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Luxorliving von Theben: Smarthome so einfach wie nie

23.01.2020

Manchmal ist einfach wirklich einfach. So wie bei diesem kernsanierten Zweifamilienhaus. Denn das Smarthome-System Luxorliving von Theben macht es allen Beteiligten leicht: Bauherren, Mietern und dem Installateur. Vor allem Letzterer war begeistert – nachhaltig. 

Gerade Linien und eine klare Architektur prägen das kernsanierte Haus im schwäbischen Haigerloch. Vom nicht mehr zeitgemäßen Vorgängerbau aus dem Jahr 1951 blieben nur die Außenwände des Erdgeschosses stehen. Auch die komplette Hausinstallation wurde erneuert. Für Stefan Beuter und Sonja Heller war dabei selbstverständlich, dass auch die Elektroinstallation für das 21. Jahrhundert gerüstet sein muss. „Wir wollten kein Smarthome-System, das zwar einen enormen Umfang hat, aber schwierig zu installieren und zu bedienen ist“, erzählt Stefan Beuter, der Architekt und Bauherr war. „Beide Wohnungen im Haus sind vermietet, da soll alles einfach funktionieren und leicht verständlich sein“, ergänzt der Fachmann.

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Nach fast 70 Jahren waren Raumangebot, Wohnkomfort und Haustechnik des alten Einfamilienhauses nicht mehr zeitgemäß (Fotos: www.bernhardmuellerfoto.de).

Fündig wurden der Architekt und die Innenarchitektin bei der Firma DWS Elektrotechnik im benachbarten Rangendingen und die wiederum beim Hersteller Theben. Dessen Smarthome-System Luxorliving konzentriert sich ganz bewusst auf wesentliche Funktionen, die alle Nutzer brauchen: Licht schalten, Rollläden und Sonnenschutz steuern, die Heizung regeln. Dazu kann Luxorliving Livebilder von Webkameras, zum Beispiel am Hauseingang, anzeigen. Eine Panikfunktion schaltet alle Leuchten im Haus an. „Ebenso klar und geradlinig wie unsere Architektur sollte auch die Smarthome-Steuerung sein, das ist gelungen“, freut sich Stefan Beuter.

Einfach spart Kosten

Für Bauherren hat Luxorliving einen großen Vorteil: Sie haben bei der Wahl des Schalterprogramms freie Hand. Das reduziert den finanziellen Aufwand, sind viele Systeme doch an bestimmte Schalterausführungen gebunden. Auch die Konfiguration hat der Hersteller so weit wie möglich vereinfacht: Luxorliving wird genauso verkabelt, wie jede andere KNX-Installation. Leuchten, Rollläden und andere Anwendungen lassen sich per Software beliebigen Tastern zuordnen. Genau diese Zuordnung erledigen Installateure wie Manuel Vees von DWS Elektrotechnik besonders rasch und sicher. „Das funktioniert mit der Software Luxorplug überraschend einfach“, erklärt Vees. Die Anwender steuern das System später ganz klassisch über Wandtaster und Temperaturregler. Oder aus der Ferne über die Smartphone-App Luxorplay, die es für Apple iOS oder Android gibt. Auch deren Bedienoberfläche lässt keine Fragen offen.


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Maximal zukunftssicher

Trotz seines einfachen Aufbaus und der Konzentration auf wesentliche Funktionen ist Luxorliving für jede Eventualität gerüstet. „Die Anlagen entsprechen dem KNX-Standard. Selbst wenn die Installation später durch ein unverändertes KNX-System ersetzt werden soll, müssen keine Komponenten getauscht werden“, erklärt Tino Schlaich, Produktmanager bei Theben. Ebenfalls wichtig: In die updatefähige Systemzentrale lassen sich bei Bedarf neue Funktionen und Komponenten problemlos einbinden. Da die Projektdatei in der Zentrale abgelegt ist, kann sie jederzeit mit der Software Luxorplug ausgelesen werden. „So sind Bauherren nicht an einen bestimmten Elektroinstallateur gebunden“, sagt Tino Schlaich. Auch auf bauliche Erweiterungen ist Luxorliving vorbereitet. Funk-Aktoren erweitern bei Bedarf das kabelgebundene KNX-System. Damit lassen sich zum Beispiel nachträgliche Anbauten wie die Beleuchtung und der Sonnenschutz eines Wintergartens oder eines Dachausbaus per Funk in die bestehende Installation integrieren. Dank Verschlüsselung durch KNX Data Secure ist die Kommunikation vor Abhören und Manipulation geschützt.

„Die Lösung umfasst alle wichtigen Funktionen,­ sie ist leicht zu bedienen­ und zu warten. Das macht es uns ebenso einfach wie den Bewohnern.“

Stefan Beuter, Architekt und Eigentümer

Als alles bezugsfertig war, stand der erste Mieter bereits fest. Elektroinstallateur Manuel Vees zog gleich selbst ein: „Die Wohnung ist toll, und selbst als Experte möchte ich mich im Alltag nicht mit unnötigem Schnickschnack befassen, es passt also alles.“


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Systeme

DATEN & FAKTEN ZUM HAUS

Projekt: Kernsanierung Ein­familien haus, Umbau zum Zweifamilienhaus
Baujahr 1951, Sanierung 2018

Wohnfläche: Wohnung EG: 102 m², Wohnung OG: 132 m²

Bauweise: massiv

Haustechnik: Holz-Pellet-Heizungsanlage, Alarmanlage

Steuerbare Komponenten: Leuchten, Heizungssteuerung, Sonnenschutz, Haustürkommunikation

System: Theben Luxorliving

Architekt: Beuter Architektur, Desiderius-Lenz-Straße 15, 72401 Haigerloch, Tel. 07474 / 918491, www.architekturbuero-beuter.de

Elektrofachbetrieb: DWS Elektrotechnik, Im Hitzenried 13, 72414 Rangendingen, Tel. 07471 / 82500, www.dws-elektrotechnik.de

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