Slider_Senic Muse Blocks Smarthome

Senic Muse Blocks: NFC-Funk-Karten fürs Smarthome

05.11.2019

Das Berliner Start-up Senic hat sogenannte Muse Blocks entwickelt: Magnet-Quadrate im Lichtschalter-Format mit bedruckter Vorderseite, in denen ein frei konfigurierbarer NFC-Tag einen festlesbaren Befehl im Smartphone auslöst. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Wer kennt das nicht? Man will nur mal schnell Musik anmachen, scrollt dann aber auf dem Smartphone eine gefühlte Ewigkeit durch unzählige Playlists und Alben. Der Senic Muse Block löst dieses Problem recht unkompliziert: Einfach das Smartphone an den entsprechenden Muse Block halten und schon öffnet sich per NFC (Near Field Communication  – ein extrem energiearmer Kurzstreckenfunk) der auf der Karte gespeicherte digitale Inhalt.

Hinhaltetaktik: Aktion durch NFC-Link auslösen

So funktioniert das NFC-Manöver: Hält man ein Smartphone mit NFC-Funktion und der so genannten „NFC Background Reading“-Funktion an den programmierten Funkchip, dann löst der dort hinterlegte Link die zuvor programmierte Aktion automatisch aus. Die Funktion wird in Form eines Links im NFC-Chip gespeichert.

Auf jeder Karte lässt sich jeweils eine solche Internetadresse speichern. Das kann der Link zur persönlichen Spotify-Playlist oder einem Album auf iTunes sein. Man kann die URL zu seinen Lieblingsfilmen auf Netflix oder Amazon Prime Video hinterlegen. Oder aber man löst mit dem Muse Block eine ganze Smarthome-Szene aus – etwa über das Apple-Smarthome-System Homekit oder den Google Home Assistant. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Das klappt mit neueren Smartphones wie iPhones ab den Modellen Xs, Xs Max, Xr, 11 und 11 Pro sowie mit vielen Android-Geräten mit NFC-Funkchip. Die Tags selbst benötigen keine Batterien. Sie bekommen ihre winzige benötigte Energiemenge beim Kontakt mit dem Smartphone per Funk mit übertragen.

Sonic Muse Block
So schick waren NFC-Tags noch nie: Senic Muse Blocks (Foto: Senic).

Die Senic Muse Blocks sind bereits erhältlich und können über die Website von Senic bestellt werden. Aus 20 vorgefertigten Designs, die mit Begriffen wie „Morning“, „Workout“ oder „Christmas“ beschriftet sind, kann hier ausgewählt werden. Der Preis liegt bei 5 Euro pro Stück, wobei die Mindestbestellmenge drei Muse Blocks sind. Für 69 Euro gibt es sieben Senic Muse Blocks, die sich auf einem einem schmucken Wand-Board magnetisch anordnen lassen. 

Individuelle NFC-Kärtchen mit eigenen Motiven 

Wer es individueller haben möchte, der kann auch eigene Motive einreichen und sich so zu jeder Lieblings-Playlists das passende Motiv an die Wand oder den Kühlschrank heften. Dann liegt der Preis bei 8 Euro pro Stück. Auch spannend: Senic bietet die Muse Blocks auch Großkunden an. Die können die smarten Täfelchen etwa mit dem Plattencover und einem Link zum neuen Album einer Band verteilen, oder als vernetzte Kühlschrankmagnete mit verlinkter Werbebotschaft vertreiben. 


Lohnt sich die Anschaffung ? Die DiH-Redaktion probiert's aus und berichtet demnächst hier in einem Praxistest.

Systeme

Expertensuche

Fachbetriebe zum Thema in Ihrer Nähe

 

Das könnte Sie auch interessieren

Endlich sind Smart-TVs zu haben, die bei der intelligenten Heimsteuerung ein Wörtchen mitreden. Dank der Integration der großen Sprachassistenten kann man vom TV aus das ganze Smarthome steuern.
Smart Speaker können mehr: Mit Amazon Alexa und Google Assistant lassen sich längst nicht mehr nur Fragen nach dem aktuellen Wetter beantworten, sondern auch die intelligente Gebäudetechnik steuern. Mit einem Update geht das jetzt auch mit E-Net Smarthome.
Gemeinsam mit Amazon, Apple und Google hat die Zigbee-Alliance eine Arbeitsgruppe gegründet, um einen offenen, übergreifenden Smarthome-Übertragungsstandard auf Basis des IP Internetprotokolls zu entwickeln.