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Die besten Flatrates für Musik, Filme und Serien

10.05.2018

Musikstreamingdienste und Video-Flatrates stehen vor allem auf vernetzten HiFi-Anlagen, Multiroomsystemen und Smart-TVs hoch im Kurs. Welche Angebote gibt es und was bieten sie? 

CD-Läden und Videotheken fristen mittlerweile ein Dasein am Rande des Artenschutzes, denn Musikwie auch Filme sind schon fast sprichwörtlich „in the Air“ und werden immer alltäglicher von  Festplatten, aus dem Smartphone oder direkt aus dem Internet wiedergegeben. 

Musik-Flatrates

Für den ersten großen Schub der Online-Unterhaltungsmedien sorgten schon vor vielen Jahren Online-Musikstores wie Apple iTunes. Hier kann man einzelne Stücke oder ganze Alben kaufen, in guter Qualität herunterladen und auf fast allen zeitgemäßen HiFi-Anlagen abspielen. Praktisch: Kauft man ein Album in iTunes am Computer, dann steht es auf allen Apple-Geräten automatisch zur Verfügung. Ähnlich funktionieren auch die Musik-Shops Google Play Music oder Amazon Music. Für High-End-Liebhaber gibt es auch Shops wie Highresaudio.com, wo verlustfrei gespeicherte und besonders hochwertige gemasterte Musik-Leckerbissen angeboten werden – die bieten auf hochwertigen Anlagen eine Klangqualität, die jede CD locker in den Schatten stellt.  

Außerdem lassen sich in Programmen wie iTunes auch eigene Audio-CDs im Platz sparenden MP3- oder AAC-Formt  auf Festplatte speichern und so gemeinsam mit den Musikeinkäufen aus dem Downloadshop verwalten. Speichert man die Musik auf einer zentral angeschlossenen Netzwerkfestplatte dann können alle HiFi-Geräte mit Netzwerkanschluss direkt auf die eigene Musiksammlung zugreifen.

Apple iTunes
Der Apple iTunes Musicstore

Musik-Flatrates

Doch selbst bei iTunes, der Mutter aller Online-Musikläden stehen die Zeichen auf Wandel – also Flatrate: Ähnlich wie das Vorbild Spotify bieten auch Apple Music, Amazon Music, Deezer und weitere Anbieter für meist knapp zehn Euro pro Monat eine schier unbegrenzte Musikauswahl, benutzerfreundliche Verwaltung der eigenen Playlisten, Downloads zum Offline hören auf Mobilgeräten, Wiedergabe über HiFi-Geräte und Multiroomanlagen und vieles mehr. Die großen Streamingdienste sind über praktisch alle aktuellen Multiroom-Systeme direkt nutzbar (siehe rechts).

Einziges Manko: Echten Musikfans ist die Qualität der datenkomprimierten Musikstücke nicht gut genug für die edle HiFi-Anlage im Wohnzimmer. Doch auch dafür gibt es Lösungen: Der qualitätsorientierte Musikdienst Tidal bietet für knapp 20 Euro pro Monat ein HiFi-Musikabo mit unkomprimierter Musik in CD-Auflösung – und teilweise sogar noch besserem Digital-Klang.

Und selbst der Edel-Plattenladen Highresaudio (siehe oben) hat seit Kurzem eine High Resolution Flatrate. Nach sieben Tagen Probehören kostet die derzeit im Jahresabo 199 Euro – ein überaus faires Angebot für Musikliebhaber.

Tidal
Musik-Flatrate von Tidal

Flatrates für Filme und Serien

Vor allem drei Dienste teilen den rasant wachsenden Markt der Flatrate-Videotheken unter sich auf: Netflix, Maxdome  und Amazon Prime Video. Als Quereinsteiger darf auch der Pay-TV-Sender Sky gelten, der immer mehr Filme und Serien auch per Streaming anbietet. Maxdome ist der Methusalem der Branche: Der deutsche Dienst bietet bereits seit 2006 pauschal bezahlte Serien- und Filmpakete an, hat heute aber gegenüber den US-Konkurrenten das Nachsehen.

Filmdienste
Netflix, Maxdome und Amazon Prime Video

Auf fast allen Geräten zu Hause

Amazon und vor allem Netflix sind mit ihren Videoangeboten weltweit aktiv. Neben bekannten, aber nicht mehr ganz neuen Spielfilmen zeigen sie immer mehr selbst produzierte Serien, Filme und Dokumentationen und geben Unsummen für deren Produktion aus. Gerade Netflix ist fast schon zum Synonym für werbefreies, flexibles Fernsehen mit Niveau geworden. Doch auch für brandneue Blockbuster muss man keine DVD mehr anfassen: Maxdome, Amazon, iTunes und viele weitere Videotheken verkaufen oder verleihen auch die – virtuell zum Streamen oder als Download. 

Filme aus den großen Onlinevideotheken sind auf fast allen vernetzten Fernsehern abrufbar: Aktuelle Smart TVs haben in der Regel eigene Apps für die Wiedergabe der Videodienste Netflix, Amazon Video oder Maxdome. Wahlweise klappt die Anzeige auch über die günstigen HDMI-Streaminggeräte Google Chromecast oder Amazon Fire TV, die sich vom Smartphone aus steuern lassen, um fast alle denkbaren Medieninhalte via WLAN-Streaming auf den TV zu zaubern. Einzig der iTunes Video Store erfordert die eigene Streamingbox Apple TV des Herstellers. 

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