Smarthome Zugangssysteme Silber

Herein!

30.10.2016

Vernetzte Steuerungstechnik kann das Haus nach außen schützen – oder öffnen. Neue Zugangssysteme erleichtern es im Smarthome in vielen Fällen, Gästen Tür und Tor zu öffnen – und sie wirkungsvoll vor Eindringlingen zu schützen.

An der eigenen Haustüre beginnt die Privatsphäre – unverrückbar. Wer hier rein darf, das wollen wir ganz und gar selbst bestimmen. Egal ob man auf dem Dorf lebt, wo viele Menschen den Haustürschlüssel für Freunde und Nachbarn einfach außen stecken lassen oder in einer anonymen städtischen Wohnsiedlung, wo vor dem Öffnen der Pforte ein Blick durch den Türspion erfolgt. Die Eingangstüre soll gern gesehenen Gästen stets einen herzlichen Empfang bereiten und zugleich möglichst sichere Abwehr bieten, sobald sich jemand mit unlauteren Absichten an ihr zu schaffen macht. Für Letzteres ist ein guter mechanischer Schutz erste Bürgerpflicht. Nachdem Haus- und Wohnungstüren zu den am meisten genutzten Einbruchswegen zählen, ist eine Tür mit Mehrfach-Verriegelung und sicheren Scharnieren das mindeste, womit man den Eingang zu seinem Wohnraum mechanisch gegen Einbrüche absichern sollte.

Andererseits ist es für Bewohner, Freunde und anderen willkommenen Gästen ein ungeahnter Komfort, wenn sie dennoch das Haus betreten können, ohne etwa einen Schlüssel heraus kramen und ins Schlüsselloch stecken zu müssen.

Komfortabler heimkommen

Immer mehr Zugangssysteme mit motorischen Schlössern und einer digitalen Nutzererkennung machen eben diesen Komfort möglich. Häufig kommen hierbei Fingerabdruck-Sensoren zum Einsatz, wie man sie heute ja auch für die Entriegelung von besseren Smartphones einsetzen kann.

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Per Fingerabdrucksensor lassen sich Haustüren personalisiert freigeben. Über eine entsprechende Programmierung kann so etwa Personal zu bestimmten Zeiten ins Haus, ebenso wie Gäste oder Familienangehörige.

Daneben können auch Code-Schlösser mit vier- oder mehrstelligen Zahlenfolgen den Zugang freischalten, sogar digitale Funksysteme wie Bluetooth-Smartphones sowie der Kurzstreckenfunk RFID kommen für die Identifizierung zum Einsatz – oder Kombinationen davon. Futuristische Iris- oder Gesichtserkennungen gehören dagegen heute noch nicht zur Standardausstattung handelsüblicher Smart-Schlösser. Prinzipiell können solche Schließsysteme als eigenständige Systeme agieren. Sie bestehen in der Regel aus einem Motor-Schloss und dem Zugangssensor- oder Tastenfeld. Wer etwa in der Finger-Erkennung freigeschaltet ist, dem öffnet sich die Türe, allen anderen Menschen nicht.

Recht neu ist die Möglichkeit, das System über das Netzwerk oder mithilfe von Zeitprogrammen zu steuern. So bekommt etwa die Putzhilfe nur an einem bestimmten Wochentag Zugang zum Haus, die Verwandtschaft für die Zeit ihres Besuchs. Die Öffnungsvorgänge können obendrein identifiziert und gespeichert werden, so dass sich nachvollziehen lässt, wer wann das Haus betreten hat. Das diplomatische Geschick, solche Überwachungspläne dem heranwachsenden Nachwuchs nahezubringen, bleibt natürlich dem Hausherrn selbst überlassen.

Das Schloss macht das Licht an

Die letzte Ausbaustufe der smarten Haustürschlösser ist deren Integration in eine Heimsteuerungsanlage. Das System von ekey etwa bietet neuerdings ein Gateway zu KNX-Bussystemen, so dass das Öffnen der Türe durch bestimmte Personen personalisierte Szenarien auslöst: Das Licht geht an, der Lieblingsradiosender der heimkehrenden Person startet und die Rollos fahren hoch. Bei dieser Kommunikation müssen natürlich höchste Sicherheitsstandards gelten. Es muss beispielsweise ausgeschlossen sein, dass die Schließanlage über das Smarthome-System unbefugt manipuliert wird. Für die Kommunikation zwischen diesen Systemen gelten daher die höchsten Sicherheitsstandards – vergleichbar mit denen beim Online-Banking oder noch komplexer.

Smarte Sprechanlagen

Noch vielfältiger sind die Möglichkeiten, wenn neben dem Haustürschloss auch eine Sprechanlage Teil des Zugangssystems ist. Häufig ist dies in Mehrfamilienhäusern der Fall, wo Besucher zunächst in den Hausflur oder das Treppenhaus eingelassen werden. Hier bieten vernetzte Sprechanlagen jede Menge sinnvollen – und relativ unkomplizierten – Komfort und viele praktische Anwendungen: Der Paketbote klingelt, aber niemand ist zu Hause. Wird der Ruf des Haustelefons auf eine Mobilnummer umgeleitet und angenommen, dann kann der Hausherr dem Fahrer auch vom Büro oder aus dem Urlaub aus die Türe öffnen, damit dieser seine Lieferung im Hausflur abstellen kann. Die aktuellen Lösungen in der Bildergalerie sollen einen Überblick der aktuellen Möglichkeiten geben – für die Tür-Ausrüstung im Neubau ebenso wie für den Einsatz in nachgerüsteten Smarthomes oder gar für die Kommunikation zur Haustüre in einem Mietshaus.


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