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Test: One for All Universalfernbedienung „Streamer“

06.12.2019

Die Fernbedienung „Streamer“ von One for All will vor allem bei Netflix-Fans kinderleicht Schluss mit dem Fernbedienungs-Stapel auf dem Couchtisch machen. Funktioniert das wirklich so einfach? Wir haben geprüft, wie schlau die Streaming-Fernbedienung tatsächlich ist.

Die Universalfernbedienung „Streamer“ von One for All kostet um 25 Euro und ist auf die Bedienung des Fernsehers, einer Streamingbox sowie eines  zugehörigen Heimkino-Soundsystemes vorbereitet. Wie der Name schon andeutet will die Universalfernbedienung vor allem Freunden von Online-Videotheken den Film- und Serienalltag versüssen. 

Mit wenigen Tastendrücken sind die Steuerungscodes für die genannten drei Geräte programmiert, dann lassen sich alle ihre Basisfunktionen gemeinsam und einhändig steuern. Um Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime oder YouTube zu starten, sind bereits Direkt-Tasten auf der Fernbedienung vorgesehen. Viele Smart-TVs haben selbst Tasten zum Aufruf von Netflix. Die übernimmt der Streamer automatisch. In anderen Geräten, wie etwa beim Apple TV, lassen sich die Menübefehle zum Start von Netflix über eine simple Aufnahmefunktion einmalig programmieren und dann ähnlich flott und ohne lange Pfeil-Navigation jederzeit vom Startbildschirm aus aufrufen. Die vier vorbereiteten Shortcut-Tasten auf der Universalfernbedienung lassen sich aber auch mit anderen Funktionen belegen.

Universalfernbedienung Streamer von One for All
Die Streamer Fernbedienung unterstützt alle TV-Geräte, Soundbars und Infrarot-basierte Streaming-Geräte wie Apple TV, Now TV und viele mehr (Foto: One for All).

In der Praxis überzeugte der Streamer voll: Es dauerte kaum drei Minuten, um die Basisfunktionen der drei Geräte zu aktivieren und den Zugang zur Lieblings-Videothek einzurichten. Alle gängigen TV-Marken, Steaminggeräte und Soundbars oder Heimkinverstärker sind in der Ode-Datenbank des Herstellers hinterlegt. Auch die Programmierung von Befelsabfolgen ist wenig komplex. So lässt sich etwa der Start von Netflix in der Streamingbox Apple-TV über die zugehörigen Menübefehle bis zu der betreffenden App aufzeichnen. Auf Knopfdruck fährt die Fernbedienung das Menü dann zu eben dieser TV-App. Es gilt dann nur zu bedenken, dass die Menüafolge sich ändern kann, sobald zusätzlich, neue Apps auf die Box geladen werden. 

Trotz dieser Spezialität flutschte gerade die Bedienung der Streamingdienste mit der Streamen Fernbedienung deutlich flotter. Der DiH DiH-Intelligenzquotient: 115. (siehe Infokasten)


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Systeme

Der DiH Intelligenzquotient

Wie schlau sind smarte Produkte wirklich?

IQ-Wertung

„Das intelligente Haus“ bewertet Produkte, die in der Redaktion praktisch ausprobiert wurden oder für längere Zeit in Gebrauch sind, ab sofort mit einem Intelligenzquotient. Die Wertung orientiert sich an der Methode von Intelligenztests: Ein DiH-IQ von 100 entspricht dem Durchschnitt. Das Produkt tut, was es verspricht und macht dabei keine Fehler. Für Extras wie eine besonders pfiffige Benutzerführung, eine überdurchschnittlich offene Vernetzung mit anderen Systemen oder ein besonders hochwertiges Design gibt's Pluspunkte bis hin zur „Hochbegabung“. Bei Fehlern und Mängel sinkt der IQ. Zu beachten ist, dass sich vernetzte Produkte durch Updates oft weiter entwickeln – bezogen auf die Wertung bedeutet das: Sie können dazu lernen und so ihren IQ steigern. Steigt das allgemeine Niveau auf dem Markt, dann wächst auch die Anforderung an einen durchschnittlichen IQ – wie im realen Intelligenztest. 

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