Coqon Qbox Slider

Coqon: Neue Smarthome-Box, mehr Funkstandards

26.09.2019

Der deutsche Smarthome-Anbieter Coqon hat seine Smarthome Funkzentrale runderneuert. Die Qbox 2 soll schneller sein, mehr Speicher bieten und dabei auch noch im Preis sinken. Außerdem ist sie neben Z-Wave und Q-Wave auch für die Funkstandards Zigbee und Bluetooth vorbereitet. 

Noch schneller, noch variabler und dabei auch noch günstiger: Die neue Qbox 2 vom Bremer Smarthome-Experten Coqon wirkt nicht nur optisch wie die Quadratur des Kreises. Das neue Coqon-Gateway wurde tatsächlich kräftig aufgerüstet, um den Anforderungen der intelligenten Vernetzung noch gerechter zu werden. Ausgestattet ist die Qbox 2 mit einem 64 Bit Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz, der soll rund dreimal schneller sein als der Rechenknecht in der Box der ersten Generation aus dem jahr 2015. 1 GB Arbeitsspeicher sowie der 8 GB Flash-Speicher zählen zu den weiteren Eckdaten. Bei den Funkstandards stehen die Zeichen ebenfalls auf Erweiterung. So wird die neue Qbox-Generation, neben dem Coqon-eigenen Q-Wave- und Z-Wave-Produkten, künftig auch Zigbee- und Bluetooth-Komponenten ansprechen können.

Coqon Qbox
Optisch ist bei der neuen Qbox von Coqon alles beim Alten geblieben. (Foto: Coqon)

Weiteres Highlight für mehr Geschwindigkeit: Die Qbox 2 funkt im WLAN bei 2,4 GHz wie auch bei 5 GHz (Dualband). Daneben hat die Qbox wie bisher ein fest eingebautes Mobilfunkmodul, das den sicheren Fernzugriff auc hbei Strom- oder lokalem DSL-Internet-Ausfall ermöglicht. Die Qbox-Basic kostet künftig 294 Euro statt bisher 399 Euro), die Professional-Version – die auch Unterputz-Geräte anspricht, die ein Elektriker installieren und konfigurieren muss – nur noch 394 statt bislang 594 Euro. Das Upgrade von Basic auf Professional kostet einmalig 119 Euro.

Die Aufteilung zwischen Basic und Professional-Variante ist eine Spezialität von Coqon: Einsteigern bietet die Qbox Basic alle Komponenten, die sie selbst installieren können. Per Freischaltung lässt sic hei Box in die Professional Variante upgraden. Dann sind aufwendigere Konfigurationen und der Einsatz aller denkbaren Funkkomponenten nutzbar. Ein ähnliches Misch-Konzept aus Do-it-Yourself-Einstieg und Profi-Erweiterung bietet sonst nur der Mitbewerber Wibutler, der allerdings vor allem auf Komponenten mit dem Enocean Funkstandard sowie per Heimnetzwerk eingebundene Geräte setzt. 

Systeme

Expertensuche

Fachbetriebe zum Thema in Ihrer Nähe

 

Das könnte Sie auch interessieren

Strom zählen, Heizung und Licht steuern und schalten sowie eine neue App: AVM hat für die beliebten Fritzbox DSL-Router gleich drei neue Smarthome Komponenten im Programm.
Smart-TV, Kühlschrank und Waschmaschine kommunizieren nahtlos miteinander. Das Zuhause wird durch vernetzte Technologie zu so etwas wie einem Mitglied der Familie. Auf der IFA 2019 hat Samsung seine Smarthome-Vision gezeigt.
Aller Anfang ist leicht: Ein Funksystem für die Haussteuerung kann jeder selbst installieren. Doch welche Smarthome Nachrüst-Lösung ist die Richtige? Welche hält auch wachsenden Ansprüchen stand? Das intelligente Haus hilft bei der Auswahl.