Kermi x-center slider

Smarter heizen mit zentraler Steuerung

14.08.2018

Energieeffizienz ist eigentlich der beste Grund für ein vernetztes Smarthome. Mit der Steuerung der Heizung als größtem Energieverbraucher im Haus lässt sich dabei sogar bares Geld sparen. Doch Heizungshersteller wie Kermi warnen: erst, wenn das gesamte Heizungssystem in die Steuerung integriert wird, werden alle Einsparpotentiale ausgeschöpft.

Wer seine Heizung intelligent steuern will, denkt meist an die Regelung der Heizkörper oder der Fußbodenheizung. Doch bei einer wirklich intelligenten Steuerung sollte das gesamte System eine Rolle spielen, also auch die Wärmeerzeugung und -speicherung. Deshalb bezieht die Smart Home Lösung von Kermi alle Heizungskomponenten samt Wohnraumlüftung ein und kann zudem zum Steuerelement für weitere Haustechnikkomponenten werden. Diese lassen sich dank der offenen EnOcean Schnittstelle einfach integrieren – für ein komfortables und energieeffizientes Zuhause.

Die Programmierung von Heizzeiten etwa stellt sicher, dass nur geheizt wird, wenn auch jemand zuhause ist. Das führt zu mehr Komfort und Energieeinsparungen. Wer aber dabei nur die Wärmeübertragungsquelle im Raum regelt, verschenkt wertvolles Potenzial. Denn auch Wärmeerzeugung und -speicherung können und sollten auf den echten Bedarf angepasst werden. Der Raumklimaspezialist Kermi denkt hier im System:  „Zum intelligenten Heizen im Smarthome gehört für uns die Vernetzung und ein optimales Zusammenspiel aller Haustechnikkomponenten“, berichtet Andreas Jahrstorfer, Experte für Wärmepumpen und Smarthome bei Kermi.

Alle Heizungskomponenten intelligent geregelt

Auch die Kermi Smarthome Lösung bietet die Möglichkeit, diverse Zeitprogramme einzustellen – per Browseroberfläche geht dies von zuhause oder unterwegs, ganz ohne separate Software. Als Herzstück der Lösung kommuniziert der Energie- und Komfortmanager x-center base die gewünschte Temperatur für den jeweiligen Raum per Kabel oder Funk an die entsprechenden Heizkörper-Stellmotoren oder die Fußbodenheizung. Das merkt der Nutzer unmittelbar.

kermi x-center base
Klein und optisch unauffällig: Der Komfort- und Energiemanager x-center base ist das zentrale Steuerelement der Keim Smarthome-Lösung. Zur Installation und für die Bedienung ist keine separate Software nötig. (Foto: Kermi)

Was Bewohner jedoch nicht direkt sehen: Im Hintergrund werden auch der Betrieb der x-change Wärmepumpe inklusive Wärmespeicherung sowie die eventuelle Einbindung einer angeschlossenen Photovoltaikanlage aufeinander abgestimmt und für den tatsächlichen Wärmebedarf optimiert. Zudem lässt sich die kontrollierte Wohnraumlüftung x-well integrieren und gemeinsam mit der Heizung steuern. So können Wärme und Frischluftzufuhr intelligent miteinander verbunden werden und in diesem Zusammenspiel für ein optimales Raumklima sorgen.


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Kermi x-center base system
Als Herzstück der Kermi Smart Home-Lösung regelt die x-center base (Mitte) das Zusammenspiel aller Heizkomponenten – im Bild links Wärmepumpe und Wärmespeicher, rechts das Lüftungsgerät – und stimmt deren Betrieb auf den aktuellen Wärmebedarf ab. Das sorgt für angenehmen Wärmekomfort und Energieeinsparungen.

Von der Heizungssteuerung ins komplette Smarthome

„Smart heißt auch bei der Heizung, dass das System mitdenkt und relevante Zusammenhänge automatisch erkennt, um Effizienz und Komfort zu erhöhen“, erklärt Andreas Jahrstorfer. Die x-center base bezieht beispielsweise in ihre Berechnungen für die Heiz- und Lüftungseinstellungen auch raumbezogene Daten ein: Wenn durch Sonneneinstrahlung oder viele Personen der Wärmeeintrag im Raum größer ist, passt die x-center base die Wärmeversorgung vorausschauend an, so das Versprechen des Herstellers. Damit sei eine echte bedarfsgeführte Vorlauftemperaturregelung möglich, die ein behagliches Wohlfühlklima sorgt und zugleich Energie spart. So ist die smarte, vernetzte Regelung insgesamt ein elementarer Schlüssel für ein effizientes Heizsystem.

Der Komfort- und Energiemanager von Kermi soll für Bauherren und Modernisierer darüber hinaus auch zum zentralen Steuerelement für ein Smarthome werden. Über den offenen EnOcean Funkstandard kann er auch Smarthome-Produkte anderer Hersteller integrieren und gemeinsam regeln – von Fensterkontakten über Licht-Autoren und Zwischenstecker bis hin zu Rollladen-Steuerungen.

Kermi Haussteuerung Heizung
Was nützen die effizientesten Einzelgeräte, wenn die Regelung und Vernetzung nicht stimmt? Kermi Smart Home soll die Komponenten des Heizysystems sowie weitere Hausfunktionen intelligent miteinander verbinden – für mehr Komfort und Energieeffizienz. Der tatsächliche Wärmebedarf des Gebäudes wird dabei laufend ermittelt. Das garantiert einen optimalen und effizienten Betrieb. (Grafik: Kermi GmbH)

 

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