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Bauherren setzen auf professionelles Smarthome

01.02.2018

Von wegen Nischenmarkt: Laut einer aktuellen Umfrage wollen mehr als die Hälfte aller Bauherren in den nächsten Jahren die Elektroinstallation in ihren Neubauten mit Smarthome-Technik ausrüsten – und setzen dabei zu einem Gutteil auf professionelle Technik und Planung. 

Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger (57 Prozent), die in den kommenden zwei Jahren ein Haus bauen wollen, legen besonderen Wert auf eine intelligente Haustechnik. Rund 25 Prozent der befragten Personen einer Studie des Bauherren-Beraters Almondia ist laut der zugehörigen Umfrage auch bereit, mehr als 5.000 Euro für die Smarthome-Ausrüstung ihrer Immobilie zu investieren. Immerhin sieben Prozent der angehenden Hausbesitzer würden sogar mehr als 10.000 Euro zusätzlich für eine Heizungssteuerung per Smartphone-App oder die automatische Steuerung von Beleuchtung, Belüftung und Co ausgeben. Das sind Ergebnisse der „Bauherren-Studie 2017“, für die der Bauherren-Berater Almondia mehr als 1.000 Bundesbürger befragt hat, die entweder in den vergangenen Jahren ein Eigenheim gebaut haben oder gerade einen Bau planen. 

"Smarte Haustechnik ist mehr als technischer Schnickschnack. Gerade für Menschen mit körperlicher Einschränkung kann eine automatische Licht- oder Belüftungssteuerung den Alltag stark erleichtern", sagt Dr. Gordian Rättich, Geschäftsführer des Bauherren-Beraters Almondia und ergänzt: „In Hinblick darauf, dass die Menschen immer älter werden, und so lange wie möglich eigenständig leben möchten, werden intelligente Häuser mittelfristig stark an Bedeutung gewinnen.“ 

Standards in allen Preisklassen

Damit die Haustechnik aber auch wirklich zukunftssicher ist, sind beim Einbau Partner mit Expertise gefragt. Denn es gibt viele unterschiedliche Lösungen. Und nicht alle sind untereinander kompatibel. In diesem Zusammenhang spielen offene Standards wie etwa die unter Elektrikern und Systemintegratoren verbreitete KNX-Bustechnik eine wichtige Rolle. Auch standardisierte Funktechniken wie etwa Enocean oder Z-Wave spielen eine wichtige Rolle. Sie erfordern eine weniger aufwendige Basis-Installation und sind damit günstiger zu haben. 

Die Schnittstellen sind hier jeweils frei zugänglich, so dass die Hersteller ihre Geräte dem Standard entsprechend anpassen können. Nutzer können so auch später herstellerübergreifend Komponenten nachrüsten, so dass ihr Smarthome im Wortsinne mitwächst.


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Smarthome – am besten vom Profi

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Handwerksbetrieben, die sich auf das Thema Smart Home spezialisiert haben und die Bauherrn auch in puncto Sicherheit beraten können. "Wenn der Hausbesitzer über das Internet auf seine Haustechnik zugreifen kann, gelingt das theoretisch auch Cyberkriminellen", warnt Rättich. Sicherheit ist daher das oberste Gebot. "Es fängt schon bei so simplen Grundregeln an, dass ein Passwort stets aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen sollte, um es den Kriminellen so schwer wie möglich zu machen", so der Almondia-Geschäftsführer. 


Smarthome-Experten finden:


Nachrüstung wird beliebter

Von den Befragten, die schon gebaut haben, setzten 28 Prozent von Anfang an auf smarte Haustechnik. Etwas mehr als jeder Fünfte hat aus Kostengründen bisher darauf verzichtet. Immerhin planen rund 13 Prozent, intelligente Komponenten nach und nach einzubauen. Einige Bauherren lassen zu diesem Zweck schon während des Hausbaus Leerrohre verbauen, in die sie später die Netzwerkkabel legen. 


Großer System-Überblick:


Einzig die Zahl der Smarthome-Hasser schrumpft immer weiter: Laut der Umfrage lehnen nur sieben Prozent der frischgebackenen oder zukünftigen Bauherren die smarte Haustechnik rundweg ab.

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