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Miele streamt den Backofen-Inhalt aufs Smartphone

03.05.2019

Neue Einbaugeräte der Generation 7000 von Miele versprechen eine ganze Reihe nützlicher Innovationen. Fast alle Geräte sind per WLAN vernetzbar und bieten damit unterschiedliche Funktionen.

Mit seiner Einbaugeräte-Generation 7000 verspricht Miele, das Kochen zu erleichtern. Dafür setzt Miele einige Innovationen um wie etwa eine hitzefeste Kamera im Backofen oder einen sensorgestützten, digitalen Assistenten, der aufpasst, dass der Kuchen im Ofen nicht zu trocken gerät. Auf den neuen Induktionskochfeldern lassen sich bis zu sechs Töpfe und Pfannen beliebig auf der Glaskeramik platzieren und verschieben, ohne dass man Kochzonen wählen oder verbinden muss. 

Miele Kochfeld
Miele Serie 7000 Induktionskochfeld mit frei nutzbarer Kochfläche. (Foto: Miele)

Bedingt autonome Geschirrspüler 

Fast autonom arbeiten die neuen G 7000 Geschirrspüler: Sie dosieren und starten auf Wunsch selbstständig. Damit lassen sie sich etwa über einen Energiemanager dann intelligent starten, wenn die hauseigenen Photovoltaikanlage überschüssigen Strom produziert. Die Geräte sind auch mit einem automatischen Pulver-Dosiersystem für etwa 20 Spülgänge ausgestattet und und müssen so beim Smart Start nicht einmal vorher manuell gefüllt werden. Sie können beispielsweise regelmäßig immer dann starten, wenn sie typischerweise voll sind und ein günstiger Betrieb möglich ist. Starts können aber auch spontan per Smartphone ausgelöst werden – und vermutlich sogar manuell vor Ort.

Dem Braten beim Braten zuschauen

Zu den Neuheiten in den Einbau-Backöfen gehört eine Kamera, die Bilder in HD-Qualität live vom Back-Geschehen direkt zum Smartphone schickt. So lässt sich der aktuelle Zustand des Garguts in seiner Temperatur wie auch optisch beurteilen und etwa im Wohnzimmer im kreis der Familie diskutieren. Temperatur und Garzeit kann der Hobbykoch oder -Bäcker dann auch aus der Ferne über die App nachregeln – sofern es dafür noch nicht zu spät ist.

Miele ist nach eigenen Angaben der erste Hersteller, der seine selbstreinigenden Pyrolysegeräte mit ihren Temperaturen bis 440°C mit Innenkameras ausstattet. Praktisch für eine sichere Zubereitung: Am Ende eines Garvorgangs öffnet sich automatisch die Backofentür, ein Gebläse kühlt das Gerät in kurzer Zeit herunter und wechselt bei Bedarf in den Warmhaltebetrieb. Dies soll ein Übergaren durch übermäßige Restwärme verhindern. 

Vollautomaten für drei Kaffeesorten

In mehrfacher Hinsicht einzigartig ist auch das Top-Modell der Einbau-Kaffeevollautomaten. Behälter für drei verschiedene Kaffeesorten bietet derzeit kein anderes Produkt auf dem Markt. Entkalken, das lästige Reinigen der Milchleitungen wie auch das Entfetten der Brüheinheit funktionieren beim Miele-Gerät vollautomatisch über Kartuschen.

Per Update fit für die Features von morgen

Die große Mehrzahl der neuen Miele-Küchengeräte lässt sich über WLAN vernetzen. Neben der Fernbedienung hat der Anwender über die Miele@mobile App Zugriff auf mehr als 1.200 inspirierende Rezepte für all Kochgeräte wie Backofen, Dialoggarer oder Kochfelder. Zutaten lassen sich direkt aus der App bei einem Lieferdienst bestellen. Mit dem Miele Remote-Service installiert man zukünftige Softwareupdates einfach per Datenübertragung auf dem Gerät. Bisher musste dazu ein Servicetechniker ran. 

Tausende Modell-, Design- und Farbvarianten

Die neue Gerätegeneration von Miele umfasst laut Hersteller das gesamte Einbaugeräte-Programm, also alle Herde/Backöfen, Induktionskochfelder, Geschirrspüler, Dampfgarer, Mikrowellengeräte, Kaffeevollautomaten und vieles mehr. Die neuen Produkte sind in vier Designlinien und drei Farbwelten erhältlich: Pure-Line, Vitro-Line, Art-Line und Contour-Line sowie die Farbvarianten Graphitgrau, Obsidianschwarz und Brillantweiß.

Miele Serie 7000 Einbugeräte
Das Auge kocht mit: Die Einbaugeräte der Serie 7000 bieten ein schlichtes, edles Design in vier Varianten und drei Farbgebungen  (Foto: Miele)

Die Pure-Line verspricht eine moderne Anmutung mit massiven Griffen und dezenter Edelstahlapplikation auf einer schwarzen Glasfront. Vitro-Line unterstreicht seinen zurückhaltend-integrativen Stil durch einen Griff in der Gerätefarbe. Die Art-Line verzichtet im Sinne maximaler Reduktion vollständig auf den klassischen Türgriff. Im Kontrast dazu steht die Contour-Line mit ihrem markanten Edelstahlrahmen. Hier liegt der Fokus auf der Inszenierung des Geräts und seiner Technik. Weltweit kommen so dieser Tage fast 3.000 neue Modellvarianten auf den Markt.

 

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