Locitech Circle 2

Logitech Circle 2 hat das Haus überall im Blick

14.12.2017

Die Cam von Logitech funktioniert je nach Ausstattung auch ohne Stromkabel, lässt sich ultraflexibel montieren und kann auch als Bewegungsmelder genutzt werden.

Die sehr weitwinklige Kamera mit beinahe 180 Grad Panoramaaufnahme bietet neben der Aufstellung über einen Tisch- oder Regalständer mit Kugelkopf-Lagerung auch eine Befestigung von innen am Fenster mit einem Saugnapf. Statt per Stromkabel kann man hinter das Kamera-Frontteil auch einen Akku anklicken, so dass die Kamera netzunabhängig funktioniert. Und schließlich gibt es ein Kamera-Rückteil in Form eines Steckernetzteils, mit dem sich die Circle 2 ganz einfach in einer Steckdose in Position gebracht werden kann. 

Bildanalyse gegen Aufpreis

In der Standardeinstellung speichert der Circle Save Cloudspeicher 24 Stunden Kamerabilder, registriert dabei Bewegungen im Bild und meldet diese per Push-Nachricht an die App. Aufwendigere Bildanalysen wie etwa die Auswahl aktiver Bildausschnitte oder eine Analyse unterschiedlicher Bewegungs-Arten gibt es erst zusammen mit dem Premium-Cloudspeicher. Für knapp zehn Euro pro Monat bietet der eine 31 tägige Speicherung der Aufnahmen und eben recht detaillierte Bildanalysen.

Praktisch: Mit dem smarten Funk-Taster Logitech Pop lässt sich die Kamera per Knopfdruck ein- und ausschalten. Nutzer von Apple Homekit können das Kamerabild auch in die Home-App mit einbinden, die Kamera dort ein- und ausschalten. Daneben dient die Circle 2 in Homekit auch als Bewegungsmelder, etwa zum Licht einschalten, wenn man zuhause ist oder wenn bei Abwesenheit eine Bewegung erkannt wird. 

Gute Bilder, einfache Einrichtung

Die Bildqualität der Circle 2 konnte rundum überzeugen. Man kann den Blickwinkel in mehreren Stufen einstellen – eben bis zum 180 Grad Panorama. Auch die Installation funktioniert kinderleicht. Der Erstkontakt aus der App zur Kamera erfolgt per Bluetooth, die WLAN-Einstellungen lassen sich dann auf die Kamera übertragen. Etwas lästig ist dagegen, dass die App auf dem Smartphone nur im Querformat angezeigt wird. 

Bürohund Charlie ist „wahrscheinlich eine Person“

Die Kamera-App bietet in der Premiumversion recht umfangreiche Einstellungen für die Empfindlichkeit und verspricht, etwa bei der Bewegungserkennung zwischen Tieren und Menschen zu unterscheiden. Da ist gut dran, wer einen Büro-Testhund besitzt. Der Test mit dem anderthalbjährigen Border-Collie-Schnautzer-Mischling endete allerdings mit einem Minuspunkt: Der freundliche Vierbeiner wurde von der Circle 2 App mit der Meldung „wahrscheinlich Person erkannt“ registriert.


Weiterlesen: Vernetzte Überwachungskameras im Praxistest:


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Geräte-Infos

Preis: 200 Euro, Fensterhalter 40 Euro
Inklusiv-Speicher: 24 Stunden
Extra-Speicher: 3,99 Euro – 14 Tage Aufnahme; 9,99 Euro – 31 Tage + Video-Analyse

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