzern HDI indes belohnt den Einsatz von Sicherungsmaßnahmen mit Smarthome-Technik mit einem generellen Beitragsnachlass in der Hausratversicherung und bietet seinen Kunden ein spezielles Konzept zur Absicherung von Smarthome-Komponenten an. Dazu zählen etwa Leistungen für Folgeschäden durch Fehlbedienung oder Schäden an den vernetzten Gerätschaften selbst.

Generell kann man Besitzern von Smarthome-Systemen raten, ihre Haus-Technik und die zugehörigen Sicherheitsfunktionen der Hausrats- oder Elementarschadens-Versicherung mitzuteilen. Immer mehr Versicherungen sehen den statistischen Nutzen der Technik in der Abwehr ungebetener Gäste – auch wenn es sich meist nicht um Alarmanlagen im eigentlichen Sinn der Verischerungwirtschaft handelt (siehe Kasten rechts).

Hersteller

Deutsche Telekom
Deutsche Telekom GmbH
Landgrafenweg 151
53227 Bonn
Tel.: 0800 33 00 228

Smarthome-Funktionen oder Alarmanlage?

Smarthome-Experten sind sich darüber einig, dass ein gut geplantes und seriös installiertes Smarthome-System potentielle Einbrecher abschrecken, abwehren und im Fall der Fälle recht zuverlässig melden kann. Eine Alarmanlage, die nach dem Prinzip der Zwangsläufigkeit zuverlässig nichts anderes macht, als das Haus zu sichern, ersetzt ein Smarthome indes nicht.

Solche Anlage müssen – zumindest nach der Lesart des  Verbandes der Sachversicherer (VdS) – speziell für den Schutz der eigenen vier Wände von einem zertifizierten Errichter installiert werden. Informationen dazu gibt es etwa unter www.vds-home.de.

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