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Neue Playbase von Sonos nimmt den TV huckepack

09.03.2017

Sonos stellt sich im Wohnzimmer neu auf: Die neue Planbase dient als Heimkino-Untersatz zur Steigerung der Klangqualität des Flat-TV. Gleichzeitig ist die flache, breite Soundbase ein Multiroom-Lautsprecher innerhalb des Sonos-Programms. 

Die WLAN-Multiroomlautsprecher von Sonos hören auf den Namen Play:1, Play:3 und Play:5. Die immer beliebteren Untersatz-Geräte, die den Klang schlanker Flat-TVs aufpeppen, heißen gemeinhin „Soundbase“.  Wenn also Sonos ein solches Gerät mit den Funktionen seiner Multiroomanlagen verheiratet, dann liegt es nahe, dass das neue Produkt als „Planbase“ vorgestellt wird. Und so wird der in schwarz oder weiß erhältliche Heimkino-Multiroom-TV-Unterster denn auch heißen, wenn er ab Anfang April zu haben ist. Diesen Termin nennt Sonos und ergänzt den Preis des wohlklingenden TV-Untersatzes mit knapp 800 Euro. 

Die Playbase ist laut Hersteller knapp sechs Zentimeter hoch und gibt TV-Ton wie auch Multiroom-Musik über insgesamt zehn Lautsprechertreiber wieder. Durch ein einzigartiges Zusammenspiel von Hard- und Software sollen alle zehn speziell für die Playbase entwickelten Treiber mit ihren jeweiligen Verstärkern – sechs Mittel-, drei Hoch- einem Tieftöner – softwareseitig so gesteuert, dass der Sound jedes einzelnen Wandlers präzise angepasst werden kann. Dadurch entsteht eine Klangbühne, die bedeutend größer ist als der Speaker selbst, so das Versprechen von Sonos.

Funktional orientiert sich die Playbase an dem ebenfalls von Sonos angebotenen TV-Soundbar namens Playbar, der vor allem für die Montage an der Wand konzipiert wurde. Trotz ihrer geringen Höhe soll die Playbase einen großräumigen Sound liefern, verspricht Sonos. Das Design wirkt wie aus einem Stück gefertigt – ohne sichtbare Nähte, mit einer ultra-glatten Oberfläche und einem akustisch transparenten Grill mit 43.000 Löchern (wer möchte nachzählen?). So soll sich die Planbase unter dem TV-Standfuß unaufdringlich in jedes Raumdesign einpassen. Das Gehäuse besteht aus einem speziellen, in Spritzgussverfahren gefertigten Polykarbonat mit Glasanteil, das Vibrationen minimieren und über Jahre hinweg auch großen und schweren Fernsehern stabilen Stand bieten soll.

Die Planbase wird mit zwei Kabeln über einen optischen Eingang an den TV sowie an die Stromversorgung angeschlossen. Innerhalb des Sonos Systems lässt sie sich als gleichwertiger TV- und Musik-Speaker wie gewohnt mit Speakern in anderen Räumen gruppieren. Wie alle anderen Sonos Speaker wird die Playbase noch dieses Jahr durch Voice Control und mithilfe eines Amazon Alexa Geräts steuerbar sein. Zusammen mit weiteren Sonos-Funklautsprechern kann die Playbase, ebenso wie der Playbar ein Surround-Set bilden, indem zwei zusätzliche Play:1, Play:3 oder Play:5 als Real-Speaker die Effektkanäle wiedergeben.

Die Software ermöglicht auch eine flexible Steuerung der Playbase – ob für die TV-Bedienung, die Sonos App oder ausgewählte Partner Apps. Außerdem können weitere Funktionalitäten im Laufe der Zeit hinzugefügt werden. So etwa das Klangtuning namens Trueplay, das seit kurzem auch für die Sonos Heimkino-Produkte Playbar und Playbase zur Verfügung steht. Zudem können Nutzer den Sound über die Sprachverbesserung und den Nachtmodus in der App individuell anpassen. Dialoge werden dadurch noch klarer und actionreiche Szenen weniger basslastig.


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Systeme

Sonos-Anlagen in ein KNX-System integrieren

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe Möglichkeiten, um die beliebten Sonos-Multiroom-Systeme in Smarthome-Systeme einzubinden und die Musikwiedergabe etwa über Wandtaster oder zusammen mit andern Funktionen per App zu steuern. 

Der deutsche Hersteller ise GmbH hat speziell dazu ein KNX-IP-Gateway mit der fest eingebauten Sonos-Steuerung entwickelt. Es bindet die Sonos-Multiroomanlage als festen Teilnehmer in eine KNX-Businstallation ein, so dass sich etwa die Wiedergabe darüber steuern lässt. Das Gateway setzt auch alle Informationen, die von der Sonos-Anlage über das Netzwerk abgegeben werden, in KNX-Telegramme um. Infos zu Titel, Interpret und Album etwa werden im Fließtext auf KNX-Textobjekte abgebildet und sind somit in allen zugehörigen Systemen abrufbar und lassen sich in Bediengeräten anzeigen. 

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