Musterhaus Gut (Foto: Patrick Stollarz)

Smarthome plus: Energie sparen bei vollem Komfort

12.07.2018

Dieses Haus wird mit der Zeit immer smarter wird und verspricht obendrein ein energieautarkes Leben – lernen Sie das neue Heim von Familie Gut kennen und erfahren Sie, welche Annehmlichkeiten es seinen Bewohnern sonst noch bietet.

Christian Gut wollte für seine Familie und sich ein neues Zuhause schaffen. Schönes Wohnen allein war ihm dabei jedoch nicht genug. „Ich wollte kein Haus bauen ohne smarte Vernetzung, weil ich das für nicht mehr zeitgemäß halte“, erklärt der Bauherr. Umgesetzt hat er seine Vorstellungen mit Schreiberhaus. Das Unternehmen baut schlüsselfertig und denkt die smarte Vernetzung sowie eine nachhaltige Energieerzeugung gleich als Standard mit. So entstand im südbadischen Oberrotweil ein Wohngebäude, das nicht nur heutigen Ansprüchen mit smarten Anwendungen begegnet, sondern sich auch flexibel für künftige Erweiterungen zeigt.

Musterhaus Gut
Ist der Herd noch an? Ein Tastendruck aktiviert die "Gehen"-Funktion, die alle Geräte im Haus ausschaltet. Das spart nicht nur Sorgen, sondern auch Strom. (Foto: Patrick Stollarz)

Energieautarkie in greifbarer Nähe

Smarthome-Ausstattung war und ist für Christian Gut vor allem eine Frage der Energieeffizienz. Dementsprechend hat er ein KfW-Effizienzhaus 55 gebaut mit Photovoltaikanlage und Luft-Wasser-Wärmepumpe. Um in naher Zukunft völlig unabhängig von externen Energielieferanten zu sein, soll bald noch ein Stromspeicher im Keller des Hauses einziehen. Die Anschlüsse dafür sind bereits vorbereitet, ebenso wie für die Ladesäule in der Garage, wo in den nächsten Jahren ein Elektroauto parken soll.

Doch erst mit der intelligenten Vernetzung aller Stromverbraucher kann Christian Gut nachhaltig mit seiner Energie haushalten. Auch hierfür bot ihm Schreiberhaus die passende Lösung. Grundlage ist dabei die Smarthome-Plattform von Digitalstrom. Das System ermöglicht die Integration von Gebäudetechnik, Haushaltgeräten, Heimelektronik und Assistenzsystemen – und das unabhängig vom Hersteller der jeweiligen Geräte.

Musterhaus Gut
Der Energiemanager berücksichtigt nicht nur den Sonnenertrag, sondern auch die Gewohnheiten der Bewohner, und steuert die Verbraucher entsprechend an. (Foto: Patrick Stollarz)

Viele Steuerungsmöglichkeiten

Alle Geräte, die an die Smarthome-Plattform angeschlossen sind, können über Software angesteuert werden, sinnvoll zusammenarbeiten und zunehmend intelligent werden. Netzwerkfähige Geräte lassen sich schnell und einfach über ihre offenen IP-Schnittstellen in die Plattform einbinden. Analoge Geräte wie etwa Leuchten, Jalousien und Taster werden mittels spezieller Klemmen digitalisiert und über die vorhandene Stromleitung vernetzt. Die leichte Handhabung des Smarthome-Systems ist ein wesentlicher Grund dafür, dass Christian Schreiber, Inhaber von Schreiberhaus, in den von ihm hergestellten Gebäuden auf die Lösung von Digitalstrom setzt.

Smarthome Digitalstrom iPad
Ob per Tablet, Smartphone-App oder Sprachsteuerung: Alle Smarthome-Funktionen im Haus lassen sich bequem und intuitiv bedienen. (Foto: Patrick Stollarz)

„Nach der Erstinstallation und Programmierung, die wir vornehmen, kann der Bauherr das System unkompliziert selbst erweitern und flexibel auf Änderungen in seinem Lebensstil anpassen“, erklärt der Bauunternehmer. So macht es auch Hausherr Gut. Im ersten Schritt entschied er sich für eine Rollladen- und Lichtsteuerung. Für die Bedienung hat er dabei die Wahl zwischen Tastern, Smartphone, Tablet-PC und Sprachsteuerung. Dabei lassen sich die Komponenten wahlweise einzeln oder aber in Gruppen gebündelt ansteuern. So verändert sich beispielsweise auf Wunsch die gesamte Lichtstimmung im Wohnbereich, und ein Befehl genügt, um beim Verlassen des Hauses alle Jalousien herunterzufahren, die Lichter zu löschen und Geräte auszuschalten.

Musterhaus Gut
Ein Fingerstreich genügt, um individualle Lichtstimmung zu erzeugen, die Beleuchtung komplett zu löschen oder die Jalousien in die gewünschte Position zu bringen. (Foto: Patrick Stollarz)

Energieverbrauch immer im Blick

Die Rauchmelder sind ebenfalls intelligent vernetzt. Wird Alarm ausgelöst, erhält Christian Gut eine Meldung direkt auf sein Smartphone. Zudem interagieren die Rauchmelder mit den Sonos-Lautsprechern. Das heißt, wo normalerweise angenehme Musik ertönt, wird im Ernstfall ein durchdringender Warnton über die Boxen übertragen. Mittlerweile hat auch eine Steuerung für das Garagentor Einzug bei Familie Gut gehalten. Die rund ums Haus installierten Bewegungsmelder sollen demnächst noch um IP-Kameras ergänzt werden.

Musterhaus Gut
Mach auf das Tor: Über die Smartphone-App lässt sich die Garage bequem öffnen. Das System informiert auch darüber, wenn das Tor nicht vollständig geschlossen ist. (Foto: Patrick Stollarz)

Alle Informationen laufen auf der Smarthome-Plattform zusammen und sind so für den Hausherrn jederzeit verfügbar. Das trägt nicht nur zum Sicherheitsgefühl der dreiköpfigen Familie bei. Die Vernetzung spart auch bares Geld. Denn in die Smarthome-Lösung ist ein Energiemanager integriert. Damit haben die Guts den Energieverbrauch ihrer vernetzten Geräte punktgenau im Blick. Zudem weiß das System, wann es am günstigsten beziehungsweise von den Nutzern gewünscht ist, Stromverbraucher wie Waschmaschine, Geschirrspüler und  Heizung in Betrieb zu nehmen.


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Daten und Fakten:

Hersteller: Schreiberhaus GmbH, Meerweinstraße 12, 79361 Leiselheim, Tel. +49 7642 9296066, www.schreiberhaus.com

Smarthome-Plattform: Digitalstrom AG, Brandstraße 33, 8952 Schlieren/Schweiz, Tel. +49 221 46781140, www.digitalstrom.com

Bausweise: Massivbau, Effizienzhaus 55

Wohnfläche: EG 80,62, OG 80,47 m², Nutzfläche 82,97 m²

Engergiebedarf: Primärenergiebedarf: 37,8 kWh/m²a, Endenergiebedarf: 15,8 kWh/m²a

Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integrierter Lüftungsanlage, Fußbodenheizung, SMA Sunny Home Manager, Digitalstrom Smarthome-System, Anschlüsse für Stromspeicher und Elektroauto-Ladesäule, PV-Anlage mit 5,98 kWp

Engergiedaten für 2017: Eigenverbrauchsquote: 38 Prozent, Jahresertrag: 5710,68 kWh, Eigenverbrauch: 2157,62 kWh, Netzeinspeisung: 3553,05 kWh

Steuerbare Komponenten: Heizungsanlage, Beleuchtung, Rollläden, Photovoltaikanlage, Garagentor, Waschmaschine und Geschirrspüler

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