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Schlaues Fest: 10 Smarthome-Geschenkideen

06.12.2018

Smart Ho-ho-home! Sie haben Ihr Haus schon automatisiert und vernetzt, aber Ihre Freunde und Verwandten zögern noch? Hier sind zehn Geschenktipps für Vernetzungs-Einsteiger.

Fernbedienung für Streamingdienste

Ihre Freunde sind leidenschaftliche Serien- und Webvideo-Gucker auf Amazon, Netflix, YouTube & Co? Dann dürfte die Streamer-Universalfernbedienung URC 7935 von One for All genau das richtige Geschenk werden. Sie soll vor allem Media-Receiver wie Apple TV und Amazon Fire TV über Kurzwahltasten besonders geschmeidig steuern.

URC 7935 von One for All
Die Streaming-Fernbedienung von One for all, Preis: 25 Euro, www.oneforall.com

Besser tippen auf dem Schlau-TV 

Logitech hat mit der K600-Funktastatur das optimale Werkzeug für alle im Angebot, die ihren Smart TV für mehr nutzen als nur hin und wieder einen Film aus der ARD-Mediathek zu schauen. Die Tastatur vereinfacht alle Arten von Sucheingaben, etwa in Videotheken oder TV-Browsern. Zusätzlich bieten Touchpad und Cursorkreuz eine einfache Menü-Navigation. Laut Hersteller hält eine Batterieladung bei normalem Gebrauch ein ganzes Jahr. Neben Smart TVs von LG, Philips, Samsung und Sony lässt sich die Tastatur auch für Windows- und Mac-Computer sowie auf Mobilgeräten nutzen und zwischen den verschiedenen Geräten einfach hin- und herschalten.

K 600 von Logitech
Preis: 79 Euro, www.logitech.com


Sicherer vernetzt

Außen gut behütet ist man mit der neuen Somfy Full HD Außenkamera mit eingebauter 110 dB-Sirene. Sie funktioniert für sich allein als Überwachungslösung für die Terrasse oder den eigenen Garten, lässt sich aber auch zusammen mit anderen Komponenten wie etwa Somfy One oder Somfy Homekeeper in das Rundum-Sicher-Programm des Herstellers integrieren. Und schließlich kann die Außenkamera Bewegungen und andere Sensormeldungen auch an das zugehörige Smarthome-System Tahoma weiterleiten.

Somfy Full HD Außenkamera
Die Somfy Full HD Außenkamera, Preis: 269 Euro


Schöner schalten

Ob als Zeitschaltuhr für die Weihnachts-Lichterketten oder als Standby-Killer an der Anlage: Die Eve Powerstrip Steckdosenleiste schaltet drei Stromanschlüsse separat voneinander via WLAN über das Apple Homekit-System. Die Steckerleiste, die auch den Verbrauch der angeschlossenen Geräte protokolliert, gehört zur Eve-Systemfamilie, die ihre Produkte direkt mit Apple Homekit in die Home App im iPhone Betriebssystem iOS einbindet. Einziger Nachteil: Die vernetzte Steckerleiste kommt wohl erst nach dem Fest auf den Markt.

Eve Powerstrip Steckdosenleiste
Preis: noch offen, www.evehome.com


Neuer Dreh für Vinyl

Yamaha hat im Herbst einen neuen Plattenspieler Musiccast Vinyl 500 herausgebracht, der sich nahtlos in eine Streaming-Multiroomanlage einbinden lässt. Die Musik von der schwarzen Scheibe auf dem Plattenteller lässt sich also vor Ort über die Anlage hören – oder auch in allen anderen Zimmern,  in denen ebenfalls Yamaha Musiccast-Geräte in Betrieb sind. Die Musikverteilung im ganzen Haus lässt sich per App steuern. Auch am Vinyl 500 kann man jederzeit zwischen den Klängen von Platte, Streamingdiensten wie Spotify und Musik via Airplay oder Bluetooth vom Smartphone umschalten kann. So wird auch der Plattenspieler selbst zum Multiroom-Player und versorgt die angeschlossene Anlage mit allen denkbaren Streaminginhalten.

Musicaste Vinyl 500 von Yamaha
Plattenspieler Musiccast Vinyl 500, Preis: 600 Euro.


Elegant und stilvoll

Eine Smartwatch kann ja jeder haben, auch wenn es nicht ganz klar ist, wofür man ein weiteres Mobilgerät benötigt, das kleiner ist als das Smartphone und dabei auch weniger kann. Hier kommt die Glance Clock, eine intelligente Wanduhr für knapp 200 Euro, ins Spiel. Sie hat zunächst einmal normale Stunden- und Minutenzeiger, die sich mechanisch vor dem blanken runden Gehäuse drehen. Anstelle eines Ziffernblattes hat die Uhr eine mit LEDs hinterleuchtete Fläche, die recht grob gerastert alle möglichen Informationen vom Smartphone anzeigt. So sind auf der Uhr etwa das Datum, die Wettervorhersage, Termine, der Name des Anrufers oder auch der Beginn einer neu ankommenden Whatsapp zu lesen. Ein eingebauter Lautsprecher kann Meldungen akustisch untermalen. Die Uhr bietet so zu Hause auch etwa einen Klingel-Verstärker fürs Smartphone. Was die Uhr alles anzeigt, lässt sich in der zugehörigen App am Smartphone einstellen.

Glance Clock
Preis: 199 Euro, www.soular.de


Einfach mal abschalten

Funk-Zwischenstecker sollten ja in voll integrierten Smarthomes nur ausnahmsweise notwendig sein. Für den einfachen Einstieg in die Heimvernetzung sind die WLAN-Zwischenstecker vom Typ HS 110 von TP-Link aber wirklich praktisch. Sie brauchen nichts weiter als ein WLAN und die zugehörige Kasa-App, über die sich auch die Kasa LED-Funkleuchten des Herstellers direkt via WLAN ansteuern lassen. Darin lassen sich die gewünschten Betriebszeiten der angeschlossenen Verbraucher programmieren – etwa für die Nachtabschaltung der HiFi- & TV-Anlage. Praktischer Nebeneffekt: Der Funkstecker erfasst auch den Verbrauch der angeschlossenen Geräte und hilft so, Stromschlucker aufzuspüren.

HS110 von TP-Link
Die TP-Link Nasa Funksteckdose. Preis: um 30 Euro, www.tp-link.com

Steckdosen und mehr per Funk fernsteuern

Ihre Freunde steuern die Weihnachts-Lichterkette bereits per-Fernbedienung und den günstigen Funkzwischensteckern von Brennenstuhl aus dem Baumarkt? Dann ist das neue, günstige Smarthomesystem Brematic-Pro der im Baumarkt und bei Elektronikversendern omnipräsenten Marke der perfekte Einstieg in die Hausautomatisierung. Die bewährten und günstigen 433 MHz-Funk-Zwischenstecker von Brennenstuhl lassen sich nämlich mit dem Smarthome-System einfach weiter nutzen und in Szenarien und Automatisierungen mit dem System einbauen. Brematic-Pro nutzt zwar für seine neuen Sensoren und Aktoren ein Funkprotokoll auf Basis der 868 MHz Funktechnik, hat aber auch einen älteren 433-MHz-Sender mit eingebaut. So geht künftig mit der Wohnungsbeleuchtung auch der Weihnachtsbaum an, sobald die Familie heim kommt. 

BrematicPro Sortiment
BrematicPro System, Starterpakete ab etwa 140 Euro.


Heizung vernetzen – ganz ohne Gateway 

Eine vernetzte Heizungssteuerung ist mir zu kompliziert. Wer das sagt, der könnte mit ein paar Exemplaren des Funk-Heizkörperreglers Danfoss Eco bekehrt werden. Die Thermostate benötigen keine Smarthome-Zentrale, sondern werden per Bluetooth vom Smartphone aus mit Zeitplänen programmiert. Die Ventil-Thermostate erkennen offene Fenster am Temperaturabfall und regeln dann den Heizkörper für 30 Minuten ab. Die Temperaturfühler lernen laut Danfoss sogar, wie lange der jeweilige Raum zum Aufheizen benötigt und passen ihre Einschaltzeiten für die Wärmezufuhr dann entsprechend an.

Danfoss Eco
Danfoss Bluetooth Funk Heizkörperregler. Stückpreis: ab 35 Euro, www.danfoss.de


Sag' an, streame und lausche

Die Aufgaben einer HiFi-Anlage müssen für die Ceol-N10 von Denon in weiten Teilen neu umschrieben werden. Denn das kompakte Musikgerät spielt CDs und UKW-Radio nur noch ganz nebenbei. Im Hauptberuf gibt es alle gängigen Online-Musikdienste wieder, lässt sich in Heos Multiroomanlagen integrieren und spielt Musik per Bluetooth, WLAN und Apple Airplay 2. Über Letzteres verbindet sich die Anlage sogar mit Konkurrenzprodukten à la Sonos. Ach ja: Über den Alexa-Sprachservice lässt sie sich auch steuern.

Ceol-N10
Denon CEOL N10, Preis: 600 Euro, www.denon.de

 

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