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WLAN-Kamera macht Kühlschränke schlauer

12.09.2017

Der britische Vernetzungshersteller Smarter bringt eine Kühlschrankkamera zum Nachrüsten. Die haucht älteren Kühlschränken die Intelligenz des viel beschworenen, selbst füllenden Frischeparadies ein. Hausgerätehersteller Liebherr stattet seine Kühlgeräte mit dem digitalen Auge aus. 

Die Fridge Cam vom britischen Anbieter Smarter ist im Grunde nichts anderes als eine per WLAN vernetzte, akkubetriebene Kamera mit einem großen Weitwinkelobjektiv, die man vorzugsweise im Kühlschrank installiert. Über eine Bewegungserkennung merkt die Kamera, wann die Kühlschranktüre geöffnet und geschlossen wird und macht bei jedem Schließen ein Foto in den Kühlschrank hinein. Damit bringt das digitale Auge jedem existierenden Kühlschrank das bei, was die große nHersteller seit Jahren angekündigt haben und derzeit nach und nach umsetzen: Das Kühlgerät mit Internetanschluss.  

Auf der IFA 2017 wurde die smarte Kühlschrank-Can vorgestellt - eine kurze Einführung auf der Messe zeigt das folgende Video - auf Englisch:

Das Prinzip der Smarter Fridge Cam

Die Smarter Fridge-Cam macht jedes Mal einen Schnappschuss des Kühlschrank-Inhaltes, wenn die Kühltür geschlossen wird. Die Informationen werden in der Cloud gespeichert und in der App angezeigt. Mit der App lässt sich der Inhalt des Kühlschranks überprüfen, wo immer man ist.

  • Wireless Kamera, die an der Innenseite des Kühlschranks befestigt ist
  • Verbindet den Kühlschrank mit einem Smartphone über eine App
  • Sorgt für jederzeit verfügbare Übersicht, sodass man niemals wieder etwas doppelt kaufen oder Nahrung wegwerfen muss

Die Fridge-Cam erkennt Lebensmittel anhand einer Bilderkennung und lernt neue Dinge per Eingabe in der App oder anhand von Lebensmittel-Datenbanken und des Barcodes auf der Ware. Typische Haltbarkeitszeiten soll die Can-Software kennen, so dass sie etwa warnen kann, wenn die Frischmilch im Kühlschrank nach einer Woche noch immer nicht bewegt oder durch eine neue Tüte ersetzt wurde. Diese Verfallsdatum-Benachrichtigungen sollen für jede Art Lebensmittel funktionieren - im Zweifeslfall durch eine manuelle Eingabe, wen man etwas in den Kühlschrank legt.

Für regelmäßig benötigte Lebensmittel kann die Software des Fridge-Cam-Services auch Nachschub-Benachrichtigungen senden, wenn etwa die Butter erkennbar zur Neige geht. Und mit dem aktuellen Kühlschrankinhalt soll die App außerdem Rezeptvorschläge ausspucken können.

Kooperation mit Kühlschrankhersteller Liebherr

Auf der IFA  2017 gaben Smarter und der deutsche Hersteller Liebherr nun eine Kooperation bekannt. Liebherr wird die Fridge-Cam demzufolge künftig in all seinen vernetzten Kühlschränken ausliefern. Der Hersteller vernetzt seine Geräte über die externe, so genannte SmartDeviceBox, die einerseits mit de Steuerungstechnik des Kühlschranks und andererseits mit dem heimischen WLAN verbunden ist. Zusammen mit einer Liebherr-App sollen sich die Geräte so in puncto Temperaturregelung fernsteuern lassen und Alarm oder Wartungsmeldungen an die Smartphones ihrer Besitzer funken. In diese App soll auch die bildliche Auswertung der Fridge-Cam mit einfließen. 

 

 


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