Safety First Smarthome

Safety First

30.08.2016

Dieses Haus ist für die Bewohner ein Refugium, um sich nach stressiger Arbeit zu erholen und auszuspannen.
Intelligente Technik sorgt dafür, dass die eigenen vier Wände auch bei längerer Abwesenheit sicher sind.

Wer beruflich viel unterwegs ist, freut sich auf sein Zuhause, zumal wenn es so schön gelegen ist wie hier, einen Steinwurf vom Schweizer Ufer des Bodensees entfernt. Wer lange von daheim weg ist, möchte aber auch sicherstellen, dass während der längeren Abwesenheiten alles in Ordnung ist und sich niemand Unbefugtes Zutritt verschafft. Das haben die Bauherren des hier vorgestellten Haues beherzigt und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Sie wünschten sich eine intelligente Gebäudesteuerung, mit deren Hilfe sie dank Vernetzung auch von unterwegs aus jederzeit nach dem Rechten schauen können.

Safety First Bild 1
Die Bewohner haben an verschiedenen Stellen im Haus Zugriff auf die Haussteurung
und die Zutrittskontrolle. Das erhöht die Sicherheit und den Komfort

Inzwischen hat das Bewohnerpaar Nachwuchs bekommen, hält sich daher öfter zu Hause auf und freut sich über den Komfort, den das Haus dank der ruhigen Lage und seiner technischen Ausstattung bietet. Erholsam ist natürlich der Blick auf den See, der sich sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss des spektakulären Hauses bietet. Ab und zu bleibt auch Zeit für die Hobbys wie Fahrrad und Boot fahren.
Schon architektonisch erregt das Haus Aufmerksamkeit. Zwei lang gezogene Quader sind im rechten Winkel übereinandergestapelt. Die unterschiedliche Fassadengestaltung betont die ungewöhnliche Anordnung zusätzlich. Das zentral positionierte wellenförmige Gestaltungselement greift das Thema Wasser außen wie innen auf. Die großen Glasflächen lassen viel Licht in das offen gestaltete Erdgeschoss, in dem sich innen und nach außen spektakuläre Sichtbezüge ergeben. Das Obergeschoss hingegen präsentiert sich überwiegend geschlossen; doch im Schlafzimmer mit der frei stehenden Badewanne genießt man den unverstellten Blick auf den Bodensee. Das moderne Interieur vereint gekonnt Exklusivität und Wohnlichkeit. Viel Weiß, glatte Oberflächen und farbige Akzente bestimmen das Ambiente.

Bad
Bei dieser Aussicht auf den Bodensee ist Entspannung garantiert, egal ob von der Wanne oder vom Bett aus.

Ausgefallene Architektur, ausgefeilte Technik Der hohe gestalterische Anspruch spiegelt sich auch in der Umsetzung der Elektroinstallation wider: Die intelligente Vernetzung basiert auf einem KNX-System. Die Datenübertragung erfolgt über ein Kabelsystem, das parallel zu den Stromleitungen verlegt wird. Nach der Programmierung laufen viel Prozesse automatisch ab, sodass sich die Bewohner nicht damit befassen müssen. Wollen sie aber Vorgänge überprüfen oder Einstellungen ändern, können sie dies aufverschiedenen Wegen tun. Zum einen über ein großes Display an der Wand, den sogenannten Jung KNX Facility Pilot Server, der auch die Anbindung von Smartphones und Tablets der Bewohner ermöglicht und die Haussteuerung mobil macht. Zum anderen stehen in allen Räumen Tastsensoren und Raumcontroller im LS 990-Design für die Regelung von Funktionen zur Verfügung.

Safety First
Weiß verputzte Wände und Natursteinböden prägen auch das Obergeschoss des Hauses, in dem sich die Rückzugsräume der Familie befinden.

Leitungsnetz ermöglicht Erweiterungen des Steuersystems

Konzipiert hat die Anlage der Elektroplaner Rolf Erdin. Er wurde erst spät in die Gesamtplanung einbezogen, deshalb „war der Zeitdruck sehr hoch“, erinnert sich der Fachmann. „Wichtig war, dass die KNX-Leitungen verlegt wurden, denn dadurch ergibt sich eine große Flexibilität. Das System kann dann jederzeit erweitert werden.“ Neben Funktionen wie Licht, Verschattung,
Heizung und Multimedia ist auch die Sicherheitstechnik in das KNX-System eingebunden. Diese umfasst Video-Türsprechstationen an der Hauptzugangstür, aber auch schon an der Stele vor dem Hoftor. Dieses ist zum Öffnen und Schließen ebenfalls an das zentrale Steuersystem angebunden. Die Funktionen Licht und Verschattung können so programmiert werden, dass das Haus auch dann bewohnt aussieht, wenn die Eigentümer beruflich oder privat unterwegs
sind (Anwesenheitssimulation). Wenn niemand zu Hause ist, stellt sich die Alarmanlage scharf. Die Anbindung von Smartphone und Tablet an das KNX-System stellt sicher, dass die Bewohner Störungen, zum Beispiel der Heizung, auch dann registrieren, wenn sie länger außer Haus sind. Das gilt auch für die Sicherheitstechnik. So sind die Hausbesitzer immer auf dem neuesten Stand, was in ihrem Eigenheim vorgeht, auch wenn sie wieder einmal länger abwesend sein sollten.

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Daten & Fakten zum Haus

Video-Türsprechanlagen an Hoftor und Zugangstür; Alarmanlage. Kabelgebundenes KNX-System mit dem
Facility Pilot Server als Zentrale, in der alle Informationen zusammenlaufen, ausgewertet werden und bei Bedarf und je nach Programmierung Befehle an die ausführenden Komponenten (Aktoren) weitergibt; im KNXSystem verknüpft sind: Licht und Jalousien (mit Anwesenheitssimulation), Energietechnik; Zugriff auf die Haussteuerung per Smartphone/Tablet möglich.

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