coviva smartbox slider

„Zugriff von außen auf Coviva immer verschlüsselt“

26.06.2017

Das neue Funk Smarthome-System Coviva von Hager verspricht ein ebenso komfortables wie sicheres Smarthome. Produktexperte Oliver Brüggemann von Hager erklärt, wie sich die Coviva Smartbox sicher vernetzt und wo sie die Daten ihrer Nutzer  speichert.

Smarthome-Technik liegt voll im Trend: Viele Bau- und Hausherren wollen Licht, Heizung und Rollläden bequem per Smartphone oder Tablet steuern und automatisieren. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, bietet Hager mit der Coviva Smartbox nun eine Smart-Home-Funklösung speziell zum Nachrüsten für Renovierer und Modernisierer an.

„Das intelligente Haus“ hat die Coviva Smartbox und ihre auf KNX-RF basierende Funktechnik bereits ausführlich vorgestellt. Aber wie verhält es sich bei diesem neuen Funksystem mit dem Schutz persönlicher Nutzungsdaten? Oliver Brüggemann, Experte der Hager Vertriebsgesellschaft, erklärt, wie Coviva installiert wird und wie das System die Daten seiner Nutzer schützt:

Was ist eigentlich Coviva und wie funktioniert es?

Oliver Brüggemann: Coviva ist eine neue Lösung von Hager, mit der ich Funktionen in meinem Haus über ein mobiles Endgerät steuern kann. Dafür wird die bestehende Elektroinstallation einfach mit Funkschaltern ausgestattet oder erweitert, beispielsweise der Rollladenantrieb, und dann mit der coviva Smartbox verbunden. Diese bündelt alle Funktionen, die dann mit der App über Smartphone oder Tablet visualisiert und gesteuert werden können. Durch die funkbasierten Anwendungen entfällt lästiges Schrauben und Bohren, sodass sich coviva jederzeit schnell und einfach nachrüsten lässt.

Was genau ist mit der Coviva App möglich?

Oliver Brüggemann: Kurz gesagt: Man kann die Einstellungen ganz intuitiv und nach eigenen Vorlieben vornehmen. Licht, Jalousien und Heizung können so bequem per App bedient werden. Zum Beispiel, in dem man durch Szenarien – sogenannte Covigramme –  bestimmt, dass morgens zu einer gewissen Uhrzeit die Rollläden hochfahren, damit ich sanft geweckt werde. Oder auch, dass sich die Raumtemperatur durch Tagesprofile an die Raumnutzung anpassen lässt. Das spart Energie und kommt der Umwelt zugute.

Bei Smart-Home-Systemen steht auch immer die Frage nach Datenschutz im Raum. Wie sieht es damit aus?

Oliver Brüggemann: Darum muss man sich bei Coviva keine Sorgen machen, denn die Daten werden direkt in der Coviva Smartbox gespeichert und sind somit für Dritte nicht zugänglich. Das gilt auch, wenn die Smartbox im eigenen WLAN genutzt wird. Beim optionalen Zugriff von unterwegs, von der Arbeit oder aus dem Urlaub heraus, wird über eine gesicherte Verbindung auf die coviva Smartbox zugegriffen und die Daten grundsätzlich verschlüsselt übertragen. Bei Coviva ist nicht das Ziel, eine allumfassende Smart-Home-Lösung anzubieten, sondern das Wohnen im eigenen Zuhause ohne großen Aufwand komfortabler zu gestalten – ohne Einbußen bei der Sicherheit.

Das heißt, es geht in erster Linie darum, dass die Haustechnik von überall im Haus bequem bedienbar sind. Wie groß ist denn die Funkreichweite bei coviva? Wie weit darf die Smartbox entfernt stehen?

Oliver Brüggemann: Die Funkreichweite ist vergleichbar mit der des WLAN-Routers. Sie beträgt circa 100 Meter bei einer Freiluftstrecke. In einem Haus hängt die Reichweite maßgeblich von den baulichen Gegebenheiten ab. Als grober Richtwert kann hier von circa 30 Metern gesprochen werden. Wird die Smartbox möglichst zentral positioniert, deckt dies schon einen sehr großen Bereich ab.

Coviva basiert auf Funkübertragung. Kann sich das Signal ähnlich wie beim Handy negativ auf die Gesundheit auswirken?

Oliver Brüggemann: Das Funksignal unserer Lösung unterscheidet sich sehr deutlich zu dem von Mobiltelefonen. Zum einen wird immer nur dann ein Funksignal ausgesendet, wenn auch eine Aktion stattfindet, zum Beispiel, wenn man das Licht einschaltet. Handys, die wir häufig den ganzen Tag nutzen und bei uns tragen, sowie DECT-Telefone senden im Unterschied dazu permanent. Zum anderen senden unsere Komponenten mit einer Leistung, die circa 200-mal schwächer ist als die von Mobiltelefonen. Also alles in allem kann man sagen: Coviva ist eine pure Bereicherung für unser Zuhause. Sowohl die eigenen Daten als auch die Gesundheit sind zu jeder Zeit sicher.

Hager Oliver Brueggemann
Oliver Brüggemann, Produktexperte von Hager (Fotos: Hager Vertriebsgesellschaft)

“Beim Zugriff von unterwegs wird über eine gesicherte Verbindung auf die coviva Smartbox zugegriffen und die Daten grundsätzlich verschlüsselt übertragen“

Expertensuche

Fachbetriebe zum Thema in Ihrer Nähe

 

Das könnte Sie auch interessieren

Das kompakte Holzhaus erfüllt alle Anforderungen eines modernen, energieeffizienten Smarthomes. Eine umsichtige Planung ermöglichen gehobene Ansprüche an den Schutz des Hauses und der Privatsphäre.
Der Rauchwarnmelder Twinguard von Bosch Smart Home gibt nicht nur bei Rauch Alarm, sondern ist zusätzlich auch ein Luftgütesensor, der die Qualität der Raumluft misst. Künftig soll er seine Werte auch an das zugehörige Smarthome-System melden.
Am 29. Oktober ist Tag des Einbruchschutzes. Ein guter Anlass, Haus oder Wohnung auf Sicherheitslücken zu überprüfen. Mit diesen baulichen und technischen Sicherheitsmaßnahmen haben Einbrecher schlechte Chancen.