Luxhaus Poing

Musterhaus „Fine“ mit Sprachsteuerung von Luxhaus

11.12.2017

Ein kompaktes Haus, konzipiert für kleine, urbane Grundstücke ist das neue Musterhaus „Fine“ von Luxhaus. Ein wahres Schmuckkästchen mit sprachgesteuerter Gebäudeautomation und KNX-Bussystem, in dem es sich dank hochwertiger Dämmung und ebenso schönem wie wirkungsvollem Sonnenschutz immer cool wohnen lässt.

Ein schöneres Geschenk hätte Petrus dem fränkischen Holzhausspezialisten Luxhaus zur Eröffnung seines neuen Musterhauses in Poing bei München nicht machen können: Sonne pur, kein Wölkchen am Himmel und fast 30 Grad im Schatten. Im warmen Licht der Nachmittagssonne präsentierte sich das neue Ausstellungshaus von seiner besten Seite: In scharfem Kontrast zur weißen Fassade des geradlinigen Zweigeschossers warfen die Sonnenschutzlamellen vor der Fassade – ebenso effekt- wie wirkungsvoll – ihren Schatten auf Fensterflächen, Fassade sowie Terrasse und verpassten dem Gebäude einen aparten, temporären Zebralook.

Während die Sonne am Eröffnungstag die formale Klarheit des Entwurfes, mit seinen im rechten Winkel zueinander versetzten kubischen  Baukörpern, den flachen Dächern, souverän plazierten, schwarz gerahmten Fenstern und modernen Sonnen- und Sichtschutzelementen perfekt in Szene setzte, bewirkte sie bei den geladenen Gästen vor allem eines: Schweißausbrüche.
Um so erholsamer empfing einen da die angenehm temperierte Luft im Hausinneren. Von den hochsommerlichen Temperaturen war bereits im großzügigen Eingangsbereich nichts mehr zu spüren. Die Jalousien vor den nach Westen orientierten Fenstern hatten sich auf Befehl des Bussystems automatisch geschlossen. So wurde ein übermäßiger Wärmeeintrag über die Glasflächen vermieden.

Unsichtbare Heimsteuerung auf Zuruf

Es ist auch ein Haus, bei dem Grundstück- und Wohnfläche optimal ausgenutzt werden und zudem lässt sich die Haustechnik per Sprache steuern. Schalter sind hier tatsächlich überflüssig. Der Systemintegrator Sys.Tec GmbH aus Holzgerlingen bei Stuttgart, Spezialist für Gebäudeautomation, konzipierte eine schalterlose Bedienung, die er vor Ort auf Basis eines KNX-Bussystems  umsetzte. Das steigert zusammen mit der aufwendigen Programmierung des zugehörigen Gira Homeservers auch sonst den Wohnkomfort, senkt den Energieverbrauch und sorgt für Sicherheit. Auch die Unterhaltung kommt in diesem haus nicht zu kurz: Ein Sonos Multiroomsystem ist ebenfalls in die smarte Heimsteuerung und deren Visualisierung eingebunden.

Damit diese Technik via Sprachsteuerung funktioniert, wurden im Luxhaus Musterhaus Grenzflächenmikrofone quasi unsichtbar in den Decken verbaut – schon deshalb wundern sich Bewohner häufig beim Betreten des Smarthomes, dass sie nirgends sichtbar Zeichen der Gebäudeautomation wie Touchscreen an den Wänden oder beleuchtete Multi-Schalter vorfinden – man kann Technik nicht mehr mehr verstecken als hier.

Mit einfachen Befehlen wie "Lux Licht an" oder „Lux Raffstores ab“ lässt sich die Gebäudetechnik steuern. Das ist nicht nur bequem, sondern erleichtert ein selbstständiges Leben auch für alte, kranke oder behinderte Menschen. Über vorprogrammierte Szenen wie "Lux Szene Kochen", "...Film" oder "...Schlafen" rufen die Bewohner gewerkeübergreifende Aktionen auf und sparen sich dadurch viele Handgriffe. All diese Szenen sind im Gira Homeserver einprogrammiert und können dort bei Bedarf auch verändert und ergänzt werden. Je nach Voreinstellung bewirkt der passende Sprachbefehl zum Beispiel das Dimmen von Leuchtgruppen und das automatische Herunterfahren der Jalousien.

Im Gegensatz zu cloudgestützten Sprachsteuerungen wie Amazon Alexa, Apple HomeKit mit Siri oder Google Home müssen sich Bewohner hier keine Sorgen über einen Lauschangriff aus dem Cyberspace machen. Alle Sprachbefehle in diesem individuell konfigurierten System sind lokal gespeichert und verlassen das Haus in keinem Fall. Hinter der Sprachsteuerung steckt ein Open-Source-Programm, das von den Technikern der Sys.Tec GmbH individuell für Kundenprojekte angepasst wird.

Perfekt automatisch verschattet

Trotz starker Verschattung gegen die gleisende Sonnen ist der zentrale Raum des Hauses, der zur Erschließung der verschiedenen Wohnbereiche dient, nicht dunkel: Die Jalousien verhindern nur die direkte Einstrahlung, indirekten Lichteinfall aber lassen sie zu. Auch im übrigen Haus wird mittels eines Sonnen- und Windwächters die Verschattung automatisch so gesteuert, dass die Raffstores je nach Sonnenstand, Helligkeit sowie Innen- und Außentemperatur an der jeweils sinnvollsten Position stehen.

Egal ob Sommer oder Winter, die Verschattung wird nach dem Energiebedarf des Hauses gesteuert. So nutzt das System im Winter Sonneneinstrahlung zum Aufheizen der Räume, während es diese im Sommer herablässt, um ein Aufheizen der Räume zu vermeiden. Bei Sturm fährt es die Raffstores automatisch nach oben, bevor diesen Zerstörung droht.

Sobald jemand die Terrassentür öffnet, fährt auch der Raffstore vor der Tür hoch und bleibt in der geöffneten Position stehen – so wird auch niemand versehentlich durch die Verschattung ausgesperrt. Exzellent wärmegedämmt, Kombiniert mit dem speziellen, diffusionsoffenen Wandaufbau, mit dicker Wärmedämmung aus Holzfasern, ist der Innenraum im Sommer – wie auch im Winter – von äußeren Temperatureinflüssen bestens geschützt. Im Inneren herrscht ein stets angenehmes Raumklima, sodass mithilfe sparsamer Haustechnik und einer intelligenten Haussteuerung das gewünschte Temperaturniveau mit sehr wenigem Energieaufwand gehalten werden kann.

Intelligente Raumaufteilung

Auch vom Wohn-, Ess- und Küchenbereich, der sich über einen großzügigen Durchgang direkt an das Entree anschließt, fällt viel Tageslicht. Maßgeblich dafür ist die raumhohe, ohne sichtbaren Sturz eingebaute Eckverglasung im Wohnzimmer. Ein optisch rahmenloses Schiebeelement öffnet auf einer Breite von 1,95 Metern den Durchgang auf die Terrasse. Dadurch und durch farblich abgestimmte Bodenbeläge geht der Wohnraum nahezu „nahtlos“ nach außen auf die Terrasse über und verleiht diesem Multifunktions-Wohnraum seine besonders großzügige Anmutung.

Denn was auf den ersten Blick Wohn-und Essbereich mit luxuriös ausgestatteter Küche ist, wird beim Öffnen verschiedener Türen und Klappen des langen Einbauschrankes auch zum Homeoffice oder zum Fernsehzimmer. Hier zeigt sich, wie dank kluger Planung und smarter Innenausbaulösungen, die insgesamt nur 113 Quadratmeter Wohnfläche eine enorme Nutzungsvielfalt erhalten – ohne ästhetische Abstriche machen zu müssen. Auch die Haustechnik konnte so besonders platzsparend und clever in das Haus ohne Keller integriert werden: Ein großer Einbauschrank im Gäste-Bad im Erdgeschoss nimmt notwendigen Module auf.

Sonnenstrom möglichst selbst nutzen

Neben der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und dem Wechselrichter sowie der Batterie für den selbst erzeugten Photovoltaik-Strom, befindet sich hier auch noch ausreichend Platz für eine Waschmaschine und einen Trockner.
Auf ein wasserführendes Heizsystem hat Luxhaus bei diesem Musterhaus zugunsten einer sehr platzsparenden elektrischen Heizung verzichtet: Die Räume, die dank der hervorragenden Dämmung einen sehr geringen Heizwärmebedarf aufweisen, werden mithilfe elektrischer Fußbodentemperierung geheizt. Warmwasser wird dezentral an den jeweiligen Zapfsäulen ebenfalls elektrisch erzeugt. Dafür wird jeweils der selbst auf dem flachen Dach des Hauses über eine Photovoltaikanlage erzeugte Ökostrom verwendet, der in der Hausbatterie zwischengespeichert werden kann. Sind die Speicher voll und wird gerade keine Engergie benötigt, speist das System den überschüssigen Solarertrag automatisch beim Netzbetreiber ein. Das gewährleistet ein ausgereiftes Energiemonitoring-System.

Gestalterisch wie technisch ist „Fine“ ein kleines Schatzkästchen, das beim Öffnen jeder Tür große Überraschungen verspricht und speziell für moderne, urbane Bauherren mit höchsten Designansprüchen eine Offenbarung sein dürfte. 


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Smarthome-Experten

Daten & Fakten:

Wohnfläche: EG 71,5 m2, OG 42 m2

Bauweise: Holzverbundkonstruktion mit Holzfaserdämmung und Putz-Fassade, diffusionsoffen, U-Wert Außenwand 0,14 W/m2K; Flachdach mit Kiesschüttung, U-Wert Dach 0,124 W/m2K Holz-Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung Ug-Wert 0,6 W/m2K, Terrasse EG elektrisches Schiebetürsystem Schüco ASS 77 PD.SI

Technik: Kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, dachintegrierte Photovoltaikanlage 9,81 kWp, Hausbatterie 8kWh; elektrische Fußbodentemperierung; dezentrale elektrische Warmwassererzeugung; Bus-System mit lokal gespeicherter Sprachsteuerung, Verschattung, Lüftungs- und Luftbefeuchtungsanlage

Energiebedarf: Primärenergiebedarf 192,63kWh/m2a, Heizwärmebedarf 41,87 kWh/m2a, Endenergiebedarf 80,26 kWh/m2a, PV-Energieertrag berechnet 10 151 kWh/a, Plus-Energie-Haus

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