Slider_iHaus integriert Homematic IP

So steuert i-Haus jetzt auch Homematic IP

17.07.2019

Von vielen schon heiß begehrt und jetzt per Update verfügbar: Die Smarthome-Server-App i-Haus steuert jetzt auch das Funksystem Homematic IP. Damit lassen sich jetzt alle möglichen Geräte aus den Bereichen Licht und Schatten, Heizung und Klima sowie Sicherheit in die iHaus-App einbinden.

Mit dem Update 2.7 bekommt das iHaus-Ökosystem Zuwachs: Zusammen mit der iHaus-App können Nutzer ihre Geräte von Homematic IP über die eQ-3 Smarthome-Zentrale CCU3 einbinden und gleichzeitig noch mit anderen Smarthome-Devices, IoT Gadgets und professioneller Gebäudetechnik verknüpfen. Bislang steuert die i-Haus Server-App im Kern vor allem KNX-Systeme sowie bestimmte Systeme und Komponenten auf Basis der Enocean-Funktechnik. Bindeglied zwischen dem jeweiligen Smarthome-System und i-Haus ist stets ein Gateway vom Smarthome-Übertragungsstandard in den IP Netzwerk-Übertragungsstandard. Mit Homematic IP wird es erstmals möglich, ein Funksystem, das sic hauch zum einfachen Nachrüsten eignet, als Smarthome-Basis für i-Haus zu nutzen und es mit zig vernetzten IoT Gadgets logisch zu verbinden.

Kombiniert mit den Partnern aus dem iHaus-Ökosystem lassen sich hersteller- und geräteübergreifende Szenen einrichten. Hier ein paar Beispiele für die Verbindung von Homematic IP mit anderen Systemen über die i-Haus App.

Anwendung 1: Raum verlassen

Use Case 1: Raum verlassen
Foto: iHaus

In Aktion: i-Haus App mit  Homematic IP Durchgangssensor. Philips Hue Leuchten, Sonos Multiroomanlage

Sie möchten das Zimmer verlassen ohne sich um Licht, Musik oder ähnliches kümmern zu müssen? Mit einer „Raum verlassen“-Szene können Sie sich diese Arbeit abnehmen lassen. Ein Homematic IP Durchgangssensor mit Richtungserkennung erfasst, wenn alle Personen einen Raum verlassen haben. Sobald das Zimmer leer ist, erlöschen die Philips Hue Lampen, die Musik über die Sonos Lautsprecher wird abgeschaltet. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch, wenn die erste Person wieder in de nRaum kommt.

Anwendung 2: Notfall-Szenario

Use Case 2: Notfall-Szenario
Foto: iHaus

In Aktion: i-Haus App mit Homematic IP Komponenten, Ikea Trådfri LED Funkleuchten, Amazon Alexa, KNX Rollladensteuerung, Home Connect Hausgeräte, Nuki Smart Lock

Im Notfall zählen Sekunden. Ein möglicher Ablauf könnte so aussehen: Bei gefährlicher Rauchentwicklung löst der Homematic IP Rauchmelder Alarm aus und schaltet die LED-Notbeleuchtung am Rauchmelder zur Beleuchtung des Fluchtwegs ein. Die vernetzten Rauchmelder schlagen in der ganzen Wohnung Alarm, während die i-Haus App per Push-Nachricht die Bewohner benachrichtigt.

Außerdem verkündet Alexa akustisch über die i-Haus-App eine Alarmmeldung wie „Raumentwicklung im Wohnzimmer“, so dass Sie über den Brand und dessen Ort informiert werden. Zeitgleich wird die Ikea Tradfri Beleuchtung in voller Intensität angeschaltet, damit der Fluchtweg leichter erkennbar ist. Die per KNX gesteuerten Rollladenmotoren fahren die Verdunklung hoch und bieten so falls nötig weitere Fluchtmöglichkeiten. Smarte technische Geräte wie z. B. die Haushaltsgeräte von Siemens und Bosch können automatisiert über iHaus abgeschaltet werden. Ebenfalls Geräte an smarten Steckdosen, wie z. B. die Homematic IP Schalt-Mess-Steckdosen. Um schnell aus dem Haus zu kommen, entriegelt sich das Nuki Türschloss automatisch. 

Anwendung 3: Niemand zu Hause

Use Case 3: Abwesend
Foto: iHaus

In Aktion: i-Haus App mit Homematic IP, LIFX WiFi LED-Lampen, Sonos Multiroomsystem, iRobot Saufroboter, Nuki Smartlock.

Sie sind unsicher, ob das Fenster noch offen war oder die Nachttischlampe noch geleuchtet hat? Eine „Abwesend“-Szene kann dafür sorgen, dass sich alle gewünschten Geräte im Smarthome beim Verlassen der Wohnung abschalten. Ein smartes Türschloss wie das Nuki Smartlock kann als Auslöser für die Szene dienen. Sobald die Haustür ins Schloss fällt und abgeschlossen wird, regelt sich das Homematic IP Heizkörperthermostat herunter. Gleichzeitig erlischt die LIFX WiFi Beleuchtung, und die Musik über die Sonos Lautsprecher wird gestoppt – ebenso wie z.B. vernetzte Haushaltsgeräte oder das Bügeleisen, das über eine Funk-Schaltsteckdose von Homematic angeschlossen ist. Dann kommt der Moment dieses kleinen Helfers: Der iRobot Roomba. Seine Arbeit beginnt genau dann, wenn niemand mehr in der Wohnung ist. Darüber hinaus ermöglichen es die Homematic IP Tür- und Fensterkontakte über iHaus auch bequem von unterwegs den Status aller Fenster einzusehen.


Weitere Artikel über die iHaus App:

Systeme

Über iHaus

Hinter iHaus verbirgt sich eine App für Apple- und Android-Mobilgeräte, die unterschiedlichsten Smarthome- und Internet of Things-Geräte unter einer Bedienoberfläche verbindet. i-Haus übernimmt etwa ganze KNX-Businstallationen mit all ihren Aktoren, Sensoren und Tastern in seine eigene Logik, ebenso wie die beliebten Sonos Multiroomanlagen, Philips Hue und Ikea Trådfri LED-Leuchten, Netatmo Wetterstationen, Haushaltsgeräte mit Home Connect sowie alle Komponenten die das Apple Smarthome-System Homekit unterstützen. Sogar Elektroautos von Tesla kommunizieren mit der iHaus App. 

i-Haus app

iHaus erlaubt mit all diesen Komponenten die Programmierung übergreifender Logiker – mit einem KNX-Taster lässt sich dann beispielsweise die fest installierte und per KNX-Aktoren geschaltete Grundbeleuchtung im Haus gleichzeitig steuern wie  zusätzlich angebrachte  Funk-LED-Glühbirnen, etwa in Stehlampen oder Nachttischleuchten. Für den Betrieb der iHaus-App ist auf KNX-Seite ein KNX-IP-Gateway notwendig, alle anderen ansteuerbaren Geräte verbinden sich direkt über das Heimnetzwerk mit der Steuerungslogik. Als Server-Hardware kommt typischerweise ein zentral untergebrachtes Tablet zum Einsatz, das im „Allways-on“-Modus als Server läuft. 

Die iHaus App ist in der Basisausstattung kostenlos, nur für das KNX-Interface ist kostenpflichtig – dafür verlangt der Anbieter pro Installation knapp 500 Euro – weniger, als für die meisten KNX Smarthome-Server. 

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