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Smarte Küche: Vernetzte Geräte, sprechende Kochbücher

13.02.2020

Auch in der Küche können Smarthome Technik und vernetzte Geräte das Leben leichter machen. Hier finden Sie Produkte, die durch Sensoren und Apps „das bisschen Haushalt“ wesentlich vereinfachen.

Kochen ist Handarbeit – und mit klebrigen Händen sind die Handlungsmöglichkeiten häufig eingeschränkt. Deswegen ist Sprachsteuerung gerade in der Küche besonders hilfreich. Das funktioniert zum Beispiel ganz einfach mit dem „Amazon Echo Dot“ (siehe unten rechts). Der sprachgesteuerte Lautsprecher mit Freisprechanlage spielt auf Sprachbefehl Musik ab, liest Nachrichten vor, stellt Wecker oder steuert Licht und Lampen im Haus. Und er kann über eine spezielle App – die heißen heir „Skills“ auc hRezepte Schritt für Schritt vorlesen.

Diesen Service bietet auch der „Amazon Echo Show 8“ (links im Bild) – allerdings kombiniert mit einem acht Zoll (ca. 20 Zentimeter) großen HD-Display. Über das können Sie nicht nur Rezepte, etwa von der Onlineplattform „Chefkoch.de“ aus dem Internet abrufen und anschauen.  Amazon Alexa lässt sic hauch allzu gern bitten, Fernsehserien, Filme oder die Nachrichten abzuspielen. Außerdem können Sie Freunde, welche die „Alexa App“ oder ein „Echo“-Gerät mit Bildschirm haben, Nachrichten senden oder per Videoanruf kontaktieren. Und last but not least lassen sich über die „Echo“-Geräte auch alle „Alexa kompatiblen“ Smarthome-Systeme und Einzelkomponenten steuern – ganz ohne Anfassen! 

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Kommunikationstalente: „Amazon Echo Dot“ und „Amazon Echo Show 8“ (Fotos: Amazon)

Lesetipp: 


Die Kamera hat ein Auge auf den Braten

Wem ist das nicht schon mal passiert: Der Kuchen oder der Braten ist im Ofen und dann, just wenn er fertig ist, wird man abgelenkt. Schwups ist der Kuchen verbrannt oder das Fleisch zu trocken. Diesen Ärger vermeiden die intelligenten Funktionen der Backöfen der „Generation 7000“ von Miele. „Taste Control“ erkennt zum Beispiel, wenn das Rinderfilet die gewünschte Kerntemperatur von 65°C erreicht hat, schaltet ab und öffnet die Ofentür einen Spalt zum Abkühlen. Das Kühlgebläse transportiert die heiße Luft nach draußen, senkt die Temperatur um rund 100 Grad, schließt dann die Tür automatisch wieder und hält das Fleisch danach warm. Eine andere smarte Überwachungsfunktion ist „Food View“. Eine Kamera sendet ein Bild pro Minute ans Smartphone. So kann man den Ofeninhalt auch aus der Ferne im Blick behalten und von dort aus den Ofen zum richtigen Zeitpunkt entweder ausschalten oder die Backzeit verlängern.


Weiterlesen: Miele streamt den Backofen-Inhalt aufs Smartphone


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Diese Backöfen machen Köchen Konkurrenz: Backöfen der „Generation 7000“ von Miele

Dunstabzugshaube für alle Sinne

Damit sich beim Kochen Gerüche nicht durchs ganze Haus verbreiten, ist gerade in offenen Küchen eine effektiv arbeitende Dunstabzugshaube ein Muss. Die Umlufthaube namens „Aurora“ von Miele lässt sich entweder automatisch über das Kochfeld oder über die „Miele@mobile App“ steuern – und kann noch mehr: Die an dünnen Drahtseilen abgehängte und so fast schwebend erscheinende Küchen-Skulptur spendet stimmungsvolles Licht, sorgt für die Regulierung der Raumluftfeuchtigkeit und kann sogar dezente Raumdüfte abgeben.

Schaltet man die Haube ein, dann öffnet sich die äußere Hülle. So vergrößert sich zum einen der Ansaugraum, zum anderen wird der LED-beleuchtete innere Körper sichtbar. Er kann in einer Vielzahl von Lichtfarben erstrahlen und lässt sich stufenlos dimmen. Exklusiv ist die Funktion „Humidity Balance“. Sie nimmt überschüssige, beim Kochen entstehende Feuchtigkeit auf, um diese zu einem späteren Zeitpunkt, wenn nötig, wieder an den Raum abzugeben. Ein weiteres, erfrischendes Feature der „Aura“ ist die Funktion „Ambient Fragrance“, für die drei unterschiedliche Raumparfums zur Wahl stehen.

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Alles unter einer Haube: „Aura 4.0 Ambient“ von Miele

Kochfeld mit integriertem Touchscreen

Ganz ohne Markierung einzelner Kochzonen kommt das „Active Light“ Induktions-Kochfeld von Siemens aus. Erst wenn es aktiviert wird, erscheint in blauem Licht die Bedienoberfläche wie auf einem Touchscreen – Knebel oder Schalter werden so komplett überflüssig. Das Kochfeld verfügt über eine automatische Zonenauswahl, die sofort erkennt, wo die Pfanne oder der Topf stehen. Genau an dieser Stelle, angepasst auf die Größe des Kochgeschirrs, stellt das Induktions-Kochfeld dann die gewünschte Energiezufuhr sicher. Besonders clever: das Kochfeld folgt Bewegungen der Töpfe – die Induktionszone wandert mit, wenn man den Topf verschiebt. Über die „Vario Motion Funktion“ werden  alle Einstellwerte von der ursprünglichen Position auf die neue Kochzone übertragen.

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Schwarze Intuition: das „Active Light“ Induktion-Kochfeld von Siemens

Konkurrenz für den Thermomix

„Cookit“ heißt dieses Gerät von Bosch. Es ist eine vernetzte Multifunktions-Küchenmaschine mit Kochfunktion. Neben den üblichen Funktionen einer Küchenmaschine, wie Raspeln, Kneten oder Rühren lässt sich der Topf mit drei Litern Fassungsvermögen auch präzise auf bis zu 200 Grad erhitzen: Von der Zubereitung von Joghurt, Niedertemperaturgaren im Sous-Vide-Verfahren über Kochen von Suppen bis hin zum Anbraten von Fleisch ist im „Cookit“ alles möglich.

Dabei kann der Benutzer nach eigenen Rezepten kochen oder sich per „Home Connect App“ kulinarische Tipps geben lassen. Die App ermöglicht es auch, den aktuellen Kochfortschritt auf dem Smartphone zu verfolgen. Auch eine Verbindung mit dem Amazon Echo ist möglich, dann kann man Alexa fragen, wann das Essen fertig ist!

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Küchenmaschine mit Kochfunktion: „Cookit“ von Bosch

Geschirrpflege mit WLAN

Auf den ersten Blick mag die individuelle, farblich anpassbare Innenbeleuchtung des „iQ700“-Geschirrspülers von Siemens der Eyecatcher sein. Auf den zweiten sollen ihre hervorragenden Spülergebnisse überzeugen, die acht Programme und fünf Sonderfunktionen versprechen. Seine Intelligenz erhält der Geschirrspüler aber durch seine WLAN-Anbindung zur „Home Connect App“. Über diese lässt er sich nicht nur von jedem Ort aus fernsteuern, sondern liefert wenn nötig Nachrichten aufs Smartphone, zum Beispiel wenn neues Spülmittel gekauft werden sollte oder nach einer bestimmten Anzahl von Spülgängen eine kurze Maschinenreinigung per „Machine Care Program“ ansteht. Auch der Siemens Kundendienst kann bei Bedarf eine Ferndiagnose abgeben, wenn der Besitzer den Zugriff erlaubt. Besonders clever ist aber, dass sich die Spülmaschine mit dem Energiemanager des Hauses verbinden lässt, um per „Smart Start“ Funktion automatisch zu starten, wenn die hauseigene PV-Anlage günstigen Ökostrom erzeugt. 

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Ein glänzendes Ergebnis: der „IQ 700“ Geschirrspüler von Siemens

Die Küche als smarter Mittelpunkt

Die besten Partys finden immer in der Küche statt und auch im Familienalltag ist die Küche unumstritten der Dreh- und Angelpunkt. Daher ist es nur logisch, dass von hier aus auch das Haus im Auge behalten werden kann. Dies gelingt zum Beispiel mit dem „Family Hub“-Kühlschrank von Samsung. Das in seiner Tür integrierte Display zeigt nicht nur den Inhalt des Kühlschrankes und macht auf Lebensmittel aufmerksam, die in Kürze ihr Verfalls-datum erreichen, sondern überträgt diese Bilder auch auf mit ihm verbundene Smartphones. So kann man im Supermarkt einen Blick in seinen Kühlschrank werfen und sehen was zu Hause noch vorrätig ist. Darüber hinaus bietet der smarte Kühlschrank aber noch viele weitere hilfreiche Funktionen: Er spielt Filme und Serien ab, dient als Familienplaner und erinnert an Termine und hilft sogar als Smarthome-Steuerung.

Zusammen mit dem Smarthome-System Smart Things von Samsung und dessen zentraler Steuereinheit, lassen sich nicht nur Hausgeräte von Samsung über den Kühlschrank steuern und überprüfen, sondern auch Smarthome-Komponenten mit Zigbee und Z-Wave Funkverbindung und viele andere vernetzte Geräte und Systeme zahlreicher anderer Hersteller. Dazu zählen etwa „Philips Hue“-Lampen oder smarte Ikea-Rollos. Neben der manuellen Bedienung per Touchdisplay hört der „Family Hub“ auch selbst aufs Wort: Er versteht Spracheingaben über den Samsung eigenen Sprachassistenten „Bixby“ – und über „Google Assistant“ und „Amazon Alexa“. Rezepte oder Nachrichten liest der Kühlschrank auf Wunsch auch vor.

Samsung Family Hub Kühlschrank
Kühlschrank mit eingebautem Tablet: Der Family Hub ist eine Art Nachrichtenzentrale mit eingebautem Smarthome-Steuerungsdisplay. Und natürlich zeigt der Bildschirm auf Wunsch auc hden Kühlschrankinhalt, ohne die Tür öffnen zu müssen. (Foto: Samsung)

 

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