Neato Robotics Botvac D7 Connected  Staubsaugerroboter

Botvac D7 im Test: Wie gut putzt ein Saugroboter?

19.07.2019

Nie wieder selber staubsaugen: Staubsaugerroboter wie der Botvac D7 Connected von Neato versprechen vollautomatisch saubere Böden. Wir haben ausprobiert, wie gut das funktioniert. 

Staubsauger-Roboter liegen im Trend, schließlich reinigt das kleine Gerät mühelos die ganze Wohnung, während man selbst entspannt auf der Couch liegt - so zumindest die Theorie. Um die zu überprüfen durfte ein Saugroboter vom Typ Botvac D7 Connected einige Wochen lang die Wohnung des Autors reinigen.

Vernetzter Saugroboter für intelligente Wohnung

Der Botvac D7 Connected ist das Topmodell unter den Neato Staubsaugerrobotern und ab etwa 650 Euro zu haben. Im Praxiseinsatz saugte er die Altbauwohnung wie es sich gehört: Vernetzt und informativ. Bei jedem Durchgang erfasst er die besaugte Fläche und dokumentiert diese in der zugehörigen App. Dabei ermittelt er mit der Zeit den Grundriss der Wohnung und zeigt dann auch jeweils an, welchen Anteil der Fläche er gereinigt hat. 

Die App erlaubt es, Zeitpläne für die Reinigung zu programmieren, so dass der Saugroboter beispielsweise nur dann unterwegs ist, wenn die Bewohner außer Haus sind. Bleibt er an einem Hindernis stecken, dann meldet er dies zusammen mit seinem Standort an die App. Das bringt logischerweise nicht viel, wenn man gerade nicht zu Hause ist, sondern im Büro in einem Meeting sitzt. Schwer automatisch zu reinigende Bereiche kann man in der App aber auch für den Saugroboter sperren. Er navigiert dann um diese Segmente herum.

Botvac D7
Robust, aber nicht besonders kletterwillig: Das Fahrwerk des Botvac D7 Connected von Neato Robotics (Foto: Neato).

Botvac D7 Connected: Rangierkünstler, aber kein Kletter-Talent

Mit seinem robusten Fahrwerk durchstreifte der Botvac D7 Connected die Altbauwohnung des Autors recht souverän, wob das Gerät auf in recht enge Lücken kam. Das dauert zwar bisweilen recht lange, da der Saugroboter etwa zwischen Stuhlbeinen gerne mal mehrfach in und her rangiert. Zum sicheren Putzen ist es daher besser, wie beim klassischen Staubsaugen die Esszimmer-Stühle auf den Tisch zu stellen. 

Problematischer sind dagegen Höhendifferenzen zwischen verschiedenen Räumen. Abgeschrägte Türschwellen überwindet der Botvac D7 Connected meist problemlos, harte Türschwellen mit mehr als ein paar Millimetern Höhendifferenz sind dagegen im wahrsten Wortsinne ein No-Go. 

 

Testergebnis
In der App führt der Botvac D7 akkribisch über seine Saug-Route Buch (links). Das fusselige Ergebnis lässt sich im Staubbehälter und an der Saugbürste erkennen – und mühsam entfernen (rechts).

Ein Saugroboter, der läuft und läuft und läuft 

Trotz aller Rangiererei: Der Akku des Botvac D7 Connected reichte im Test für die gesamte 120 Quadratmeter-Wohnung aus. Nach der Reinigung fand er stets seine Ladestation wieder, dockte dort an und frischte seinen Akku auf.

Allerdings funktioniert die Reinigung per Saugroboter nicht vollkommen automatisch. Den Boden der Wohnung machte er weit gehend staub- und flusenfrei, mal abgesehen von Ecken und Nischen, die auch mit herkömmlichen Staubsaugern nur schwer zu erreichen sind. Doch nach praktisch jedem Durchlauf galt es, den Staubbehälter des Botvac zu leeren und seine Reinigungsbürste von Flusen zu befreien. Vor allem Letzteres ist ein ziemliches Gefummel. Zugegeben: In einem Hundehaushalt.

Auch Teppichfransen sind nicht die besten Freunde des Botvac D7 Connected. Hier fuhr er sich beim Überfahren öfters fest, was am Ende eine Entscheidung notwendig machte: Er oder der Wohnzimmerteppich. Knappes Ergebnis: Der Teppich darf bleiben. 


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