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Individuell geplantes Fertighaus mit vielen smartes Details

30.07.2019

Fertighäuser lassen wenig Spielraum für eigene Wünsche? Von wegen – dieses individuell geplante Haus erfüllt alle persönlichen Ansprüche von Claudia und Hans Moock. Zwar war Smarthome-Technik zunächst nicht vorgesehen – doch beide wollen sie jetzt nicht mehr missen!

Wer ein Paradebeispiel für Individualisten sucht, der wird hier fündig. Claudia und Hans Moock lebten vor dem Einzug ins gemeinsame Haus über neun Jahre lang in zwei getrennten, aber benachbarten Wohnungen. Die Suche nach ihrem Traumhaus war denn auch geprägt von persönlichen Vorstellungen. Es sollte der Flugbegleiterin Claudia Moock und ihrem Mann Hans, einem selbstständigen Vermögensverwalter, mehr gemeinsame Zeit, aber auch genügend Rückzugsräume bieten. Sicher sollte es sein und nach Feng-Shui-Prinzipien eingerichtet. Und vieles mehr ...

Solche Anforderungen erleichtern die Suche nach dem Traumhaus nicht gerade. Nach einigen vergeblichen Anläufen kam das Ehepaar schließlich auf die Holzfertigbauweise, und nach einem Besuch der Hausausstellung in Rheinau-Linx auf die Firma Weberhaus. „Wie vielen angehenden Bauherren war uns nicht bewusst, dass Fertighäuser auch komplett individuell gebaut werden“, berichten Claudia und Hans Moock. Ihr heutiges Heim ist der Beweis dafür. Auf 255 Quadratmetern bietet es beispielsweise einen Fitnessbereich und überzeugt mit praktischen Details wie einer Speisekammer, in die man nicht nur aus der Küche, sondern auch durch den Eingangsbereich gelangt, um Einkäufe ohne Umwege verstauen zu können.

Badezimmer und Garage
Das großzügige Badezimmer (rechts) beherbergt eine Sauna-Kabine. Auch die Garage der Moocks (links) ist wohnlich gestaltet – ihre Autos sollen in einem schönen Ambiente stehen. Das bieten hier kunstvolle Graffiti-Bilder an den Wänden.

Solarthermie plus Photovoltaik

Auch technisch ist das Haus sehr individuell ausgestattet. Eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach unterstüzt die Gas-Brennwertheizung. Daneben produziert ein 8,8 Kilowatt-Photovoltaiksystem Strom. Dessen Überschüsse werden in einer Hausbatterie gespeichert. Die in Dachziegeln integrierten PV-Module sind beidseitig auf die nach Osten und Westen ausgerichteten Dachschrägen verteilt. Über dem Schlafzimmer sind Solarthermie-Module montiert – eine Anforderung der Hausherrin, die keine elektrischen Komponenten im Umfeld ihrer Nachtruhe wollte. Dem kommt auch die Smarthome-Technik entgegen, die das Ehepaar Moock in seinen Planungen zunächst gar nicht vorgesehen hatte. Weberhaus setzt in jedem neuen Haus batterielose Enocean-Taster und Sensoren sowie die zugehörigen zentralen Aktoren ein und schafft so ab Werk eine „Smarthome-ready“ Elektroinstallation. Die Funktaster lassen sich beliebig platzieren und produzieren für ihre Funktelegramme nur dann winzige Energiemengen, wenn sie gedrückt und wieder losgelassen werden. Micro-Generatoren wandeln dabei die Kraft des Tastendrucks in elektrische Energie für die Funk-Telegramme um, die wiederum Licht oder andere Funktionen steuern.

Solarthermie plus Photovoltaik
Das Fertighaus der Moocks verfügt über ein Photovoltaiksysteme (links oben) eine Solarthermie-Anlage (rechts unten).

Smarthome für Zeitautomatiken

Das Myhomecontrol-System vom Schweizer Anbieter Bootup steuert Licht, Beschattung und die Wärmeverteilung im Haus und nutzt dafür verschiedene Sensoren im und um das Gebäude. Ein Wettersensor etwa lässt die Jalousien auf der Süd- und Westseite automatisch herab, wenn die Sonne kräftig strahlt. Zeitprogramme regeln die Wärmezufuhr pro Raum sowie die Gartenbeleuchtung. Zur Weihnachtszeit schalten sich auch Lichterketten über schaltbare Außensteckdosen automatisch am Abend ein. Solche Komfortfunktionen überzeugten das Ehepaar von der innovativen Smarthome-Technik. Über ein zentrales Display im Erdgeschoss haben sie außerdem alle Funktionen des Hauses im Blick.

„Die Beratung zur Smarthome-Ausstattung hat uns die Angst vor der Technik genommen. Heute wollen wir auf den Komfort nicht mehr verzichten.“

Bauherr Hans Moock

Zentrales Display
Über das zentrale Display im Erdgeschoss haben Claudia und Hans Moock alle Funktionen der Haustechnik wie Leuchten, Raumtemperatur oder Jalousien auf einen Blick unter Kontrolle.

Oben hängt ein zweites Display, über das sich abends vor dem Schlafengehen nochmals alle Lichtquellen, Jalousien und Fenster kontrollieren lassen. Neben dieser komfortorientierten Smarthome-Ausstattung ist eine Alarmanlage im Haus installiert. Die ist ebenfalls vernetzt, aber nicht mit Bootup Myhomecontrol verbunden. Der Clou an der Haustechnik ist für Hans Moock die Flexibilität: „Drei Monate nach dem Einzug hatten wir einige Änderungswünsche für die Automatisierungen. Die wurden umgehend im Smarthome-System einprogrammiert“.

Systeme

DATEN & FAKTEN ZUM HAUS

Anbieter: Weberhaus GmbH & Co. KG,
Am Erlenpark 1, 77866 Rheinau-Linx
Telefon +49 7853 830
www.weberhaus.de

Entwurf: Individuelle Planung

Wohnfläche: 255 m
EG: 132 m2, OG 123 m2

Bauweise: Holzfertigbauweise,
Wandstärke 36 cm: Holzfachwerk  mit 16 cm Holzfaserdämmplatten und 16 cm Mineralwolldämmung. Satteldach mit 50 Grad Dachneigung, Holz-Alu­fenster mit Dreifach-Verglasung.

Haustechnik: Gasbrennwert Wandheizkessel mit Solarthermie-Unterstützung und 1000 l Warmwsserspeicher, 8,8 kW PV-Anlage mit 13,8 kWh Hausspeicher.

steuerbare Komponenten: Smarthome-System Weberlogic 2.0 mit Enocean Funktechnik und Bootup Myhomecontrol steuert u. a. Licht, Jalousien, Raumwärme (Fußbodenheizung), Gartenbeleuchtung, Außensteckdosen. B&O Multiroomanlage mit App-Steuerung. Lüftungsanlage mit vernetzter Steuerung. Alarmanlage mit Aktivierung und Meldungen via Internet und App.

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