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Versicherung: Günstig dank Smarthome-Alarmanlage

14.04.2017

Immer mehr Versicherungen bieten Hausratsversicherung und andere Schutz-Policen fürs eigene Haus zusammen mit Smarthome-Ausrüstung an, die als Alarmanlage dient. Praktisch: Der Schutz lässt die Prämien sinken. 

Das neueste Kombiangebot aus Smarthome-Technik und Versicherungsschutz für die eigenen vier Wände stammt von der Versicherung "Die Bayerische". Unter dem Slogan „Safe Home – das wehrhafte Haus" kombiniert der bundesweit tätige Versicherer seine umfassende Haus-Versicherung mit Hausrats, Glasbruch- und privater Haftpflichtversicherung mit einer Smarthome-Ausstattung, die auch als eine Art Alarmanlage dient. Dazu gibt es auf Wunsch einen speziellen Notfallservice, der das Haus oder die Wohnung des Kunden einerseits schützen soll und andererseits im Fall eines Einbruchs oder sonstigen Schadens an den eigenen vier Wänden diesen meldet und über eine Notrufzentrale im Zweifelsfall auch bearbeitet. Ein zusätzlicher Schutzbrief mit weiteren Serviceleistungen wie Ersatzwohnung, Handwerkerservice und sogar psychologischer Betreuung nach einem Einbruch soll die Rundum-Absicherung komplettieren. 

Devolo Home Control hat das Haus im Blick

Technisch setzt das Safe-Home-Angebot der Bayerischen auf das Smarthome-System Devolo Home Control. Dessen Zentrale und notwendige Sicherheitskomponenten können Kunden beim Abschluss einer entsprechenden Police im Paket mit ordern. Laut Bayerische-Sprecherin Uta Tescari wird die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bei Nutzung des Devolo-Systems günstiger. Der Preis der benötigten Smarthome-Sicherheitskomponenten wird über den Monatsbeitrag der Versicherung und des zugehörigen Schutzbriefs innerhalb von drei Jahren bezahlt, dann gehören die Geräte dem Kunden - so eine Kundeninformation des Versicherers.

Devolo Home Control
Das Smarthome-System Devolo Home Control liefert die technische Überwachung zum Versicherungsschutz "Safe Home" der Bayerischen Versicherung. Foto: Devolo

Für die Schutz-Funktionen kommen Sensoren für Türen und Fenster, Bewegungsmelder und eine Alarmsirene ebenso als Einbruchsschutz zum Einsatz wie Schalt-Steckdosen für Anwesenheitssimulationen. Rauch- und Wassermelder können den Schutz gegen derlei Elementarschäden verbessern. Natürlich kann der Kunde das Smarthome-System mit zusätzlichen Sensoren, Tastern und auch Schaltgeräten von Devolo weiter ausbauen, etwa für zusätzliche Komfortfunktionen.

Eigene App-Version mit Service-Taste

Der Schutz der eigenen vier Wände erfolgt für Versicherungskunden ähnlich wie bei andere Nutzern des Devolo-Systems: Meldet ein Sensor einen Alarm, dann schickt die Smarthome-Zentrale von Home Control eine Nachricht an die Devolo-App auf den Smartphones der Bewohner. Allerdings bekommen Bayerische-Kunden eine Spezialversion der App, in der im Alarmfall per Fingertippen eine Verbindung zur Notfallzentrale der Versicherung aufgebaut wird. Die ruft bei Abwesenheit der Bewohner je nach Schadensmeldung die Polizei, einen Nachbarn oder alarmiert kundige Handwerker, etwa um Wasserschäden zu reparieren.

Safe Home Devolo App
Die Spezial-Version der App für Bayerische-Kunden bietet über eine Alarm-Funktion direkten Kontakt zur Servicezentrale der Versicherung. Foto: Die Bayerische

Smarthome plus Versicherung – noch mehr Kooperationen

Ähnliche Ansätze verfolgen auch andere Smarthome-Systeme. Panasonic Smarthome etwa bietet zusammen  mit dem Gebäudemanagement-Dienstleister "Allianz Global Partner" einen reinen Schutzbrief für das Haus. Hier beinhaltet der Basis-Kaufpreis der zugehörigen Smarthome-Zentrale und der Sensoren für Glasbruch, Fenstern Türen, Bewegung oder Feuchtigkeit die Hardware inklusive einer zweijährigen Service-Police. Bei Panasonic kann das Smarthome-System allerdings parallel den Nutzer per App informieren, ruft aber bei dessen Abwesenheit parallel dazu auch selbst die Servicezentrale der Allianz-Dienstleister über das Festnetz-Telefon des Nutzers an.

Der Versicherer Axa hat eine Kooperation mit innogy Smarthome. Axa-Kunden mit Versicherungen rund um das eignen Heim erhalten das Starterpaket des Funksystems mit Rauchmelder, Bewegungssensor und Schalt-Zwischenstecker zum Vorteilspreis von 219 statt gut 280 Euro. Außerdem soll ein spezieller Leckagesensor mit Melde- und Verschlussfunktion für die Hauptwasserleitung den Schutz vor Rohrbrüchen optimieren, Schäden minimieren und so künftig diese Versicherung deutlich günstiger machen. 

Fazit: Technik bietet Schutz und gibt Sicherheit

Die Versicherungs-/Smarthome-Kooperationen sind eine prima Sache, denn auf diese Weise zahlt sich die verbesserte Technik nicht nur für den Versicherer aus, sondern über günstigere Policen, subventionierte Geräte oder mehr Service auch für den Kunden. Natürlich sollten Interessenten auch weiterhin Versicherungsangebote unabhängig von der eingesetzten Smarthome-Hardware vergleichen. Wenn sich das Ganze etwa nur im Komplettpaket mit vielen anderen – eventuell unnötigen –  Versicherungen rechnet, die einzelne Hausratsversicherung aber weit günstiger ist, dann sollte man die Smarthome-Ausrüstung lieber unabhängig vom Versicherungsschutz kaufen.

Generell ist es auf sinnvoll, das Heim technisch wehrhaft auszurüsten. Smarthome-Funksysteme wie Devolo Home Control, Panasonic oder innogy Smarthome sind hier nicht die sichersten Lösungen, einen sinnvollen Basisschutz bieten sie dennoch (siehe auch rechts). Das gleiche gilt natürlich auch für ihre Smarthome-Funktionen, die etwa auch Mietern oder Hausbesitzern mit begrenztem Budget einen Einstieg ins intelligente Haus ermöglichen.  

Nicht zuletzt schärft die Technik die eigenen Sinne für den Schutz des eigenen Heims. Dass sich damit auch die Heizung, Rollos oder die Beleuchtung automatisch steuern lassen, ist mindestens ein praktischer Nebeneffekt.  rot

Systeme

Smarthome oder Alarmanlage?

Angesichts solcher Smarthome-Kombiangebote von immer mehr Versicherern stellen sich viele Hausbesitzer auch die Frage, ob nicht die Installation einer Alarmanlage noch mehr Sicherheit bringt. Die Antwort lautet: Ja, sofern es sich um eine echte Alarmanlage handelt. Solche Anlagen müssen vom Versicherungsverband VDS zertifiziert sein und von einem ebenso qualifizierten Fachbetrieb installiert werden.

Zumindest teilweise melden sie Alarme heute auch per App an den Nutzer, Smarthome-Funktionen erledigen Alarmanlagen aber nicht. Und der Alarm mit stetes sicher ausgelöst werden, sobald die Anlage „scharf“ ist. Zertifizierte Alarmanlagen sind deutlich teurer, bringen aber in der Regel bei allen Versicherungsanbietern günstigere Tarife, etwa für die Hausratversicherung. In besonders gefährdeten oder exklusiven Immobilien verlangen Versicherungen bisweilen auch eine VDS-zertifizierte Alarmanlage.

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