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i-Haus öffnet und schließt mit dem Nuki Smartlock

01.02.2018

Neuer Coup der Heimsteuerungs-App i-Haus: Ab sofort integriert das Münchner Startup neben KNX-Komponenten, vernetzten LED-Leuchten, Wetterstationen und anderen Gadgets auch das Smartlock Nuki vom gleichnamigen Österreichischen Hersteller.

Ab sofort lässt sich mit der i-Haus App das elektronische Türschloss Nuki bedienen und mit anderen Geräten im Smart Home vernetzen. Diese virtuelle Verbindung ermöglicht eine ganze Reihe neuer Smarthome-Anwendungen, die weit über das bloße Öffnen und Schließen der Haustüre hinausgehen, so die Münchner i-Haus Integratoren in einer Mitteilung zum Start der Kooperation.


Nuki Smartlock Teaser Lesetipp:
 Das intelligente Haus öffnet und schließt automatisch – großer Praxistest des Nuki Smartlock

 


Schlüsselloser Zutritt mit personalisierten Szenen

Mit dem Nuki Türschloss und i-Haus öffnet sich die Haustüre wie von Zauberhand – per Fingertipp in der i-Haus App oder auch voillautomatisch, sobald sich ein autorisierter Bewohner mit seinem Smartphone dem intelligenten Türschloss näher. Letzteres kann Nuki ganz alleine. Smart ist aber, was dann in der i-Haus-App passiert: Sie startet auf Wunsch mit einer Wenn-Dann-Funktion (Trigger) individuelle Szenen (so genannte Sum-it up), wie beispielsweise „Coming Home“. Dabei startet beim Eintreten zum Beispiel automatisch die Lieblingsmusik, die Basisbeleuchtung im Haus geht an und die Rollläden fahren hoch. Sogar die Kaffeemaschine kann bei Betreten des Hauses auf die Weise aufgeheizt werden und den Kaffee vorbereiten.

i-Haus Nuki Szene kommen
Bei Ankunft gibt's ne Szene: Mit der i-Haus App lassen sich Szenen programmieren, so dass etwa die Heizung und Rollläden hochfahren, Musik und die Beleuchtung angehen, sobald ein Bewohner über da Smartlock die Türe öffnet. Bild: i-Haus 

Beim Verlassen: Standby fürs Haus

Umgekehrt soll die i-Haus App mit dem Nuki Smartlock mit der Szene „Leaving Home“ dafür sorgen, dass mit dem Abschließen der Haustür alle Geräte im Haus oder in der Wohnung abgeschaltet werden und die Rollläden schließen. Mit einem KNX-System lassen sich diese Einstellungen auch auf einen Multifunktionsschalter übertragen, über den sich die Tür öffnen und schließen lässt und die betreffenden Geräte an- oder ausgeschaltet werden. Wer möchte, kann die Tür automatisiert am Abend zum Schlafengehen abschließen lassen - Nuki und i-Haus kümmern sich darum. 


Weitere Artikel über die i-Haus App:


Alles im Griff: Sehen, wer kommt und wer geht

Eine weitere Funktion des Nuki Smartlocks ist, dass es erkennt und protokolliert, welcher Nutzer über sein Smartphone oder einen Nuki-Fernbedienung die Türe öffnet oder schließt. Damit können Nuki- und i-Haus-Nutzer jederzeit auf einen Blick sehen, ob Beispielswiese die Kinder sicher nach Hause gekommen sind. Durch die Fernbedienung via Internet lässt sich die Haustüre auch aus der Ferne öffnen und abschließen. So ist es möglich, bestimmten Personen wie Paketboten, Handwerkern, Reinigungspersonal oder den Kids Zugang zu gewähren, wenn niemand Zuhause ist. 

Nuki Rauchmelder alarm
Bei einem Brand kann der vernetzte Rauchmelder von i-Haus über die i-Haus App elektrische Verbraucher abschalten, Alarm auslösen und die Türe im Fluchtweg öffnen. Bild: i-Haus

In Kombination mit smarten Rauchmeldern, wie beispielsweise den Rauch- und Wärmemeldern von i-Haus, kann das Nuki Türschloss auch im Notfall helfen: Bei einem Brand zählt oft jede Sekunde, deshalb kann dank i-Haus das elektronische Türschloss bei einem Rauchalarm automatisch die Fluchttüre öffnen und über die passenden Lichteinstellungen den Fluchtweg beleuchten.

Über i-Haus

Hinter i-Haus verbirgt sich eine App für Apple- und Android-Mobilgeräte, die unterschiedlichsten Smarthome- und Internet of Things-Geräte unter einer Bedienoberfläche verbindet. i-Haus übernimmt etwa ganze KNX-Businstallationen mit all ihren Aktoren, Sensoren und Tastern in seine eigene Logik, ebenso wie die beliebten Sonos Multiroomanlagen, Philips Hue und Ikea Trådfri LED-Leuchten, Netatmo Wetterstationen, Haushaltsgeräte mit Home Connect sowie alle Komponenten die das Apple Smarthome-System Homekit unterstützen. Sogar Elektroautos von Tesla kommunizieren mit der i-Haus App. 

i-Haus app

i-Haus erlaubt mit all diesen Komponenten die Programmierung übergreifender Logiker – mit einem KNX-Taster lässt sich dann beispielsweise die fest installierte und per KNX-Aktoren geschaltete Grundbeleuchtung im Haus gleichzeitig steuern wie  zusätzlich angebrachte  Funk-LED-Glühbirnen, etwa in Stehlampen oder Nachttischleuchten. Für den Betrieb der iHaus-App ist auf KNX-Seite ein KNX-IP-Gateway notwendig, alle anderen ansteuerbaren Geräte verbinden sich direkt über das Heimnetzwerk mit der Steuerungslogik. Als Server-Hardware kommt typischerweise ein zentral untergebrachtes Tablet zum Einsatz, das im „Allways-on“-Modus als Server läuft. 

Die i-Haus App ist in der Basisausstattung kostenlos, nur für das KNX-Interface ist kostenpflichtig – dafür verlangt der Anbieter pro Installation knapp 500 Euro – weniger, als für die meisten KNX Smarthome-Server. 

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