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Von der Haustüre bis zum Backofen – Samsung vernetzt das Zuhause

26.09.2019

Der Smart-TV, der Kühlschrank und die Waschmaschine kommunizieren nahtlos miteinander und automatisieren so tausende tägliche Handgriffe. Das Zuhause wird durch vernetzte Technologie zu so etwas wie einem Mitglied der Familie. Auf der IFA 2019 hat Samsung diese Smarthome-Vision zum Leben erweckt.

Eine Lampe im Flur leuchtet, sobald die Waschmaschine im Keller ihr Waschprogramm beendet hat. Der Kühlschrank erlaubt es, Gästen dank Türkamera und „Tür öffnen“-Funktion einfach von der Küche aus die Haustür zu öffnen. Auf der diesjährigen IFA in Berlin zeigte Samsung mit dem „Connected Living House“ diese und viele weitere Anwendungen des alltäglichen Lebens im vernetzten Haus. Der Showcase in einem Tiny House vom Typ „Cabin One“ sollte zeigen, dass solche futuristisch anmutendeen Wohnkonzepte schon jetzt gelebter Alltag für Jeden sein können. Möglich macht dies das Samsung Connected Living-Ökosystem rund um das Smarthome-System Smart Things.

Smart Tings steuert alle möglichen Smarthome-Produkte und Komponenten und vernetzt sich obendrein mit allen Bereichen klassischer Samsung-Produkte wie etwa den Smart-TVs des Herstellers und dessen vernetzte Haushaltsgeräte - etwa der Kühlschrank mit integriertem Android-Touchscreen in der Tür, den die Koreaner gern auch als Family Hub bezeichnen. Dazu kommt die Verbindung zu vielen Produkten von Drittanbietern wie etwa Philips Hue oder Osram Smart+ LED-Leuchten, Ring Kameras und Türklingeln, Somfy Funk-Rolloantrieben und deren Steuerungssysteme sowie viele weitere vernetzte Produkte. 

Samsung Connected Living: offenes Ökosystem für herstellerunabhängige Vernetzung
Samsung Connected Living: ein offenes Ökosystem für herstellerunabhängige Vernetzung (Foto: Samsung)

Samsung präsentiert neue Hardware-Komponenten für das vernetzte Zuhause

Der Samsung Smart Things Hub bildet dabei die zentrale Schnittstelle und agiert gewissermaßen als das intelligente Gehirn des eigenen Smarthome. Die Steuerung erfolgt über die Smart Things-App per Smartphone, Tablet, Smart-TV oder Family Hub. Die App ist eine offene Plattform, die mit smarten Geräten aus unterschiedlichen Bereichen, wie beispielsweise Haushalt, TV, Audio und verschiedenen Sensoren kompatibel ist und somit nahtlose Vernetzung bietet. Außerdem versteht das System Spracheingaben über Amazon AlexaGoogle Assistant oder der Samsung eigenen Sprachsteuerung namens „Bixby“.

Bisby geeiert schon länger durch die Messepräsentationen von Samsung - zum Beispiel in einer Demonstration mit Waschmaschine und Family Hub auf der IFA 2017. Doch mittlerweile hat man bei dem koreanischen Unternehmen offenbar verstanden, dass ein eigenes System kaum erfolgreich sein kann, wenn es nicht auch die verbreiteten Plattformen Alexa und Google Home unterstützt. 

Smart Things Hub
Der Smart Things Hub unterstützt mit ZigBee 3.0, Z-Wave und Bluetooth Low Energy alle relevanten Smarthome Protokolle (Foto: Samsung).

Offenes System auf Basis von Vernetzungsstandards 

Was gegenüber den Modell-Vorführungen vor zwei jähren gleich geblieben ist: Samsung setzt noch immer auf offene Standards bei der Vernetzung mit smarten Komponenten verschiedener Hersteller. So kommt es etwa, dass sich Funk-Rollladenmotoren von Somfy von Anfang an in Smart Things integrieren lassen. Immerhin sind beides Systeme – Die Steuerungssysteme wie Tahoma oder Conexoon von Samofy wie auch Samsung Smart Things – mit dem übergreifenden Vernetzungsstandard der OCF (Open Connectivity Foundation) kompatibel. Zu der gehören übrigens noch weitere asiatische Hersteller wie LG oder Haier.

Connected Living für jeden Lebensstil

„Bei Connected Living stehen nicht mehr einzelne Produkte im Vordergrund, sondern das Zusammenspiel mehrerer Komponenten. Dieses ganzheitliche Nutzererlebnis sorgt für eine einfache Vernetzung und intuitive Bedienung im smarten Zuhause. Connected Living ist somit ein Gamechanger für die gesamte Branche und in den eigenen vier Wänden“

Dr. Thorsten Böker, Director Product Management Samsung Electronics GmbH

Vernetzte Geräte in allen Bereichen – ob Küche, Schlafzimmer oder Wohnzimmer – kommunizieren nicht nur miteinander, sondern lassen sich auch an unterschiedliche Bedürfnisse der Bewohner anpassen. Das Smarthome als Kochhilfe? Bei der Zubereitung des Abendessens einfach das Moussaka-Rezept auf dem Display des Family Hubs anzeigen oder vorlesen lassen. Doch die Küchenhilfe kann noch mehr: Das Rezept direkt vom Kühlschrank an den Backofen senden. Schon werden die optimale Temperatur und Garzeit für den Auflauf automatisch im Backofen eingestellt.

Samsung Family Hub
Mittels Smart Things App lassen sich alle Geräte, die in das Netzwerk integriert wurden, bequem per Display auf dem Samsung Smartphone, dem Family Hub oder dem TV steuern (Foto: Samsung).

Um im Wohnzimmer schon einmal ein gemütliches Ambiente fürs gemeinsame Essen zu schaffen, kann die Lieblingsplaylist aus der Küche via App mit der kompatiblen Soundbar abgespielt werden, ohne den Backofen aus den Augen lassen zu müssen. Kündigen sich die geladenen Gäste etwas früher an als erwartet, einfach über den Family Hub den Power Bot-Saugroboter starten und das Wohnzimmer noch schnell auf Vordermann bringen lassen, bevor es an der Tür klingelt. Dann zeigt der Family Hub über die verbundene Ring Videotürklingel, wer vor dem Haus steht. Sind die Gäste nach dem Abendessen auf dem Heimweg und die letzten Teller in der Spülmaschine verstaut, lassen sich sämtliche verbundenen Lichter bequem über die App vom Schlafzimmer aus ausschalten sowie Fenster- und Türsensoren in den Nachtmodus versetzen.


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Systeme

Cabin One – das Tiny House

Samsung richtete ein luxuriöses Tiny House mit seiner Smart Things-Umgebung ein. Die Minihäuser vom Typ „Cabin one“ stammen vom Deutschen Anbieter „Cabin Spacey“  aus Weinstadt. Das Haus bietet auf rund 25 Quadratmetern Wohnfläche alles, was zu einem Haus für zwei Personen gehört: Ein Wohn-/Esszimmer mit Küchenzeile, eine Nasszelle mit Toilette und ein kleiner Abstellraum. Das Schlafzimmer ist als Hochbett über den beiden Nebenräumen untergebracht. Das Haus wird aus massivem Holz mit einer zeitgemäßen Wärmedämmung gebaut und ist in verschiedenen Ausbaustufen und mit unterschiedlichen Einrichtungen zu haben – von der rohen Basisausstattung für rund 100.000 Euro  bis zum All-inclusive-Haus mit Einbaumöbeln und Haushaltsgeräten für knapp 120.000 Euro.

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