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Gira S1: Sicherer Fernzugriff ins intelligente Haus

08.03.2018

Datensicherheit und Privatsphäre sollten  im Smarthome eine hohe Priorität haben. Das knallrote Internet-Gateway S1 von Gira ist eine Art Kommunikations-Feuerwehr für KNX-Systeme. Es verschlüsselt Fernzugriffe nach den höchsten Sicherheitsstandards.

Wer heute vom Smart Home spricht, kann das Thema Datensicherheit nicht außen vor lassen. Das findet auch Gira und stellt mit dem Fernzugriffsmodul Gira S1 garantiert Nutzern, sich von unterwegs einfach und absolut sicher mit ihrem KNX Smart Home zu verbinden. Der Grund: Die Kommunikation wird zuverlässig verschlüsselt.

Wer viel unterwegs ist, will sein KNX Smarthome-System auch von außen steuern – etwa Kamerabilder überprüfen, die Heizung einschalten oder Jalousien herablassen. Das Problem dabei: Unbefugte könnten diesen Fernzugriff ebenfalls nutzen – wenn der Internetzugriff ins Smarthome nicht ausreichend gegen Cyberattacken geschützt ist. Für viele kritischen Nutzer ist diese Gefahr ein entscheidender Vorbehalt gegenüber vernetzten Technologien im Haus. Doch dieser Einwand gilt nicht länger, denn mit dem Fernzugriffsmodul S1 verspricht Gira eine absolut sicher verschlüsselte Kommunikation.

Voll verschlüsselter Zugriff auf das Smarthome

Mit dem Gira S1 ist erstmals eine optimal geschützte Fernwartung und Fernbedienung des gesamten KNX Smarthomes möglich. Zudem erlaubt das Modul auch sichere Fernzugriffe auf Web-Anwendungen, IP-Kameras und alle anderen vernetzten Geräte im Heimnetzwerk, da der S1 den gesamten Datenverkehr aus dem Heimnetzwerk verschlüsselte kann. Umgekehrt lassen sich Vorgänge im Gebäude auch sicher direkt auf das Smartphone übertragen – etwa wenn ein Rauchmelder auslöst oder eine andere Alarmmeldung vom Smarthome-Server weiter geleitet wird.

Das Fernzugriffsmodul soll sich sehr einfach und intuitiv in Betrieb nehmen lassen. Dazu muss lediglich der Gira S1 in der Unterverteilung auf eine Hutschiene montiert und per Ethernet an das Heimnetzwerk angeschlossen werden. Abschließend wird der Gira S1 im Gira Geräteportal registriert. Die Inbetriebnahme ist laut Hersteller unabhängig vom Internetprovider, und es bedarf keiner Veränderungen oder Einstellungen am Internet-Router. Besteht eine Internetverbindung, startet selbsttätig die verschlüsselte und mit digitalen Zertifikaten abgesicherte Kommunikation zwischen dem S1 und dem Gira Geräteportal, so das Versprechen des Herstellers.

Fernzugriff auf die Smarthome-Server von Gira

Perfektioniert wird der Einsatz des Gira S1 in Zusammenarbeit mit dem Gira X1 und dem Gira Homeserver. Bei beiden Servern sind die Funktionen Fernwartung und Fernbedienung per App bereits integriert. Somit muss der Anwender keine lästige VPN-Aktivierung tätigen, um sicher aus der Ferne auf seine Heimsteuerung zugreifen zu können. Dass ein sicherer Fernzugriff besteht, erkennt der Nutzer am Fernzugriffssymbol in der Statusleiste der App.

Die Datenübertragung ist mittels SSL/TLS-Verschlüsselung gesichert. Der Portalserver, der den Datenverkehr bei jeder Verbindung neu verschlüsselt und so den hackersicheren Zugriff auf die Smarthomes der Nutzer sicherstellt, steht in Deutschland und unterliegt dem deutschen Datenrecht. So wird sichergestellt, dass die höchstmöglichen Datenschutzstandards gewahrt sind.

S1 Datenübertragung
Die Skizze zeigt die Funktionsweise der verschlüsselten Kommunikation. (Foto: Gira)

Über eine eigene Verwaltungsoberfläche kann der Anwender zudem bestimmen, wer wann Zugriff auf sein Smarthome hat. Per App oder über Tastsensoren kann er gezielt Freigaben erteilen, etwa um seinem Gira-Systemintegrator Zugang für Fernwartungen zu erlauben. Terminabsprachen und teure Anfahrtszeiten solle sich so vermeiden lassen.


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