Smarthome Mittelklasse Somfy Slider

Günstig vom Profi: Smarthome für Alle!

11.11.2016

In die technische Ausrüstung und die Automatisierung des Hauses mit Technik vom Profi lässt sich nahezu beliebig viel Geld stecken. Es geht aber auch günstiger. Experten aus unterschiedlichen Branchen schaffen es, ein ganzes Haus schon ab rund 3000 Euro zum Smarthome zu adeln.

 

Die rasch wachsende Zahl an Smarthome-Systemen macht es für Interessenten schwierig, ihre bevorzugte Lösung zu finden. Einerseits gibt es busgestützte Systeme, die von einem Systemplaner geplant und programmiert werden. Sie kommen vor allem in Neubauten oder kompletten Modernisierungen infrage.  

Am anderen Ende der Skala stehen Funk-Systeme, die der Nutzer selbst kauft, installiert und in Betrieb nimmt – Plug & Play-Lösungen also. Sie kosten nur einen Bruchteil einer Businstallation, sind aber funktional begrenzt, so lange man nicht in die Elektrik des Hauses eingreift. Immerhin bieten etwa „Magenta Smarthome“, „Innogy Smarthome“ oder „Devolo Home Control“ einen einfachen Erstkontakt in die Technik.  

Komplett Smart für fast jedes Budget

Zwischen diesen Extremen gibt es eine ganze Reihe Lösungen, die das Haus komplett intelligent machen, ohne dass einerseits die gesamte Elektrik getauscht werden muss und andererseits mittlere fünfstellige Beträge fällig werden. Solche Smarthome-Systeme werden von Profis installiert, der Kunde muss aber nicht bei jeder Anpassung einer Automatisierungsregel den Programmierer engagieren. Häufig sind das Funksysteme, die sich weitgehend unsichtbar in die vorhandene Elektroinstallation integrieren lassen. 

Smarthome Planung Komponenten im Haus
Mit Funk-Komponenten, die sich teils auch versteckt installieren lassen, ist eine komplette Automatisierung und Überwachung des eigenen Hauses möglich, ohne dass die komplette Elektrik neu geplant und verlegt werden muss. Abbildung: © Somfy

Die Planung und Ausführung übernehmen unterschiedliche Experten – je nach System, Hersteller und dessen Branchenschwerpunkt. Für Interessenten ist es dabei von Vorteil, sich vor der Umsetzung mit mehreren Fachleuten zu beraten. Im Kern können zwar praktisch alle Smarthome-Funksysteme in etwa das Gleiche – Rollläden, Beleuchtung, Heizung und weitere Geräte im Haus steuern und mithilfe von Sensoren und anderen Randbedingungen automatisieren. Im Detail gibt es aber durchaus Unterschiede, die je nach Gegebenheiten im Haus und persönlichem Geschmack für das eine oder andere System sprechen. Einige der interessantesten Funk-Nachrüstsysteme, die von Experten geplant und eingesetzt werden, sind hier aufgelistet. Passende Experten in Ihrer Gegend sind über die regionale Experten-Suche in der Spalte rechts zu finden. 

Smarthome-Funksysteme: Kaufberatung und Experten vor Ort

Wir haben uns mit einer ganzen Reihe Experten unterhalten, die sich auf die Nachrüstung von Wohnungen und Wohnhäusern mit Smarthome-Funksystemen spezialisiert haben. In der Regel schwört jeder dieser Fachplaner auf „sein System“. Das muss kein Fehler sein, denn keines dieser anspruchsvollen Systeme ist in jedem Fall das Beste – es kann immer nur so gut sein, wie der ausführende Experte es beherrscht. 

Rademacher Home Pilot – nicht nur zur Rollladensteuerung

Das Funksystem des Motoren- und Steuerungshersteller Rademacher wird überwiegend von Experten für Beschattung und Rollladenbau vertrieben und verbaut. Es bietet eine ganze Reihe Einbau-Aktoren für die Unterputz-Montage, aber auch Plug&Play Zubehör, das der Kunde selbst nachrüsten kann. In der Systemvorstellung zeigt ein Experte aus Köln, wie er den HomePilot einsetzt.  

Das Funksystem COQON – Sicherheit aus Deutschland

Der Bremer Smarthome-Neuling COQON legt großen Wert darauf, dass alle Daten seines Systems lokal abgelegt werden und die Online-Kommunikation über deutsche Server abgewickelt wird. COQON wird vor allem von Elektrikern und Systemintegratoren als günstige und flexible Alternative zu KNX-Systemen und anderen fest installierten Smarthome-Lösungen eingesetzt. In unserer Systemvorstellung zeigt ein schwäbischer Fachmann, warum er das deutsche System immer häufiger installiert. 

Wibutler – smarter Diener mit Kompetenz in Elektrik und Heizung

Die Stärke der Smarthome-Funkzentrale namens Wibutler ist ihr universeller Einsatz mit vielen verschiedenen Übertragungsstandards sowie einem großen Sortiment an Funk-Aktoren und -Sensoren – in der Wibutler-Systemvorstellung finden Sie seine weiteren Qualitäten. 

Homematic – der Klassiker unter den Funksystemen

Homematic ist mit seiner günstigen Zentrale CCU 2 und über 80 abschließbaren Komponenten der Vollsortimenter unter den Funk-Smarthomesystemen – und zugleich Lieferant für eine ganze Reihe anderer Anbieter. Das System spricht Selbermacher ebenso an wie Experten, die Smarthomes professionell planen und installieren – hier berichtet Smarthome-Profi Thomas Mayer von seinen Erfahrungen mit Homematic.

 

 

 

Die Smarthome-Mittelklasse

Neben fest in der Elektrotechnik des Hauses installierten Bussystemen und den einfachen Plug-and-Play-Anlagen vom Onlineversender gibt es ein weites Feld an Smarthome-Systemen, die sich weitgehend unsichtbar im Haus installieren lassen, wenn ein Profis sie plant und ein Elektriker sie in die Unterputz-Installation der Hauselektrik integriert. Letzteres ist unerlässlich - aus Sicherheitsgründen dürfen nur ausgebildete Elektriker in Stromkreise hinter den Elektro-Blenden im Haus eingreifen. Doch nur, wenn man diese nutzt, lassen sich Funk-Aktoren und -Taster unsichtbar verstecken.

Rademacher Rollladenantrieb Unterputz
Nur Elektriker dürfen Aktoren in 230-Volt-Unterputzdosen montieren. © Rademacher

 

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