Slider_Weberhaus Energie- und Smarthome-Technik

Weberhaus: moderne Optik, digitale Haustechnik

27.01.2020

Vor allem junge Familien sollen sich in der Bau­reihe ­„Sunshine“ von Weberhaus wohlfühlen. Dafür wurde eine zeitgemäße Optik mit zukunftsweisender Energie- und Smarthome-Technik kombiniert.

Flexibel, kreativ, digital – diese drei Anforderungen will das frisch aktualisierte Hauskonzept „Sunshine“ erfüllen und damit vor allem Kunden in der Altersgruppe Mitte 20 bis Ende 30 ansprechen. Weberhaus hat die bewährte Entwurfsreihe komplett überarbeitet und an die Bedürfnisse der Millennials angepasst. Im ­Zentrum steht ein Design, das auf Schnick-Schnack verzichtet und dafür auf Funktionalität setzt, dabei aber in den Details trendige und praktische Lösungen bietet. Nicht fehlen darf natürlich eine smarte Ausstattung und eine nachhaltige Energieversorgung des Hauses.


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Über Funkverbindung regelt die Haussteuerung verschiedene Aktoren im Haus. Das reicht von der Frischluft-Wärmetechnik über die Verschattung und dem Sicherheitssystem bis hin zu Licht und Multimedia. Außerdem sind die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und der zugehörige Batteriespeicher im Hauswirtschaftsraum in die Visualisierungen des Smarthome-Systems Myhomecontrol vom Schweizer Spezialisten Bootup eingebunden.

Alle Funktionen zentral im Blick

Die Bedienung der Haustechnik einschließlich Energieversorgung und -Verbrauch, Heizung, Beleuchtung und einer integrierten Sicherheitsfunktion erfolgt über einen zentralen Touchscreen, der im Flur an der Wand hängt. Über einen Webserver in der Myhomecontrol-Zentrale lassen sich die Funktionen auch auf dem Tablet oder Smartphone darstellen, je nach Bildschirmgröße ebenfalls in der Grundriss-Darstellung oder über Raum- und Funktionslisten.

Bild 1
Alltägliche Funktionen wie Licht, Musikwiedergabe und Raumtemperatur der verschiedenen Zimmer zeigt die Myhomecontrol-Oberfläche auf einer übersichtlichen Grundrissdarstellung an. Per Fingertippen lassen sich die Funktionen aktivieren (Fotos: Weberhaus).
Bild 2
In der Energiemanagement-Ansicht ist jederzeit zu sehen, wie voll die Batterie geladen ist, welche Verbraucher im Haus aktiv sind und wie viel Strom das Haus aus dem Netz bezieht oder dorthin einspeist.
Bild 3
Die Lüftungsheizung sorgt für Frischluft und die optimale Raumtemperatur zugleich. Dabei lenkt ein Wärmetauscher 95 Prozent der Wärme aus der ausströmenden, verbrauchten Luft auf die neu angesaugte Frischluft um. Ein weiterer Wärmetauscher nutzt die restliche Abluft-Wärme für die Trinkwasser-Wärmepumpe.

Das Smarthome-System funktioniert ohne Internetverbindung, da der Myhomecontrol-Server Daten, Szenarien und Automatiken lokal speichert. Fernzugriffe sind mit üblichen IT-Netzwerktechniken wie etwa einer VPN-Verbindung (VPN = Virtual Privat Network) möglich. Oder man verbindet das System mit einer Cloud-Steuerungsplattform wie Amazon Alexa oder ­Apple Homekit. Dann haben Internet-affine, mobile Nutzer ihr intelligentes Weberhaus von der ganzen Welt aus auf Zuruf im Griff. Ein paar Worte genügen, und die Sprach­assistentin Alexa oder ihre Kollegin Siri setzt Jalousien in Gang, schaltet die ­Beleuchtung ein oder startet die Lieblingsmusik.


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Vielfältige Aufteilungen möglich

Auch bei der Grundrissgestaltung hat Flexibilität Prio­rität. Der offene Wohn-Ess-Kochbereich im Erdgeschoss könnte bei Bedarf durch Wände ­unterteilt werden. Wer eine abgeschlossene Küche bevorzugt, trennt diese zum Essplatz ab. Mit 11,5 Quadratmetern ist sie immer noch geräumig und bietet etwa Platz für einen Tisch. Die beiden Kinderzimmer im Obergeschoss sind so angelegt, dass sie alternativ als Büro oder Gästezimmer nutzbar sind. Ein Plus für Paare, die bei Einzug noch kinderlos sind – oder auch später, wenn der Nachwuchs irgendwann auszieht.­ Die obere Etage erstreckt sich bis in die Dachschräge und bietet so eine variable Raumnutzung. Eine Empore ­erweitert etwa das Kinderzimmer um eine Abenteuerfläche unterm Dach. Dient das Zimmer als Büro, dann lassen sich hier selten benötigte Unterlagen verstauen.

Ökologische Faktoren spielten bei der Überarbeitung von „Sunshine“ eine große Rolle. So erreicht die energieeffiziente Gebäudehülle schon in der Basisversion den KfW-Effizienzhaus-40-Standard, zusammen mit der Frischluft-Wärmetechnik, der PV-Anlage und dem Stromspeicher sogar 40-Plus. Letzteres belohnt die KfW mit einem zinsgünstigen Kredit von bis zu 100 000 Euro sowie mit bis zu 15 000 Euro Tilgungszuschuss.

Energiemanagement inklusive

Mit der selbst erzeugten Energie lässt sich später beispielsweise ein E-Auto laden. Dafür ist bereits eine Ladestation im Carport vorgesehen. Hier und bei den Haushaltsgeräten erweist sich die smarte Steuerung als Vorteil: Über das Smarthome-System lassen sich die Laufzeiten für Waschmaschine, Trockner & Co. so einstellen, dass sie sich mittags, wenn die Photovoltaik viel Strom erzeugt, ganz von allein einschalten.

Umweltaspekte beeinflussten zudem die Konstruktion sowie die Materialien im Haus. Die Fensterrahmen etwa bestehen nicht aus Kunststoff, sondern aus lasiertem Holz. Und die diffusionsoffene „ÖvoNatur Therm“-Außenwand verzichtet auf erdölbasierte Dämmmaterialien. Auch optisch vermittelt das Gebäude mit seiner Putz­fassade in einem hellbraunen Erdton und der partiellen Holzverschalung einen naturverbundenen Eindruck und signalisiert so nach außen: Ich biete meinen Bewohnern ein gesundes, zukunftssicheres Zuhause.


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Systeme

Haushersteller

DATEN & FAKTEN ZUM HAUS

Anbieter: Weberhaus, Am Erlenpark 1, 77866 Rheinau-Linx, Tel. 07853/83830, www.weberhaus.de

Entwurf: Musterhaus „Sunshine 220“ am Firmenstandort

Wohnfläche: EG 68 m2, 71,5 m2

Haustechnik: Frischluftwärmetechnik mit Luft-Luft-Wärmepumpe inklusive kontrollierter Be- und Entlüftung, Wärmerückgewinnung, CO2-Sensor und Kühlfunktion. Trinkwasser-Wärmepumpe mit 300 Liter Pufferspeicher, Photovoltaik-Anlage mit 6,2 kWp, 10,2 kWh Stromspeicher

Smarthome: „Weber Logic 2.0“: Enocean-Funktechnik für Aktoren, Taster und Sensoren. Smarthome-System Bootup Myhomecontrol 

Steuerbare Komponenten: Heizungsanlage, Beleuchtung, Rollläden, Energiemanagement, Photovoltaik-Anlage, Außenkameras, Türsprech-/Klingelanlage, Multiroom-Musikanlage

Energie-Kennwerte
Primärenergiebedarf: 19,7 kWh/m2a, ­Endenergiebedarf: 30,9 kWh/m2a, KfW-Effizienzhaus 40 Plus

Preis: 302 850 Euro inklusive Bodenplatte, Smarthome-Ausstattung

Besonderheiten: Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), 2,80 Meter Raumhöhe

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