Slider_Netatmo Homekit-Türschloss mit NFC-Schlüssel

Netatmo bringt Smartlock mit NFC Funk-Schlüssel

13.01.2020

Wenn die Tür ins Schloss fällt, der Schlüssel sich aber nicht in der Tasche befindet, muss der Schlüsseldienst anrücken. Das kann teuer werden., Abhilfe schaffen smarte Türschlösser, die sich per Smartphone öffnen lassen. Ein solches Smartlock hat Netatmo auf der diesjährigen CES vorgestellt.

„Vorbei sind die Zeiten, in denen man auf einen Schlüsseldienst warten musste, wenn man die Schlüssel im Büro oder im Haus vergessen hat“, erklärt Fred Potter, der Gründer des französischen Herstellers Netatmo. Mit dem smarten Türschloss von Netatmo soll der Hausbewohner den Zugang zu seinem Zuhause einfach und sicher verwalten können. Das Schloss kommt mit drei Schlüsseln: Diese sind, Sie ahnen es bestimmt schon, ebenfalls smart. Die Tür wird mit dem smarten Funk-Schlüssel mit dem NFC-Funk (NFC steht für Near Field Communication) ver- und entriegelt. Der NFC-Schlüssel wird dabei wie ein gewöhnlicher Schlüssel ins Schloss gesteckt. Alternativ kann man das Smartlock auch über die Netatmo Security-App öffnen. Über die App kann der Nutzer auch von überall eine Einladung an Gäste versenden, um ihnen Zugang zum eigenen Haus zu gewähren.

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Das smarte Türschloss von Netatmo ersetzt zu Hause den vorhandenen Türzylinder. Egal ob es sich um die Eingangstür, das Garagentor oder die Tür zum Büro handelt: Ein einziger Schlüssel für all diese Schlösser reicht aus (Foto: Netatmo).

NFC-Schlüssel aus der Ferne deaktivieren

Das Schloss kommuniziert über Bluetooth it dem Smartphone und ist nicht mit dem Internet verbunden. Die Kommunikation mit den smarten Schlüsseln findet über NFC (Near Field Communication) statt. Das hat laut Hersteller viele Vorteile: Hat man etwa mehrere smarte Schlösser zu Hause, genügt ein Schlüssel für die entsprechenden Türen. Der Hausbewohner kann beispielsweise auch festlegen, dass der Sprössling mit dem eignen Schlüssel die Haustür, nicht aber die Tür zum Home Office öffnen kann. 

Die Schlüssel selbst sind nicht manipulierbar und können nicht dupliziert werden. Geht ein Schlüssel verloren, bleibt das Zuhause sicher: Über das Smartphone kann man den entsprechenden Schlüssel nämlich in Echtzeit deaktivieren, ohne das komplette Türschloss austauschen zu müssen.


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Smartes Schloss mit Homekit-Unterstützung

Darüber hinaus erfüllt das Schloss laut Netatmo die höchsten europäischen Sicherheitsstandards. Es ist mit einem Beschleunigungssensor ausgestattet, der Einruchversuche erkennen soll und im Protokoll verzeichnet. Dank der Unterstützung für Apple Homekit lässt es sich ins Smarthome einbinden und in personalisierten Szenarien integrieren. So kann man beispielsweise festlegen, dass die gesamte Beleuchtung des Hauses aktiviert wird, wenn man die Haustür öffnet. Auf diese Weise vernetzt sic hdas Smartlock auc hmit den anderen Homekit-kompatiblen Systemen von Netatmo wie etwa den Netatmo Wetterstationen oder dem Netatmo Smart Thermostat.

Damit das Schloss mit anderen vernetzten Geräten und mit der App interagieren kann, braucht es natürlich Strom. Den bekommt es durch Batterien. Angst vor ständigem Austausch muss der Hausbewohner laut Netatmo aber nicht haben: Die Batterien sollen eine Lebensdauer von zwei Jahren haben. Ein akustisches Signal macht beim Aufschließen darauf aufmerksam, wenn die Batterie zur Neige geht. Stromsparend wirkt sich ier auch aus, dass das Schloss den Schließmechanismus nur entriegelt, aber nicht motorisch öffnet. So benötigt das Netatmo-Modell weniger Energie als Modelle wie etwa Nuki Smartlock.

Wie viel das Schloss kosten soll und wann es auf den deutschen Markt kommt, hat Netatmo bislang noch nicht bekannt gegeben.


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