i-Haus Enocean

i-Haus Smarthome App steuert Enocean Komponenten

12.03.2018

Zur Branchenmesse Light + Building integriert die i-Haus AG Smarthome Funk-Komponenten mit dem Enocean-Standard in ihre Steuerung. Enocean-Taster, -Sensoren und -Aktoren lassen sich so zusammen mit KNX-Komponenten und vielen IoT Gadgets über die iHaus-App automatisieren.

Das Smarthome-System von i-Haus verfolgt von Anfang an einen offenen Ansatz. Es verbindet Smart-Home-Welten quer durch die Branchen und Systemansätze. Ab Spätsommer 2018 sollen auch die überwiegend im professionellen Bereich angesiedelten Funkkomponenten mit dem Enocean-Funkstandard über das System steuerbar werden. 

i-Haus steuern ab Spätsommer auch Enocean-Komponenten

Pünktlich zur Light + Building 2018 (18. bis 23. März in Frankfurt) stellt iHaus die Integration des international etablierten Funkstandard Enocean in sein App-basiertes i-Haus-Ökosystem vor. Damit lassen sich über die i-Haus Server-App auf Apple- oder Android-Tablets künftig KNX-, IoT- und Enocean-Lösungen gemeinsam steuern und systemübergreifend zusammenschalten. Die i-Haus Smart Home App fungiert damit als eine zentrale, herstellerunabhängige Steuer- und Visualisierungseinheit über alle Systeme hinweg.


Weiterlesen: i-Haus Projekte und Innovationen


Übersetzungs-Gateway „Made in Schwabenland“

Mit der Integration des Funkstandards Enocean wird die i-Haus Plattform um ein weiteres Profi- System aus der Gebäudesystemsteuerung reicher. Die kabel- und batterielosen Funksensorlösungen wie Schalter und Regler werden mit dem Partner Jäger Direkt  mit der iHaus-App verbunden: Das Jäger Direkt Opus Enocean Gateway fungiert dabei als Dolmetscher zwischen den Netzwerken und Protokollen. Es übersetzt die Steuerprotokolle aus dem Enocean Kommunikationsstandard in eine einheitliche IP-Sprache im Heimnetzwerk auf die wiederum die i-Haus Server-App zugreifen kann. Das Enocean-IP-Gateway von Jäger Direkt hat sich im letzten Jahr auch schon als Verbindungsglied zwischen Enocean-Komponenten und dem System Apple Homekit einen Namen gemacht. Entwickelt wurde es von den Stuttgarter Experten der Digital Concepts GmbH. 


Exklusiv: So bringt das Enocean-Gateway von Digital-Concepts Enocean-Funk und Apple Homekit zusammen


Dies geschieht analog zur Anbindung von KNX-Systemen in i-Haus – auch dort sorgen KNX-IP-Gateways dafür, dass sich die Komponenten der unterschiedlichen Standards unter dem Dach von i-Haus verstehen. Im Fall von KNX startete i-Haus mit dem Premium-Entwicklungspartner Jung. Seit 2017 lassen sich aber KNX-Komponenten aller Hersteller in die App integrieren. 

Vernetzung von vernetzten Gadgets und Profi-Smarthome

Auf der anderen Seiten integriert i-Haus unzählige vernetzte Gadgets in seine Steuerung. Dazu zählen etwa die smarten Lampen von Philips Hue oder IKEA Tradfri, Multiroomanlagen von Sonos, Hausgeräte von Bosch und Siemens mit Home Connect, Tesla Elektroautos oder Apple HomeKit fähige Geräte. Die i-Haus App lässt sich auch mit Amazon Echo und Alexa per Sprachbefehl steuern. Unterwegs lassen sich alle i-Haus-Gerätschaften per Smartphone-App mobil steuern. 

i-Haus Smarthome-App
In er i-Haus-App werden Geräte jedweder Couleur unter einer Oberfläche verwaltet. KNX-, IoT-Geräte und künftig auch Enocean-Komponenten sollen sich hier künftig in gemeinsamen Szenen zusammenschalten lassen. Bild: i-Haus AG

Für die Integration von bestimmten Geräten ist jeweils eine Softwarekomponente in der Server-App notwendig – ein so genanntes Linkit (Sprich englisch: Link it, „verbinde es“). Die Linkits sind per In-App-Kauf in die i-Haus Server-App erhältlich. Für gängige IoT-Gadgest sind diese kostenlos, ebenso wie die Basis-App von i-Haus. Für die Integration umfassender Profi-Smarthomesysteme wie KNX oder Enocean fallen dagegen Gebühren an: Das Enocean-Linkit soll knapp 150 Euro kosten wenn es im dritten Quartal 2018 auf den Markt kommt. Für die KNX-Integration fallen knapp 500 Euro an. Diese Preispolitik zeigt die verschiedenen Welten, die i-Haus abbildet: Einerseits günstige vernetzte Spielzeuge für Einsteiger, und andererseits professionell geplante und installierte Smarthome-Installationen. Bei letzteren konkurriert i-Hasu mit Servern namhafter Hersteller, die vielfach deutlich teurer sind als die App-Gebühren von i-Haus. 

i-Haus auf der Light + Building 2018

Der Hersteller stellt aus in Halle 11.1, Stand D39 und auf dem Gemeinschaftsstand der KNX Association in Halle 9.0, Stand B30

 

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