Coqon Slider

Das Funksystem Coqon – hosted in Germany

11.11.2016

Coqon ist noch eher ein Neuling unter den Smarthome-Systemen, erfreut sich aber bei immer mehr Elektrikern großer Beliebtheit – und bei deren Kunden.

Erst Ende 2015 gestartet, ist die Smarthome-Zentrale Coqon vom deutschen Anbieter Neusta Next ein echter Newcomer auf dem Smarthome-Markt. Sie setzt allerdings neben dem eigenen, besonders sicheren Q-Wave-Funkprotokoll auch auf den weltweiten Z-Wave-Standard und kann somit fast unzählige Steuerungskomponenten und Sensoren verwalten. 

Die Q-Box selbst ist als Do-it-Yourself-Version für knapp 400 Euro zu haben. Damit lassen sich alle Komponenten nutzen, die keine Unterputz-Installation erfordern. In der Professional-Variante ist die Q-Box knapp 200 Euro teurer und über Elektriker wie etwa Matthias Stöffel zu haben. Er ist einer der Fachleute, die Coqon schon seit dem Start einsetzen. In Sachen Smarthome ist Stöffel ein alter Hase, KNX-Bussysteme plant und verbaut er seit vielen Jahren. „Mit diesem System schaffe ich es, Smarthome-Ausstattung nicht mehr nur für die ganz reichen Leute anzubieten“, sagt Stöffel, der Coqon häufig als Ergänzung zur klassischen Elektroinstallation anbietet und dabei etwa Funk-Unterputzaktoren für die Licht- und Rollladensteuerung als Einstieg ins Smarthome installiert.

Das Coqon Professional System nutzt Unterputz-Taster, -Aktoren und -Sensoren, die vom Elektriker installiert werden müssen. Daneben lassen sich auch Zwischenstecker, Heizungsstellantriebe und andere Nachrüstkomponenten vom Nutzer selbst installieren und in die Steuerungslogiken einbinden. Matthias Stöffel betont den Vorteil, dass Coqon die Welt des Elektrikers mit Unterputzschaltern und -Sensoren mit der Möglichkeit für den Kunden verbindet, auf einfache Weise selbst Zwischenstecker oder auch Heizungs-Stellmotoren zu ergänzen. Dabei hilft laut Matthias Stöffel auch die einfache Konfiguration in der zugehörigen Steuerungs-App. Neue Komponenten und Szenarien lassen sich leicht den Räumen zuordnen: Die Bedienoberfläche zeigt alle Komponenten und deren Funktionen leicht verständlich auf einer grafischen Oberfläche an. Hier werden die Komponenten in Räumen zusammengefasst. Logische Verknüpfungen und Automatisierungen legt man ebenfalls per „Drag and Drop“ in dieser Menüoberfläche an. Der Installateur übernimmt in der Regel die Basiskonfiguration, der Nutzer kann diese später anpassen.

 

Matthias Stöffel ets Stoffel Coqon
Matthias Stöffel, ets Elektrotechnik Stöffel

Matthias Stöffel über Coqon: „Smart ist ein Steuerungssystem dann, wenn der Kunde auch selbst etwas daran einrichten und ändern kann. Diese Möglichkeit bietet Coqon ab Werk, während man solche Funktionen etwa in einer KNX-Installation aufwendig programmieren müsste.“

 


BILDERGALERIE - Bitte klicken Sie zur Großansicht auf die Bilder:

Smarthome-Experten

Systeme

Coqon-Facts

Zentrale: Q-Box, ab 400 Euro 
Funkstandards: Z-Wave, Q-Wave, 
Anschlüsse: LAN/WLAN, UMTS.
Besonderheit: Hoher Standard für Datensicherheit, Server in Deutschland
Komponenten: über 50, inkl. Licht, Rollos, (Fußboden-)Heizung, Anbindung Netatmo-Stationen, Sonos.
Kosten: 4-Zimmer-Wohnung um 4000 bis 5000 Euro

Expertensuche

Fachbetriebe zum Thema in Ihrer Nähe

 

Das könnte Sie auch interessieren

Frühe Apfel-Ernte in Stuttgart: Bosch Smart Home integriert einen Großteil seiner Komponenten in die Homekit-Steuerungsplattform auf Apple iPhone, iPad und Co. Dadurch bekommt das System der Schwaben auch eine vollwertige Geofencing-Funktion. 
Smart Home erlebt man am Besten in einem Showroom. Gar nicht so einfach zu Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht. Ein Somfy- / Homematic-Experte in Ostfriesland öffnet seinen Showroom jetzt virtuell.
Mit der frei konfigurierbaren App-Oberfläche von Mediola lassen sich Smart Home Systeme mit vielen anderen vernetzten Geräten verbinden. Das gilt jetzt auch für die Homematic IP Cloud und den zugehörigen Access Point.