Bosch Smart Home Apple Homekit Slider

Bosch Smart Home: Jetzt über Apple Homekit steuern

30.07.2020

Frühe Apfel-Ernte in Stuttgart: Das Smart Home-System von Bosch integriert einen Großteil seiner Komponenten in die Homekit-Steuerungsplattform auf Apple iPhone, iPad und Co. Dadurch bekommt das System der Schwaben endlich auch eine vollwertige Geofencing-Funktion. 

„Noch mehr Möglichkeiten für die smarte Heimsteuerung“ verspricht der Bosch-Konzern seinen Nutzern, die gleichzeitig auch Apple-Mobilgeräte und die Homekit-Plattform nutzen. Durch die Integration von Bosch Smart Home in Apple HomeKit verspricht Bosch Smart Home seinen Apple Nutzern noch mehr Funktionen für das smarte Zuhause. Die Integration in Apple HomeKit soll ab dem 13. August voll verfügbar sein und dann Bosch Smart Home Komponenten mit weiteren Homekit kompatiblen Herstellerprodukten in der Apple Home App verbinden.

Bosch Smart Home Apple Homekit
Trio fürs schlaue Zuhause: Bosch Smart Home Controller, Apple HomePod, Bosch Heizkörperstellantrieb (Foto: Bosch)

Jetzt mit dem besten Geofencing auf dem Markt

Die Zusammenarbeit ist eine Art Win-Win-Situation für beide Welten. Bosch Smarthome kann mit Homekit künftig etwa die derzeit leistungsfähigste Geofencing-Automation nutzen. Nur Homekit bietet eine Location-basierte Steuerung jedweder Automation und Szene individuell für einzelne Nutzer bzw. deren iPhones sowie für unterschiedliche Orte. So lässt sich etwa eine Szene programmieren, die im Winter die Heizung im Jugendzimmer hochfährt, sobald der Nachwuchs nachmittags die Schule oder den Ausbildungsbetrieb verlässt. Eine weitere Szene schaltet dann beim Heimkommen das Licht ein. 

Homekit Geofencing
Egal, wer wo ankommt oder weg geht – in Homekit lassen sich Geofencing-Regeln besonders flexibel einrichten (Screens: DiH)

Andererseits erweitert Apple die Basis seiner kompatiblen Systeme um ein mittlerweile durchaus starkes System. Bosch Smart Home kann viel und bietet auch eine große Auswahl an steuerbaren Komponenten, Tastern und anderen smarten Bedienelementen. Allerdings lassen sich zum Start nicht alle Komponenten aus dem Bosch-Sortiment in Homekit integrieren. 

Welche Bosch-Komponenten können Homekit, welche nicht?

Zwischenstecker, Heizkörper-Thermostat, Tür-/ Fensterkontakt, Rollladensteuerung, Lichtsteuerung, Bewegungsmelder und der Twinguard Rauchwarnmelder lassen sich laut Bosch direkt zum Start in Homekit integrieren. Die cleveren Bedienelemente wie der Twist-Schalter dagegen oder die smarten Innen- und Außenkameras sind derzeit nicht Teil der Bosch-Homekit-Zusammenarbeit.

Das ist nicht unbedingt ein ko-Kriterium, denn die beiden Systeme laufen parallel und können sich auch gegenseitig helfen. So kann etwa ein Bosch-Taster einen Verbraucher aus dem Bosch Smart Home-Sortiment aktivieren. Der wiederum löst in Homekit eine Szene aus, in der andere Homekit-kompatible Komponenten von Eco, Fibaro oder anderen Herstellern beteiligt sind. Umgekehrt lassen sich aber nur diejenigen Komponenten aus Homekit heraus ansteuern, die direkt über die ApplePlattform ansprechbar sind. 

Voraussetzungen für Bosch Smart Home und Homekit

Wie bisher ist für das Bosch-System deren Smart Home Controller als Befehlszentrale notwendig. Dieser wird mit dem Homekit-System im selben heimischen WAN verbunden. Hier kommt als Zentrale ein Apple Tv, HomePod oder stationäres iPad zum Einsatz. Als Steuergeräte dienen dann alle für das Smart Home freigegebenen iPhones, iPads, Apple Watches und Mac-Computer. Eingaben erfolgen über die App oder direkt per Siri Sprachbefehle. 

Apple Watch Bosch Smart Home Homekit
Smart Home fürs Handgelenk über die Apple Watch (Foto: Bosch)

 

Systeme

Expertensuche

Fachbetriebe zum Thema in Ihrer Nähe

 

Das könnte Sie auch interessieren

Smart Home erlebt man am Besten in einem Showroom. Gar nicht so einfach zu Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht. Ein Somfy- / Homematic-Experte in Ostfriesland öffnet seinen Showroom jetzt virtuell.
Mit der frei konfigurierbaren App-Oberfläche von Mediola lassen sich Smart Home Systeme mit vielen anderen vernetzten Geräten verbinden. Das gilt jetzt auch für die Homematic IP Cloud und den zugehörigen Access Point. 
Der mit Einbruchserkennung und Apple Homekit-Technologie ausgestattete Fenstersensor Eve Window Guard ist ab sofort verfügbar. Der Preis liegt mit 149,95 Euro über den meisten anderen Tür- und Fensterkontakten, dafür soll Eve Window Guard aber auch einiges mehr bieten.